Freitag, 21. April 2017

Das Schreiben | Meine Einstellung hat sich verändert





Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch mit euch über meine aktuelle Einstellung zum Thema Schreiben an sich sprechen. 

Auch wenn man es am Blog vielleicht nicht so deutlich merkt, mir ansieht oder spürt: Ich habe eine komplett andere Einstellung, was das Schreiben, Sarah Force und mein Marketing angeht.

Wie, was? Willst du plötzlich nicht mehr vom Schreiben leben? 

Nein, keine Sorge. Das ist noch immer der Plan :) 

Der große Unterschied ist jedoch, dass ich diesen Plan, den ich mit ausgefahrenen Krallen, harter Arbeit und etlichen Entscheidungsprozessen gegenüber anderen verteidigt habe, nicht mehr so verbissen sehe. 

Im letzten Jahr stand ich förmlich vor dem großen Nichts. Ich hatte fertig studiert, fand und fand einfach keine Arbeit, mit der ich mich wohlfühlte und die mich interessierte und der soziale Druck wurde immer größer. Was andere glaubten, was man mit 25 alles schon geleistet haben muss, war belastend und machte meine Entscheidungsfindung nicht besser. 

Also entschied ich mich für einen Schritt, den ich aus heutiger Sicht noch immer verstehe, aber gleichermaßen falsch wie demütigend finde. Nach abgeschlossenem Studium begann ich eine Ausbildung, die Geld, sofortige Übernahme und finanzielle Sicherheit versprach. Klingt erst einmal alles nett. Vor allem mit dem Hintergrund, dass ich so gar nichts mit meinem Studium hätte anfangen können, was mich zu dem Zeitpunkt interessierte. 

Seit ich diese Entscheidung gefällt hatte, ging es mir schlecht. Diese riesige Angst, dass ab Beginn der Ausbildung keine Zeit mehr zum Schreiben blieb, das, was ich am meisten liebte, zurückstellen zu müssen, für etwas, was ich eigentlich nicht wollte. 

Ich arbeitete also jeden Tag. Und mit jedem Tag meine ich auch jeden Tag. Ich sah es verbissen und ich biss mich fest. In diesen Traum, der die absolute Erlösung eines Lebens versprechen sollte, in das ich mich selbst hineingeworfen hatte. 

Der Druck, so schnell und bald wie möglich veröffentlichen zu müssen, es so perfekt wie möglich zu machen, damit direkt Einnahmen fließen und ich so fix wie möglich aus der Ausbildung, die nicht einmal begonnen hatte, rauszukommen, war immens. Nicht nur einmal schlich sich mir der Gedanke in den Kopf, dass ich meine Zeit verschwendete. 

Aber was hatte ich zu dem Zeitpunkt für eine Wahl? Jeder braucht Geld zum Leben. Leider wächst es nicht auf Bäumen. 

Ohne es zu bemerken, ging es nicht mehr um das Schreiben an sich. Darum, Ideen, die ich liebe, aufzuschreiben. Sie zu hegen, pflegen und daraus etwas Tolles zu kreieren. 

Es ging darum, mich zu befreien. 

Auch wenn der Unterschied vielleicht für manche nicht greifbar ist, für mich ist er riesig. 
Ich hatte vergessen, zu lieben, was ich tue. 

via
Für manche mag es wie Zeitverschwendung vorkommen, dass ich stundenlang nach dem einen perfekten Lied für meine Playlist suche. Tausende von Pins bei Pinterest sammle. Skizzen anfertige, aus denen ich im Nachhinein mangels Talent eh nicht schlau werde. Blätter und Notizbücher mit Millionen von Szenen füllen, die ich vielleicht nie schreiben werde. Aber das ist für mich das Schreiben. Es zu L E B E N. 

Und genau das tat ich im letzten Jahr nicht mehr. Ich produzierte. Was für einen gewissen Zeitraum okay ist. Mit dem richtigen Hintergrund. Doch nicht so. Nicht so verzweifelt.

