Dienstag, 31. Januar 2017

Persönliches | Januar 2017





Ein neues Jahr. Neue Möglichkeiten. Neue Erlebnisse. Neue Horizonte und Vorhaben. 365 Tage, die darauf warten, mit Leben gefüllt zu werden. Es juckt mir so sehr in den Fingern, damit zu beginnen.
Ich liebe diesen frischen Tatendrang, der einen am Anfang des Jahres überkommt, die Energie und die Kraft, die man hat, neu zu starten. Daher versuche ich immer, im Januar so viel wie möglich davon umzusetzen.


Der Januar begann mit der Heimreise nach Hause. Auf der Fahrt konnte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang und einen geheimnisvollen Nebel beobachten. "B96" von Silbermond war ein unglaublich toller Begleiter für diesen Tag.
Danach konntet ihr mich in den Instastories bei meinen Hausstauballergiefestival begleiten. Ich habe mein komplettes Zimmer entrümpelt und hatte dabei eine Menge Spaß. Ich liebe diese Tage, in denen ich mich von alten Dingen lösen kann und damit auch meinen Kopf aufräume. Dabei habe ich auch sehr wertvolle Erkenntnisse gewonnen.
Ich hatte einen wunderschönen Winterspaziergang unternommen, bei dem das obige Bild entstanden ist. Es hat mich beinahe zu Tränen gerührt, wie wunderschön die Natur aussah. Mir war danach zwar irrsinnig kalt und mir taten echt die Beine weh (15.000 Schritte durch frischen Schnee zu stapfen ist schon was), aber es hat sich SO gelohnt.
Danach ging die Arbeit wieder los und ich war froh, dass es endlich wieder so weit war. Ich habe es die Ferienpause über wirklich mehr als nur vermisst. Es ist ungewohnt, eine Arbeit zu haben, die einem wirklich etwas bedeutet. Bisher habe ich nur nach einem machbaren Durchgangsjob gesucht, bei dem ich genug Zeit zum Schreiben habe und nicht leide. Dass ich etwas finde, was ich liebe, fühlt sich gleichzeitig toll und ungewohnt an. Doch möchte ich es gar nicht mehr anders haben, denn es ist mein Ausgleich zum Schreiben und das fühlt sich toll an! Es war zwar unglaublich stressig diesen Monat und hat mich so manches Mal an meine Grenzen getrieben und ernsthaft an mir zweifeln lassen, aber solche Phasen gibt es wohl immer.
Mitte Januar startete das alljährliche Dschungelcamp und ich hatte echt eine Menge Spaß mit Insi und Julia. Mir tun jetzt noch die Bauchmuskeln vom Lachen weh. Vielen Dank für die vielen tollen, lustigen und einmaligen Stunden! Ich freu mich jetzt schon direkt aufs nächste Jahr!
Sehr traurig gemacht hat mich, dass manche Personen denken, dass man mich wundervoll ausnutzen und mir dann einfach den Rücken zukehren kann. Da mache ich aber nicht mit. Solche Menschen werden von mir direkt vor die Tür gesetzt. So etwas will ich in meinem Leben nicht haben.
Ansonsten habe ich sehr viel Sacred gezockt, was mich unglaublich glücklich gemacht hat. Ich räume diesem Spiel (und demnach auch Entspannung) mehr Raum ein und das tut gut. Ich bin beinahe durch das zweite Gebiet durch und stehe vor meinem ersten Bossfight. Meine Seraphim ist auf Level 25 (hach, wir sind gleich alt! :D) und ich habe beinahe das erste Set zusammen. Und bevor die Mehrheit von euch weiterhin nur Bahnhof versteht, gegen wir zum nächsten Punkt über:


