Montag, 22. Mai 2017

Inspiration #7




Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es wieder einmal einen Inspirations-Post für euch. 

Ich möchte nicht sagen, dass der Frühling meine liebste Jahreszeit ist. Denn wenn ich genauer darüber nachdenke, mag ich jede Jahreszeit gleich gern, weil sie Besonderheiten besitzt, die ich allesamt genieße. 

Was ich am Frühling besonders mag, ist das Gefühl, endlich wieder atmen zu können. Ich bin kein Fan der dunklen Tage, wenn alles kalt und grau und eklig ist. Auch wenn die Weihnachtszeit ihren ganz eigenen Charme besitzt. Daher freue ich mich immer riesig, wenn die ersten Sonnenstrahlen hinter den Wolken hervorgucken, der Himmel blauer wird und die Tage wieder länger.


Ich erhalte einen Energieboost, fühle mich automatisch motivierter, ausgeglichener und ruhiger. Es inspiriert mich, zu sehen, wie sich die Natur ihr Leben zurückerobert und die Blumen aus dem Erdboden kriechen und vorsichtig die Köpfe ausstrecken. 

Ein kleiner Nebenquest (boah Sarah, hör auf, Sacred zu spielen :D) dieses Jahr wird es, jede Jahreszeit an einem meiner Lieblingsorte zu erleben. Ich hatte an dem Tag unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter und tolle Fotos machen können, die euch vielleicht einen Eindruck geben, weshalb ich den Frühling inspirierend finde. 




Habt ihr eine Lieblingsjahreszeit? Was mögt ihr am Frühling am meisten?

Liebe Grüße,



Freitag, 19. Mai 2017

Amicitia | Reise durch Polen #5





Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es ein paar Bilder, die thematisch keinem Oberbegriff zuzuordnen sind. Trotzdem möchte ich euch die Impressionen mit auf den Weg geben.


Die Hündin lag samt Welpen auf einem Campingplatz im Gebüsch versteckt. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. Frauen und Tierbabys, ihr wisst Bescheid. Ich glaube auch, dass ich diesen Moment in einer Version des Manuskripts eingefangen hatte. Ob die Szene noch immer in der aktuellen Fassung ist, weiß ich gar nicht mehr. Das werde ich ja sehen, wenn ich mit der Überarbeitung durch bin :)



Das war ein Stadtcampingplatz in Estland oder Lettland. So genau kann ich das gar nicht mehr rekonstruieren. Auch wenn es relativ romantisch aussieht, war es das nicht. Stadtcampingplätze sind meistens eher auf funktionale Unterbringung ausgerichtet. Das heißt, dass die sanitären Anlagen aus Containern bestehen und alles eher wenig gepflegt ist. Einige Tage geht das immer, aber schön ist anders. 


Eins A Sitzhaltung, Frau Force!
Das Uhrmodell habe ich immer noch, wie ich gerade feststelle. Funktionieren tut sie noch :D 
Die Schuhe wurden irgendwann zu meinen Sportschuhen fürs Training der Bundesjugendspiele umfunktioniert. Ich hab die Dinger so dermaßen gehasst. Keine Ahnung, ob das daran lag, dass sie so unbequem waren oder die Assoziation dafür verantwortlich war. 


Eine Aussicht, die die Protagonisten so sehr oft erleben. Als Camper ist man immer on the road :)
(wer jetzt einen Ohrwurm von Metallicas "Turn the Page" hat, darf sich gern bei mir melden :D)


Ich kann hier leider auch nicht mehr sagen, wo genau das war. Jedenfalls bekomme ich beim Anblick solcher Boote immer den Rappel, so etwas in einem Roman einzugliedern. Wer weiß, vielleicht segelt Lee mal mit ihren Freunden um die Welt? :)


Ich hoffe, euch haben die kleinen Impressionen gefallen :)

Liebe Grüße



Freitag, 12. Mai 2017

Die Zeitungswanderin | Ausarbeitung der Welten




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch etwas darüber erzählen, wie ich die verschiedenen Welten für Die Zeitungswanderin ausgearbeitet habe.

Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass im ersten Teil der Trilogie verschiedene Orte bereist werden. Das gibt das Wort "Wanderin" im Titel ja schon preis ;) und keine Sorge, ich werde auch nicht das Warum, Wie oder Details verraten. Sondern nur, dass es Welten gibt und wie ich diese entworfen habe.

Detaillierte Posts, die Welten samt Besonderheiten und Wesen zu beschreiben, werden folgen, sobald das Manuskript (irgendwann in diesem Leben) veröffentlicht ist. Da es bis dahin aber dauern wird, möchte ich keine weiteren Informationen darüber im Internet rumfliegen haben, da ich doch etwas Sorge habe, dass man sich die eine oder andere Idee abschaut.

Ich habe mir im Vorfeld einige Gedanken gemacht, woraus eine Welt besteht. Damit meine ich gar nicht mal ausschließlich die Gesellschaft, das ist eher ein untergeordneter Punkt, sondern vorrangig die Geographie, das Klima, ein bisschen Geschichte und Kultur.

Da Die Zeitungswanderin ein Fantasyroman ist, habe ich zuerst fantastische Wesen aufgelistet. Manche haben leider nicht den Weg ins Manuskript gefunden, aber gaben mir trotzdem ein gutes Gefühl für die Welt und wie sie tickt.
Zur Inspiration dienten mir hierbei hauptsächlich Fabelwesen, Monster-Guides von Spielen wie Guild Wars oder Runes of Magic. Damit will ich nicht sagen, dass ich die Wesen kopiert habe, aber ich habe Inspirationen erhalten, in welcher Art von Geographie welche Wesen leben könnten und diese nach meinen Vorstellungen geschaffen. So gibt es zum Beispiel einen fünfbeinigen Vogel, der die Größe eines Straußes hat.
(Ich mag die Notiz "Vogel greift Weltenbewohner hat, besitzt leckeres Fleisch" x))

Danach folgten einige Gedanken zur Politik. Wie ist die Gesellschaft organisiert, wie können Bürger über Entscheidungen bestimmen? Gibt es überhaupt eine Entscheidungsfreiheit, Demokratie oder sind sie vom Adel abhängig oder sogar einer höheren Macht?
Hier habe ich verschiedene historische Modelle angeschaut und überlegt, welches davon in die Welt passt. Ist sie eher konservativ, wie es in Anas Heimat ist, oder modern, wie bei Nayeli? Gibt es überhaupt Autoritätspersonen oder wird alles gemeinsam abgestimmt? Machen die Bewohner der verschiedenen Welten ihre Entscheidungen vielleicht auch von den Göttern abhängig?

Anschließend ging es an die Kultur. Sind die Welten eher mittelalterlich geprägt oder hoch technologisiert? Wie gestaltet ein normaler Bürger seinen Alltag? Welche Kleidung tragen sie? Gibt es Religionen, kulturelle Feste, etc?
So viel sei verraten: Leser können sowohl in Teil eins und zwei kulturellen Festen in Anas Heimat beiwohnen :)


Topographie - wie sieht es in der Welt aus? Gibt es Berge? Das Meer? Oder nur Wüste? Gibt es vielleicht gar keine Natur, sondern nur Städte? Damit einher ging für mich auch das Klima. Ist es eher warm, kalt, schwül oder angenehm?
Hier habe ich vor allem bei der Überarbeitung noch einige Passagen eingestreut, um die Unterschiede der Welten zu verdeutlichen. Das ist mir im ersten Entwurf und auch während der ersten zwei Überarbeitungsdurchgänge verschütt gegangen :D
Während meiner Reisen in verschiedene Länder achte ich beim Packen immer darauf, wie das Wetter im Zielland ist. Beispielsweise brauchte ich in Bali keine lange Hose oder Jacke. Ich finde, dass das ein wichtiger Aspekt ist und ich hoffe, es ist mir gelungen, den im Manuskript einzubauen.