Ich bin noch immer SO froh, dass ich nach vier Wochen die Ausbildung verlassen habe und mich für meinen jetzigen Job entschieden habe. Auch wenn fast alle gesagt haben, dass das dumm ist, eine zukunftssichere Sache zu schmeißen und sich für eine Honorartätigkeit zu bewerben. Ein Job, von dem ich nicht mal wusste, ob er für mich funktioniert. 

Sorry, euch enttäuschen zu müssen, aber das hat es :D 
Ich LIEBE meinen Job, auch wenn er manchmal schwierig ist. Und ich habe Zeit. Zeit, um zu schreiben. 

Es gibt einen Spruch, der sagt, dass man drei Hobbys lieben sollte:
Eines, das dir Geld bringt.
Eines, das dich fit hält.
Eines, dass dich kreativ werden lässt.
(an Nummer 2 arbeite ich noch ;))

Zuerst tat ich es als eines dieser Zitate ab, die nett sind, aber keine große Bedeutung haben. 
Doch mittlerweile steckt für mich mehr Wahrheit dahinter als mir manchmal lieb ist :D 

Ich habe das Lehren während meiner Studienzeit lieben gelernt und ich sage ganz ehrlich, dass es mir fehlen würde, sollte ich einmal genug vom Schreiben verdienen, um theoretisch aufzuhören. Ich habe den besten Job der Welt mit kostenlosen Reisetipps inklusive. Was will man mehr? 

Seit ich mein "Hobby" zum Beruf gemacht habe, habe ich Geld, was beruhigt. Was den sozialen Druck nimmt. Was noch besser daran ist, dass ich all die Sorgen, Ängste, Zweifel und dieses verbissene Gefühl los bin. Und ich kann reisen. Nicht heute. Nicht morgen. Aber generell. Etwas, was auch mit eine meiner größten Leidenschaften ist.

Ich habe keine Situation mehr, aus der ich verzweifelt fliehen muss. Weil ich das, was ich mache, liebe. Weil es mir Spaß macht und ich es nicht mehr hergeben will.

Seitdem ist das Schreiben für mich so viel entspannter geworden. Natürlich möchte ich gern alle Geschichten erzählen, die in meinem Kopf ihr Unwesen treiben. Das wäre toll. Aber ich sehe es nicht mehr so verbissen und so verzweifelt. Ich lasse mir Zeit damit.

Ich schreibe, weil ich es liebe. Und mittlerweile liebe ich es wieder, mich in Szenen einzuigeln und dazu tausende Pins zu sammeln und diesen einen perfekten Soundtrack zu entwerfen. 

Daher mein Rat an alle Schreiberlinge da draußen: Sucht euch einen Job, der euch zufrieden macht. Kein Durchgangsjob, bis ihr den Absprung schafft. Ihr sollt keine Durststrecke passieren müssen, bis ihr vom Schreiben leben könnt. So funktioniert das nicht. Ihr beißt euch fest, verzweifelt und habt keine Energie mehr für das, worum es euch eigentlich geht.

Sucht euch etwas, das euch auch Spaß macht. Einen Plan B, der euch so viel Kraft gebt, dass ihr weiterhin schreiben könnt und wollt.

Dann findet ihr automatisch von allein Zeit und Energie dafür, euren Traum zu leben. Da bin ich mir sehr sicher.

Habt Geduld.







Montag, 17. April 2017

Inspiration #5





Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es wieder einmal ein Video für euch.

Als das Musikvideo damals frisch draußen war, war ich total begeistert. Ich gehe unheimlich gern auf Konzerte (lieber als in Clubs, dort trifft man mich nie an) und das ist eines dieser Videos, wo die Stimmung transportiert wird, die ich so sehr liebe. Die so magisch ist. Weswegen man stundenlang zwischen verschwitzten Fremden steht und sich die Kehle aus dem Leib singt. Oder weswegen man mehr als acht Stunden im Regen wartet, um den besten Platz zu ergattern.