Ich habe mir für dieses Jahr ein neues Konzept ausgedacht, was unteranderem auch eng an einen Vorsatz geknüpft ist: Ich habe letztes Jahr viele Dinge zurückgestellt, um Zeit zum Schreiben zu haben und kam doch erschreckend wenig voran. So bin ich zum Beispiel nur einziges Mal zum Longboarden gekommen und merke, dass mich das zusehends stresst. Außerdem habe ich einen Job, der mir wirklich eine Menge Spaß macht und für den ich nicht bereit bin, bis spät in die Nacht zu arbeiten und unausgeruht dort zu erscheinen, wie ich es oft zu Studienzeiten gemacht habe.
Schreiben wird noch immer eine Priorität sein. Und selbst wenn ich mir mal eine Pause einräume, werkle ich doch irgendwie an meinen Projekten. Anders kann ich gar nicht :D Aber so wie es war, möchte ich das nicht mehr. Ich habe auch noch ein Leben hinter dem Pseudonym und das möchte ich mit gutem Gewissen genießen können, auch wenn mir die Umsetzung noch schwerfällt. Ich war und bin ein Arbeitstier, dagegen komme ich wohl nicht an.
Also habe ich mir Freitag bis Sonntag zu Schreibtagen erklärt. Momentan habe ich drei Projekte in den Fokus gerückt und für jedes Projekt einen Tag anvisiert. Alles, was ich unter der Woche schaffe, ist netter Bonus, aber nicht wirklich geplant. Dadurch habe ich den Rücken frei und bin etwas entspannter, wenn ich unter der Woche nicht wirklich zu etwas komme.
So plotte ich unter der Woche meist für WTIS. Hier habe ich die Recherche beendet (das war bereits 2016) und nun die Notizen gesichtet und ausgedruckt. Das sind knapp 50 Seiten. Die werde ich jetzt noch einmal etwas komprimieren, ordnen und verständlicher zusammenstellen.
Außerdem habe ich eine Short Story für Amicitia geplottet. Keine Angst, das wird kein "Ich erzähle alles nochmal aus einer anderen Sicht"-Geldmacherei-Buch sein. Sagen wir, dass ein Konflikt aus einem Band aus einer anderen Erzählweise fortgeführt wird :) Theoretisch könnte ich das auch schon schreiben, aber da ich nach der Erfahrung vom NaNo im letzten Jahr Blut geleckt habe, würde ich mir das gern offen halten, dort zu schreiben.
Am Wochenende habe ich mich um das Lektorat des ersten Kapitels und das Exposé für Die  Zeitungswanderin gekümmert. Beides konnte ich beenden und ich bin froh, das vom Tisch zu haben. Ich hatte viel zu lange keine richtige Ruhe und Konzentration dafür.
Außerdem überarbeite ich die Die Weltenbewahrerin. Hier sind die ersten knapp 100 Seiten im Kasten und ich fürchte mich total vor dem, was kommt. Das ist meine ganz persönliche Dschungelprüfung.
Vielleicht ist das schräg, weil ich besser vorankommen würde, wenn ich mich auf ein Projekt konzentriere, aber ich brauche den Ausgleich zueinander. WTIS macht mir momentan so viel Freude, dass ich durchdrehen würde, würde ich mir selbst verbieten, daran zu arbeiten. Und ich brauche das Gefühl, auch unter der Woche produktiv zu sein. Immerhin habe ich mehrere Eisen im Feuer und vielleicht eine etwas bessere Statistik, als zum Ende letzten Jahres...
Ich bin jedenfalls guter Dinge und mehr als im Plan :)



Splitterfasernackt von Lilly Lindner war harter Tobak, aber diese Sprache! Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr berührt hat, wo ich trotz der vielen heftigen Dinge jedes einzelne Wort mit meinem Herzen inhaliert habe. Danach habe ich mit Queen of the Tearling begonnen. Der Einstieg fiel mir etwas schwer und ich spüre immens, dass es mich anstrengt, dicke Bücher zu lesen, die obendrein Reihen angehören und auf Englisch sind. Es ist echt schade, denn das war mal anders... Mittendrin habe ich auch die Lust verloren und es abgebrochen. Ich halte nichts davon, Bücher langfristig zu pausieren. Das ist wie eine Beziehungspause, weil man nur zu feige ist, die Trennung durchzuziehen. Entweder, oder. Da ich keine Lust mehr habe, mich zu quälen, landete es auf dem "abgebrochen" Stapel. Außerdem habe ich in diesem Jahr ein Flow-Abo abgeschlossen und daher eine Ausgabe davon gelesen. Sehr interessant fand ich Rabenfrauen, ein Buch, das von der Sekte Colonia Dignidad handelt. Der Einstieg fiel mir schwer, aber es war ein gutes Konzept, auch wenn mir ein wenig Tiefgang gefehlt hat. Hat man kein Vorwissen zu der Thematik, kann ich das Buch jedoch nicht empfehlen.


Between auf Netflix. Eine kurze, aber mega spannende und interessante Serie, das ein Szenario skizziert, das mich gleichermaßen fasziniert, wie abstößt. Obwohl es so realistisch ist. A girl like her, ein Film, der das Thema Mobbing und Suizid thematisiert und das auf eine sehr einprägsame Art. Mir hat gut gefallen, wie hier die "Schuldzuweisung" gehandhabt wurde und wie das gesamte Thema aufbereitet wurde. Perfekt ist jetzt war ein absoluter Reinfall. Oberflächlich, nichtssagend und völlig Banane. Dann habe ich mit Pretty Little Liars angefangen und obwohl ich keinen Charakter wirklich sympathisch finde (mal ehrlich, müssen Teenager mit Highheels und Netzstrumpfhosen zur Schule gehen?!), war es doch spannend und ich litt schon nach den ersten paar Folgen unter Verfolgungswahn. Ich bin so ein Schisser :D und wie gesagt, das alljährliche Dschungelcamp inklusive muskulösem Hals von Honey.