Dann habe ich noch aufgelistet, wie es mit der Bevölkerung aussieht. Sind die Welten übervölkert oder eher einsam? Gibt es Personen, die anderen überlegen sind, mehr Rechte haben oder sind alle gleichberechtigt?
Dieses Gefälle ist wohl am stärksten in Ana verankert, gleichzeitig aber auch in ihrem Antagonisten. Warum und wieso, das werdet ihr dann erfahren ;)

Ein bisschen traurig war ich nach der ganzen Arbeit schon, dass nicht alle Details ins Manuskript fließen konnten. Immerhin waren da einige sehr gute Ideen dabei. Sie in anderen Romankonzepten unterzubringen, finde ich irgendwie blöd, da sie schließlich für diese Welt erschaffen wurden und nicht einfach nur existieren sollen.

Ich habe beim Lesen von Herr der Ringe zum Beispiel immer das Gefühl gehabt, einen Reiseführer zu lesen, keinen Fantasyroman. Da mir diese Erfahrung sehr deutlich im Gedächtnis geblieben ist, habe ich lieber darauf verzichtet, alles Wissen in die Kapitel zu pressen, sondern mich lieber für die Handlung entschieden.

Also bleiben ein paar Geheimnisse, sonst wäre es ja langweilig :D



So viel in Kürze. Ich hoffe, dass der Post trotz fehlender Details, die ihn etwas lebendiger gemacht hätten, interessant war.

Wie plant ihr fantastische Welten? Gibt es ein bestimmtes Konzept, das ihr dabei verfolgt? Oder plant ihr nur die Dinge, die für euren Handlungsstrang wichtig sind?







Montag, 8. Mai 2017

Inspiration #6



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch wieder einmal ein Video zeigen, das ich sehr inspirierend finde:





Ich mag an dem Video vor allem die andersartigen Szenen. Sie sind irgendwie alltäglich und gleichzeitig so besonders, dass mein Autorenhirn sofort anfängt, einzelne Geschichten zu den Szenen zu erfinden.

Auch die Kameraführung finde ich sehr anders und gelungen. Mal wird von unten nach oben gefilmt oder nur Fokus auf Details gelegt, die ohne das gesamte Drumherum gleich eine völlig neue Bedeutung erhalten.

Was mir aber am meisten gefällt, ist die Bewegung. Es gibt nur sehr wenige Szenen (meistens die, in denen die Band gezeigt wird), in denen Ruhe herrscht. Für mich kommt das dem Streben nach Freiheit sehr nahe und transportiert das Gefühl, lebendig zu sein.

Jedenfalls hat mich das Video und auch das Lied zu einem Roman inspirieren können, von dem ich mir erhoffe, dieses Lebensgefühl aufzugreifen. Wenn auch in anderer Form :)


Wie gefällt euch das Musikvideo? :)

Liebe Grüße,




Freitag, 5. Mai 2017

Das Schreiben | 16 Personalities



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch eine Seite vorstellen, die ich in Zukunft vermehrt nutzen möchte, wenn ich Charaktere plane: 16 Personalities.


Die Macher der Seite haben 16 verschiedene Persönlichkeiten entworfen, die sich anhand von verschiedenen Merkmalen zusammensetzen. Was dahintersteckt und wie sie zu den Erkenntnissen gelangten, könnt ihr euch selbst durchlesen. Diese Theorie zu erläutern würde vom eigentlichen Ziel wegführen.

"Das ist doch aber ein alter Hut", sagen sicherlich manche von euch.