Ich bin kein riesiger 30 Seconds to Mars Fan. Es gibt einige Lieder, die ich gut finde, aber ich verbinde nicht so viel mit deren Songs. Doch wenn ich dieses Video sehe, möchte ich es jedes Mal ändern. Und das werde ich auch eines Tages tun :)

Es inspiriert mich zu sehen, was Künstler in Menschen auslösen. Schaut es euch an. Es ist beeindruckend, mitreißend, motivierend und es beschert Gänsehaut. Jedenfalls geht es mir so :)

Viel Spaß!









Freitag, 14. April 2017

Die Zeitungswanderin | Aktuelle Lage




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich ein paar Worte zu der aktuellen Lage loswerden, was Die Zeitungswanderin betrifft (eigentlich die gesamte Trilogie).

Momentan stehe ich bei der Weltenbewahrerin kurz vor Vollendung der letzten Überarbeitungsrunde. Ich musste einige Kapitel neu schreiben, diese dann noch einmal überarbeiten und die Reihenfolge sämtlicher Kapitel umstellen. Wenn man erst jetzt die zündende Idee bekommt, wie man das Finale schreiben möchte, ist man wohl selbst Schuld :D Trotzdem glaube ich, dass die jetzige Idee besser und überzeugender ist als der ursprüngliche Plan. Daher investiere ich gern Zeit darin, noch einmal alles umzuschmeißen.

Der aktuelle Überarbeitungssheet (Notizzettel, auf dem ich mir sämtliche Ungereimtheiten aufschreibe und dann abarbeite) ist von sechs Seiten auf zwei geschrumpft. Das macht mich sehr glücklich, weil ich trotz der vielen Arbeit, die noch auf mich wartet, das Gefühl habe, voranzukommen.

Doch genau so war dieses Gefühl nicht immer. Vor allem nicht im letzten Jahr. 

Ich überarbeite die gesamte Trilogie seit 2013. Enorm langsam, wenn man das mal genau nimmt. Das weiß ich und es frustriert mich sehr. Wenn ich sehe, dass andere ihren halben Roman in einer Woche überarbeiten und ich gerade mal ein Kapitel in der Zeit schaffe, nervt es mich.

Ich probiere immer dagegen zu steuern, mich nicht mit anderen zu vergleichen, aber die Fragen sind trotzdem da. Schreibe ich zu schlecht, weswegen ich länger zum Ausmerzen brauche? Sollte ich noch mehr und härter arbeiten, um schneller voranzukommen? Hätte ich vielleicht mehr in die Planung investieren sollen, um jetzt nur noch die stilistische Ebene zu korrigieren und ein paar Details? 

Doch genau an diesem Punkt halte ich meistens inne. Versuche meinen Fokus darauf zu lenken, woher ich komme. An welchem Punkt ich war und wo ich jetzt stehe. 

via

Auch wenn es dauert und noch immer von Frust besetzt ist, sehe ich eine enorme Entwicklung.

Mir ist bewusst, dass die gesamte Trilogie kein Meisterwerk ist. Sie wird auch niemals das Zeug zum Bestseller haben. Doch darum geht und ging es mir auch nie. 

Es ist mein Debüt. Debüts sind meistens ausbaufähig, eher ein Ausblick, auf das, was noch kommen könnte, wenn die Autorin mehr arbeitet und daraus lernt. 

Letztes Jahr habe ich mir den Druck gemacht, dass diese Trilogie perfekt werden muss. Eben weil es das Erste ist, was Leser von mir in die Hände bekommen (sofern alles nach Plan läuft :D). Ich muss sie überzeugen und an mich binden, damit ich irgendwann vom Schreiben leben kann. 

Mittlerweile sehe ich das anders. 