Jain. Natürlich kann man auch hier das Rad nicht neu erfinden. Menschen sind allesamt unterschiedlich und doch wieder nicht. Bricht man Charaktere auf einzelne Wesenszüge herunter, ähneln wir uns alle irgendwie. Ich denke, da kann kaum jemand widersprechen. Von daher ist das eigentlich nichts Neues.

Ich finde jedoch, dass die Darstellung der Seite sehr gelungen ist. Unter "Persönlichkeitstypen" kann man sich die verschiedenen Typen anschauen.

Sie werden allesamt in vier Kategorien unterteilt:

Analyst (Lila)
Diplomaten (Grün)
Wachen (Blau)
Forscher (Gelb)

Ich bin ein sehr visueller Mensch. Wenn ich etwas lerne, weiß ich genau, wo es stand, manchmal auch in welcher Farbe, nur nicht immer unbedingt, was es war. Daher finde ich schon mal gut, dass alle Typen der verschiedenen Kategorien dieselbe Farbe haben, sodass man sie gut zuordnen kann.

Mit kurzen Schlagworten werden die verschiedenen Persönlichkeitstypen definiert, sodass man einen guten ersten Eindruck erhält, mit wem man es zu tun haben könnte.

Schaut man sich nun das Persönlichkeitsprofil selbst an, erhält man einige weitere Informationen:
Typische Charakterzüge, wie die Person in unterschiedlichen Situationen reagieren würde, besondere Merkmale, usw. Das ist erst einmal nicht anders als bei Persönlichkeitstest in Magazinen oder im Internet. Das stimmt.

Was ich aber an dieser Seite so klasse finde, ist, dass am Ende der Beschreibung verschiedene Personen der Geschichte, Literatur, Serienkultur und Promiwelt aufgelistet sind. 


Wenn dort steht "dein Charakter ähnelt Jon Snow" ist das für mich sehr viel bildhafter und einleuchtender, als die Beschreibung an sich. Ich habe Game of Thrones gelesen und gesehen, ich weiß, wie sich die Figur in manchen Situationen verhält. Was ihre Werte, Motivationen und Ängste sind. Dort kann ich mich eher hineinversetzen, als in abstrakten Beschreibungen. Irgendwie kenn ich mich selbst ja, da gibt es mir wenig Neues.

"Was ist, wenn ich die Figur nicht kenne?"
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Berühmtheiten, bei denen ihr bestimmt eine oder mehrere kennt.
Hier mal ein paar Beispiele:




Bis hierhin sind alle Informationen auf Deutsch verfügbar.

Möchtet ihr mehr über die verschiedenen Persönlichkeitstypen erfahren, dann habt ihr weitere Menüpunkte, die ihr euch durchlesen könnt:

Stärken, Schwächen
Romantische Beziehungen
Freundschaften
Eltern
Karriere
Arbeitsgewohnheiten
Zusammenfassung

Hier hat man also eine wunderbar abgerundete Beschreibung einer Persönlichkeit.

Warum erzähle ich euch das?

Erst einmal: Jeder Charakter, den ein Autor entwirft, lässt sich in dieses Raster einordnen. Da durch die Beschreibungen alle wichtigen Punkte abgedeckt sind, die man für Interaktionen benötigt, ist es eine große Hilfe, plastische Figuren zu erschaffen, die lebendig und vor allem in sich stimmig wirken.

Ich habe vor, in einem Projekt ganz besonders großen Fokus auf die Figuren zu legen. Das sollte man natürlich immer tun, aber hier wird es noch stärker im Vordergrund stehen. Daher werde ich diese Seite definitiv intensiv benutzen, um meine Figuren zu planen und realitätsnah zu erstellen.



Und falls ihr nicht schreibt: Macht euch doch den Spaß und testet euch selbst! Ihr werdet erstaunt sein, wie gut ihr euch selbst danach versteht! :)






Alle Bilder sind Screenshots von der Seite 16 Personalities.

 
"Dreamer" Design by Mira @CopyPasteLove