Ich habe den Druck rausgenommen. Ich versuche die Trilogie als einen Meilenstein anzusehen. Als eine Station von einem Zug, der noch viele weitere Haltestellen anfahren wird. Manche von ihnen sind schöner gestaltet als andere. Manche Haltestellen werden von den Fahrgästen lieber angefahren als andere.

Und das ist okay für mich. 

Die Zeitungswanderin wird meine Eintrittskarte in eine neue Welt sein. Aber gleichzeitig ist sie auch ein Dokument meiner Arbeitsgeschichte. Ich lerne mit jedem Tag dazu. Probiere Dinge besser zu machen, meinen Arbeitsprozess zu optimieren, mehr über das Handwerk zu lernen und zu versuchen. 

Ich merke jetzt schon, dass sich durch diese intensive Erfahrung der Überarbeitung eine Menge in meiner Arbeitsweise geändert hat. Allein, wie ruhig und besonnen ich an das Plotten von WTIS rangehe. Der Wunsch, alles auf höchster Ebene auszutüfteln und ungern etwas dem Zufall zu überlassen. Denn genau das ist es, was mir die Überarbeitung an der Trilogie so erschwert hat. Der Mix aus Discovery und Planen. Das mag für mich bei Young Adult funktionieren. Aber nicht bei Fantasy und auch nicht bei anderen Projekten.

Allein dafür bin ich diesen letzten Jahren dankbar. Dass ich lernen durfte, um zu lernen. Auch wenn ich gefühlt noch keinen Schritt vorangekommen bin. Aber vielleicht muss ich das im Moment auch noch gar nicht. Vielleicht brauche ich noch mehr Zeit, um das Bestmögliche herauszuholen. Und vielleicht sollte ich nicht immer denken, dass ich ins bodenlose Nichts schreibe und meine Lebenszeit mit etwas verschwende, das nicht mehr zu retten ist.

Seitdem fühle ich mich ruhiger und etwas weniger gestresst und frustriert. Es braucht Zeit. Das ist okay. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass ich genau diese Zeit nicht habe.

Ich habe sie.
Denn die Zeit, die ich darin investiere, hier zu lernen, spare ich langfristig bei anderen Projekten. Und diese Sichtweise eröffnet mir eine völlig neue Perspektive.






Freitag, 7. April 2017

Das Schreiben | Stiftempfehlung: Schneider Slider Memo XB



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch einen Stift vorstellen, mit dem ich seit einiger Zeit sehr gute Erfahrungen mache. Bevor jemand fragt: Nein, das ist keine Kooperation oder dergleichen. Es ist eine Vorstellung eines Produkts, von dem ich überzeugt bin. Nicht mehr, nicht weniger.


Jetzt runzeln wahrscheinlich einige die Stirn und fragen sich, was an einem Stift so besonders ist, dass man ihm einen gesamten Blogpost widmet.

Für mich ist der Stift neben Blättern (oder Notizbüchern :)) und der Tastatur samt Computer das wichtigste Tool, um überhaupt schreiben zu können. Vor allem, wenn ich plotte oder dabei bin, eine Idee, die noch in ihren Kinderschuhen steckt, zu entwickeln, greife ich ungern auf Technik zurück. Ich habe das Gefühl, dass ich mich, bewaffnet mit Stift und Papier, besser auf eine weniger konkrete Idee einlassen kann. Daran hat sich seit Jahren nichts geändert.

Leider ist es so, dass ich vor allem in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit meinem rechten Handgelenk hatte - als Rechtshänder nicht nur nervig, sondern auch einschränkend. Da ich mit links schreibe wie in der Vorschule und das hundert Jahre braucht, muss ich etwas mehr auf meine Schwachstellen achten. 

Also begann ich, mich nach Schreibwerkzeugen umzusehen, die mein Handgelenk etwas entlasten und nicht sofort wehtun.

Normale Kugelschreiber schieden direkt aus.


Ich kaufte einen Lamy Füller, da das Schreiben durch die Füllermine weicher ist. Den benutze ich auch täglich, um meine Tagebuchseiten im Bullet Journal zu füllen. Trotzdem merke ich auch hier nach einer langen Schreibsession, dass mir das Handgelenk wehtut. Ich liebe es nach wie vor, mit Füller zu schreiben. Alles sieht direkt edler aus. Aber den Zweck dahinter erfüllt mein Lamy nicht 100%ig.

Also machte ich einen neuen Versuch mit dem Herlitz My Pen. Ein Kugelschreiber, der mit einer Kugelschreibermine betrieben wird, die aber Tinte schreibt. An sich schreibt der Stift wirklich gut und ich finde die Kosten für die Minen auch gerade noch so okay. Das Problem hierbei ist, dass ich von klein auf eine seltsame Haltung habe, wenn ich schreibe. Bei mir liegt der Stift nicht auf dem Mittelfinger, sondern auf dem Ringfinger. Dadurch verschiebt sich der Griff am Stift komplett, wodurch durch die vorgegebene Kerbung das Schreiben für mich mit diesem Stift unmöglich ist. Es ist fühlt sich immer unbequem und falsch an. Dadurch verkrampfe ich mich viel mehr, als ich es ohnehin schon tue :D 

Vor einigen Wochen hatte einer meiner Teilnehmer den Schneider Slider Memo XB auf dem Tisch zu liegen. Als ich ein paar Sätze korrigierte griff ich nach dem Stift und war direkt begeistert. Obwohl es ein Kugelschreiber ist, gleitet die Mine über das Papier, wie ein zarter Lufthauch. Der Vergleich war super, oder? :D

Selten habe ich so ein angenehmes Gefühl beim Schreiben gehabt. So unangestrengt. So wenig verkrampft. Ich war angetan und informierte mich ein wenig im Internet, was der Stift so kann. Ein wenig abgeschreckt hat mich die Dicke der Mine. Das mag ich eigentlich nicht so gern. 


Kennzeichnend für diesen Stift ist die Viscoglide Technologie. Der Stift gleitet wirklich über das Papier und das muss weder hochwertig, noch teuer sein. Ich schreibe auf meinen 1€-Shop Blöcken genauso gut wie in meinen Leuchtturmbüchern oder dem Moleskinepapier.

Ich bestellte mein erstes Set mit den Farben blau, schwarz, rot, pink, lila und orange. 

Bisher kann ich nicht sagen, wie lange eine Mine hält. Leider sieht man nicht, wie viel schon verschrieben ist und auffüllbar sind die Stifte auch nicht. Ob das gut oder schlecht ist, sollte jeder für sich entscheiden. Ich habe hierzu sehr unterschiedliche Meinungen gelesen, das muss ich wohl erst einmal abwarten.

Die Stifte kamen an, als ich gerade mit einer Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen hatte. Ich habe sie also unter härtesten Bedingungen getestet :D 

Während ich mit meinem Lamy und anderen Schreibgeräten deutlich gespürt hatte, dass etwas mit meiner Hand nicht stimmt, spürte ich es bei dem Schneider Slider Memo XB nicht so stark. Natürlich tat es irgendwann auch weh, aber bei weitem nicht in der Intensität, wie ich es bisher jedes Mal hatte.

Die Dicke der Mine wird nicht mein Favorit werden, aber ich kann mittlerweile damit leben. Dass ich lange schmerzfrei und unverkrampft schreiben kann ist für mich viel wichtiger. Das Einzige, was mich wirklich stört und was andere vielleicht nicht so eng sehen, ist, dass der geschriebene Strich der Mine manchmal unterbrochen ist.

Hier mal ein Bild davon, falls meine Beschreibung missverständlich war:


An sich ist das wirklich kein Drama, aber so im Gesamtbild stört es mich schon etwas. (vor allem bei dem Preis für die Stifte...)


Insgesamt bin ich unglaublich zufrieden. Ich kann mehrere Seiten an einem Stück schreiben und meine Hand beschwert sich nicht, so wie es bei anderen Stiften der Fall ist. Ich könnte sogar mit einer Sehnenscheidenentzündung schreiben, was vorher undenkbar war. Wenn ich also mehrere Stunden plotte und plane und Notizen festhalten muss, oder mein Bullet Journal pflege, ist der Stift der perfekte Begleiter.

Ich habe direkt eine 10er-Packung in Blau bestellt und möchte nun nach und nach vollständig auf diese Stifte umsteigen und alle anderen Kugelschreiber aus meinem "Büro" verbannen. 

Weitere Informationen: Schneider Slider Memo XB


Mit welchem Stift schreibt ihr am liebsten? Was könnt ihr empfehlen? Ich bin neugierig! :) 




Montag, 3. April 2017

Inspiration #4



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein Video vorstellen, das mich immer wieder inspiriert. Ich bin letztens durch Zufall daran erinnert worden und dachte, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte :)

Es ist irrsinnig alt (2008), aber ich liebe es noch immer.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf gestoßen bin. Aber ich kann mich daran erinnern, dass es damals sehr viele meiner Kontakte bei MSN (RIP bestes Chatprogramm aller Zeiten!) im Status hatten. Parcours lag zu der Zeit das erste Mal so richtig im Trend und jeder war fasziniert davon. Das liegt vielleicht auch an der coolen musikalischen Untermalung, die für mich perfekt harmoniert.

Aus kreativer Sicht finde ich es, ähnlich wie beim Ballett, unglaublich bereichernd, wie weit Menschen gehen können. Dass sie über sich hinauswachsen. Etwas, das nur mit harter Arbeit, Disziplin und Durchhaltevermögen zu erreichen ist.

Zu wissen, dass es eigentlich keine Grenzen gibt. Nur die, die in unseren Köpfen existieren.

(ich würde auch liebend gern Parcours können, aber seien wir ehrlich: Ich hab zu viel Schiss :D)

Meine liebste Szene ist die am Ende, wo sie die Wände hochrennen :D 

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Angucken! 








Samstag, 1. April 2017

Persönliches | März 2017





Die Sonne durchbricht die Wolkenschichten, man kann den blauen Himmel bewundern und die ersten Krokusse schauen aus der Erde hervor. Es ist endlich Frühling! Die Tage werden länger und das Schmuddelwetter verzieht sich größtenteils. Ich liebe es, wenn die dunklen, kurze Tage endlich verschwinden und man wieder die Motivation und den Tatendrang verspürt, etwas zu tun. Geht es euch auch so? :)


First things first: SARAH GEHT ZU METALLICA!
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ausgerechnet ich so viel Glück hatte. Die Ticketschlacht begann um zehn Uhr. Nach vier Minuten (!) war das Köln Konzert, zu dem ich gehe, vollständig ausverkauft. Neun Minuten nach zehn habe ich bei dem anderen Konzert nachgesehen und es war ebenfalls alles weg. Unfassbar! Und ich bin dabei! Das ist so absurd und verrückt, dass ich das noch gar nicht realisieren kann.
Der Tag war allgemein richtig gut. Ich habe mir Frozen Yogurt gegönnt und habe mich dann dick eingemummelt in den Garten gesetzt und gelesen. Es war zwar noch etwas frisch, aber es hat mir so große Freude bereitet, endlich mal wieder draußen zu sitzen und nicht zu erfrieren.
Ansonsten war ein Thema in diesem Monat für mich sehr dominierend. Ich habe endlich begonnen, mich meiner größten Schwäche zu stellen, die mich schon seit der Kindheit an belastet. Ich werde irgendwann darüber sprechen, weil es mir ein großes Bedürfnis ist, auf das Thema aufmerksam zu machen. Doch bisher wissen nur vier Leute davon und das soll auch so bleiben. Diese Momente, in denen ich die ersten Erfolge verbuchen kann und auch noch einmal reflektiere, was das mit mir macht, sollen nur mir gehören. Kennt ihr das, wenn ihr etwas so Einschneidendes erlebt, dass ihr das mit niemandem teilen wollt? Jedenfalls hat das den gesamten März bestimmt und viel von meiner Energie verbraucht, die ich jedoch dafür mehr als gerne hergegeben habe. Es fühlt sich gerad einfach nur so gut an, auch wenn es streckenweise sehr anstrengend ist.
Auf der Arbeit war es ziemlich anstrengend und ich muss einige Kursteilnehmer nun endgültig ziehen lassen. Das sind Momente, die ich gar nicht mag und mir immer noch sehr schwer fallen. Aber auch das werde ich noch irgendwann lernen. :)
Ansonsten habe ich viel Sacred gespielt und bin endlich aus dem Teil raus, der mich jedes Mal wahnsinnig macht (Seraphiminsel und Drachenhöhle) und nun im Sumpf. Ich hatte in Erinnerung, dass die Echsen damals gelispelt haben, das tun sie nun aber nicht mehr. Die Frage ist jetzt, wer falsch liegt :D
Ansonsten war der Monat relativ ruhig, was auch daran lag, dass ich eine Woche tierisch erkältet war. So wurde das mit dem Sport auch wieder nichts, aber ich lerne, auch dort mehr Gelassenheit reinzubringen.



Der Schreibmonat März war nicht so dolle. Es gab viele Tage, an denen ich überhaupt nicht zum Schreiben gekommen bin. Das ist okay, weil ich dafür andere schöne Dinge erlebt habe, aber dadurch hinke ich etwas hinterher.
Ich habe einen Band von Amicitia vollständig fertig geplottet und auch schon die Kapitelteinteilung samt Notizen auf Karteikarten übertragen. Ich bin froh, dass das doch recht unkompliziert ablief und ich dahinter einen Haken setzen kann. Ich staune immer wieder, wie schnell diese Schritte gehen, wenn man das grobe Gerüst der Handlung jahrelang im Kopf hat.
Ich habe auch an WTIS fleißig weiter geplottet. Momentan sitze ich gerade daran, ein grobes Handlungsschema zu entwerfen, einzelne Szenen aufzulisten und ein paar Notizen zu machen. Hier werde ich dann die Details ausarbeiten und meine Ergebnisse der Recherche einarbeiten. Vor dem Schritt fürchte ich mich ganz besonders. Daran werde ich erkennen, wie gut ich das Thema verstanden habe, oder ob ich noch einmal einen Schritt zurückgehen muss. Das wird heikel, aber auch interessant.
Und natürlich, wie sollte es anders sein: Die Überarbeitung von Die Weltenbewahrerin. Ich es sage es, wie es ist: Ich habe keinen Bock mehr. Aber es hilft nicht, sich zu beschweren, ich muss es durchziehen und das werde ich im April auch. Yay. Ich habe diesen Monat einige Kapitel ergänzt. Mit manchen bin ich richtig zufrieden und andere sind eher meh. Teilweise habe ich auch schon angefangen, sie zu überarbeiten. Mal schauen, wie das im kommenden Monat wird.
Ich habe auch bei der Instagram-Challenge "Wir sind Traumfänger" von Annika Bühnemann mitgemacht. Es hat mir Spaß gemacht, zu den Themen Bilder hochzuladen und es war sehr interessant, wie unterschiedlich die Aufgaben interpretiert wurden. Trotzdem bin ich froh, wenn ich Instagram demnächst wieder etwas gelassener benutzen kann. ;)


Ich habe Unterwegs beendet. Warum das Buch so beliebt und zum Klassiker upgegraded wurde, verstehe, wer will. Ich fand es furchtbar inhaltsleer und wenig aussagekräftig. Ich habe die Biographie von van Gogh ausgelesen und schwanke zwischen Verständnis und Entsetzen. Es war jedenfalls sehr interessant, mehr über den Maler und Kunst generell zu erfahren und ich denke, dass ich da noch tiefer schürfen möchte. Die neue Flow und das Flow Achtsamkeitsübungsbuch gehörten auch dazu. Absolut positiv überrascht hat mich Betty Blue von Philippe Djian. Das Buch wanderte eher durch einen skeptischen Zufall auf meinen SuB. Jetzt ist die erste Hälfte gelesen und ich bin vollkommen fasziniert und wirklich begeistert! Gerne mehr von solchen Leseerlebnissen! Demnächst möchte ich ein SaB(Stapel angelesener Bücher)-Festival starten. Ich habe einige Bücher auf meinem SuB, von denen ich mir mehr als unsicher bin, ob ich sie noch lesen möchte. Daher werde ich jedes einzelne von denen bis zu 20% lesen und wenn es mich bis dahin nicht packen konnte, kommen sie weg. Meine Leseunlust kommt auch sehr stark von diesen Büchern und darauf habe ich keine Lust mehr. Also muss durchgegriffen werden.


Die letzten Folgen der fünften Staffel von Pretty Little Liars. Meine Güte bin ich froh, damit durch zu sein. Ich finde es echt unverschämt, dass der Zuschauer noch immer nicht (!) weiß, wer A ist. Daher habe ich bei Wikipedia die Zusammenfassung gelesen - sie ist noch dümmer und unlogischer, als ich dachte. Daher ist für mich hier Schluss. Schade nur, dass man die Idee in den letzten Folgen nicht viel früher und detaillierter umgesetzt hat. Das hätte sehr cool werden können. Danach habe ich mit Türkisch für Anfänger angefangen. Ich weiß ja nicht, ob ich die überspitzten Klischees lustig, erschreckend oder nervig finden soll. Er der coole Checker-Türke und sie die übergläubige Muslima. Manche Witze sind aus heutiger Sicht einfach nur daneben. Außerdem gesehen habe ich noch Twinsters, eine Dokumentation, bei der zwei Adoptivmädchen durch YouTube herausfinden, dass sie Zwillinge sind. Das war sehr interessant. A World Beyond wollte ich damals unbedingt im Kino sehen, jetzt bin ich froh, dass ich dafür kein Geld verschleudert habe. Man, war der Film schlecht und am Ende hin viel zu pathetisch. Trotz der coolen visuellen Effekte. Before we go - Chris Evans' Regiedebüt. Ich hatte unheimlich hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Bin eher enttäuscht als begeistert - trotz Maria Koschny als Synchronsprecherin :(



Diesen Monat habe ich auf einige Songs aus alten Zeiten zurückgegriffen. Somewhere I belong steht stellvertretend dafür. Ich liebe, liebe, liebe dieses Lied. Es passt einfach immer wieder und immer noch.








Der April startet mit einer freien Woche, die ich definitiv dazu nutzen werde, um die Überarbeitung von der Weltenbewahrerin im Großen und Ganzen abzuschließen. Danach steht dann noch einmal ein Drüberlesen an, bei dem ich die hoffentlich allerallerallerallerletzten Anmerkungen einpflege. Ich mach drei Kreuze, wenn ich damit endlich durch bin. Ansonsten steht im April nichts Wichtiges auf dem Plan. Arbeiten, Schreiben, Sacred zocken und den Frühling genießen :)

Ich hoffe, ihr seid ebenfalls gut im Frühling angekommen und hattet einen tollen März. Was habt ihr so in den letzten Wochen erlebt?


Liebe Grüße







 
"Dreamer" Design by Mira @CopyPasteLove