Ich habe diesen Monat ausschließlich Silbermond gehört. Es tut einfach so gut, sich wieder in den alten Songs zu verlieren, die einen so geprägt haben und für viele Jahre ein stetiger Begleiter waren. Der Song des Monats war aber wohl "Indigo". Das ist eines dieser Lieder, die man im Kopf hat, wenn man aufsteht, am Tag in Dauerschleife hört und abends mit einem Ohrwurm ins Bett geht.





Der Februar wird gleichermaßen turbulent, wie schön starten: Ich bekomme Besuch von einigen Mädels, die ich in Bali kennengelernt habe und das freut mich riesig! Dass der Kontakt nach den paar Tagen noch so eng bestehen bleibt, erstaunt mich sehr und ich finde es super! Das werden tolle Tage, denen ich sehr entgegenfiebere. Ansonsten wird alles seinen gewohnten Gang gehen: Arbeiten gehen, Überarbeiten, Plotten und an meinen Zielen arbeiten (und zocken! Ich mach diesem Lehmkoloss den Garaus!).



"Ich hab nicht verstanden, was ich tun muss, aber ich hab verstanden, dass ich erst einmal nichts tun muss. Und bis ich was tun muss, weiß ich, was ich tun muss."
Willkommen in der deutschen Bürokratie, Sarah.


Wie habt ihr den ersten Monat im neuen Jahr erlebt? Seid ihr pro Vorsätze oder eher anti? Nutzt ihr den Schwung des neuen Jahres, oder lasst ihr euch eher gemütlich treiben? Bin sehr gespannt auf eure Antworten! :)


Liebe Grüße





Freitag, 27. Januar 2017

Amicitia | Reise durch Polen #1




Hallo ihr Lieben!

Wie ihr sicherlich bereits wisst, spielt dieser Roman in Polen. Die Mädels (und zwei Jungs ;)) reisen während der Sommerferien durch dieses Land und machen dabei Erfahrungen der unterschiedlichsten Art.

Ich habe mich für diesen Schauplatz entschieden, da ich während der Entstehung zu diesem Roman selbst in Polen war. Daher sind manche Orte, die ich zu dem Zeitpunkt bereist habe, direkt in das Manuskript geflossen.

Um euch auch optisch auf die Reise mitnehmen zu können, dachte ich, dass es interessant wäre, euch an diesen Schauplätzen, die ihr so im Roman wiederfinden werdet, teilhaben zu lassen. 

Beginnen möchte ich diese Reihe mit einem Ort, der zwar nicht typisch für Polen ist, so aber für den Roman: Campingplätze. Denn dort verbringen meine Protagonisten die meiste Zeit und er ist der Handlungsraum für gut 90% der Szenen. 

Seit ich klein bin, campe ich mit meinen Eltern in den unterschiedlichsten Orten. Die Male, in denen ich im Hotel war, kann ich an einer Hand abzählen. Daher stand für mich fest, dass die Protagonisten ebenfalls campen würden.

Auch wenn ich es mittlerweile nicht mehr so gerne mag, haben Campingplätze eine ganz eigene, besondere Atmosphäre, die mich unheimlich gereizt und inspiriert hat. Daher habe ich besonders Wert darauf gelegt, diese Empfindungen ins Manuskript einfließen zu lassen. Zumal es der perfekte Schauplatz für sämtliche chaotische Aktionen ist :D



Ich kann leider nicht mehr genau sagen, von welchem Campingplatz diese Bilder stammen. Dazu ist es zu lang her, dass ich dort war. Aber sobald ich die Bilder angucke, kommt diese typische Aura auf: 

Das Gefühl, ungebunden zu sein. Frei. Umhertollen zu können. Menschen zu treffen, die sämtliche Sprachen sprechen, von denen ich nicht einmal die Hälfte verstehe. Kinder, die auf Spielplätzen spielen. Jugendgruppen, die ihre Zelte auf- oder abbauen. Männer, die sich erst vor drei Minuten getroffen haben und über verschiedene Campingautos sprechen, als wären sie langjährige Freunde. Frauen, die sich im Waschhaus treffen und dort über Cremes oder Deos diskutieren. Kinder, die gelangweilt dabei zusehen, wie die Wäsche gewaschen wird und ungeduldig zum Spielplatz schielen. Das Leben, das hauptsächlich draußen stattfindet, mit allen Wetterlagen, die man sich so vorstellen kann (und dabei auf mehr als kreative Regenabwehrmechanismen stößt) 

Seeeeehr viele Szenen spielen auch in den unterschiedlichsten Waschhäusern, die man sich vorstellen kann. Vom Luxustempel bis hin zu den baufälligsten Schuppen, die eure Fantasie sicherlich so nicht entwerfen können:


Wir gingen weiter zu den Klos und Sha öffnete die Tür, ging in die Kabine hinein und sofort wieder heraus.
»Wir müssen sofort abfahren!«
»Wieso? Ist es so schlimm? Gut, im Vergleich zu gestern ist es schrecklich, aber es sieht doch halbwegs sauber aus.«
Sha schubste mich in die Kabine hinein und ich hielt mich am Türrahmen fest. Zum Glück. Ansonsten wäre ich geradewegs ins Klo gefallen. 
Genauer gesagt: ins Plumpsklo.
(Auszug aus Amicitia - Chaos zu sechst)


Dagegen kommt einem das Dschungelcamp schon beinahe wie Luxus vor, oder? :D

Diese Szenen haben mir immer besonderen Spaß gemacht. Zum einen wegen der Dialoge, die dort stattfinden (dazu verrate ich an dieser Stelle nichts ;)) und zum anderen, mich in der Beschreibung der Campingplätze und ihrer Waschhäuser zu verlieren. Ich habe so unterschiedliche Orte geschaffen, die allesamt ein Mix aus meinem Erlebten und Vorgestellten ergeben. 



Ich hoffe, euch hat der Post gefallen und die Hintergrundinfos waren interessant für euch :) 
Nächstes Mal gibt es dann auch wirklich Bilder aus Polen. Versprochen :D 



Freitag, 20. Januar 2017

Die Zeitungswanderin | Anas und Shainas Haus



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch das Haus, in dem Ana und Shaina leben, vorstellen. 

Dass Ana ohne Vater aufwächst, hatte ich euch in ihrer Charaktervorstellung erzählt. Erst viele Jahre später wurde mir bewusst, dass ich damit ein typisches Fantasy-Klischee erfülle und habe mich bewusst dagegen entschieden, Ana in ärmlichen Verhältnissen, also dem "broken home" aufwachsen zu lassen. Da Shaina Heilerin ist und demnach alle Hände voll zu tun hat, erschien es mir plausibel, dass sie zwar nicht reich, aber auch nicht arm sind. Sie gehören also zur guten Mittelschicht und können sich schon den einen oder anderen kleinen Luxus leisten.

Da die zwei am Rand des Dorfes Cretoria ;) leben, haben sie einen großen Garten. So hat Shaina genug Platz, um einen kleinen Kräutergarten zu haben, sodass sie nicht für jede Arzneiherstellung größere Touren in den Wald unternehmen muss. Früher fand ich den Garten am gemütlichsten, da er in den an Cretoria grenzenden Wald übergeht und demnach einige verwunschene Ecken darauf warten, von Ana entdeckt zu werden. Das fand ich als Jugendliche immer toll, weil es mich an "Der geheime Garten" erinnerte. 


Das Haus hat zur Straße und zum Garten hin eine Terrasse. Im Erdgeschoss befindet sich das Wohnzimmer, die Küche und Bad. Eine Betaleserin hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass es wohl etwas beschwerlich ist, die Kübel mit Wasser ins zweite Geschoss zu tragen, wenn keine Wasserleitungen existieren. Stimmt wohl :D Also wurde kurzerhand umgebaut (die Bereiche sind rot markiert).
Ein sehr wichtiger Handlungsort ist der Kamin im Wohnzimmer. Hier sitzen Shaina und Ana oft beisammen und trinken Apfeltee, um über alles zu sprechen, was ihnen durch die Köpfe geht. 

Im Keller ist Shainas Kräuterkammer, in der sie die Arzneien herstellt. Ab und an geht Ana ihr dabei zur Hand. Außerdem befindet sich dort der Waschkeller und eine Rumpelkammer samt Reparaturwerkzeuge. Da kein Mann im Haus ist, müssen die beiden Ladies sich selbst darum kümmern, dass alles funktioniert :D

In der zweiten Etage hat Shaina ihr Schlaf- und Arbeitszimmer. Obwohl sie ein extra Zimmer hat, in dem sie ihre Rezepturen zur Herstellung der Arzneien festhalten kann, steht ein Schreibtisch in ihrem Schlafzimmer. Sie kann einfach nicht ohne :) Neben diesen Zimmer befindet sich eine kleine Bibliothek. In diesem Raum stehen nur Regale, die bis oben hin mit Büchern vollgestopft sind. Unteranderem stehen dort auch von Shaina handschriftlich angefertigte Schriften, in denen sie die Zubereitung der Kräuter beschreibt. 

Direkt unter dem Dach befindet sich nur ein Zimmer, das von Ana. Ihr Bett steht direkt unter dem Dachfenster, sodass sie die Sterne oder den Mond sehen kann und morgens vom Aufgang der Sonne wachgekitzelt wird. Sie hat ein Bücherregal im Zimmer, da für Shaina Bildung und damit auch das Lesen sehr wichtig sind. Ein Schreibtisch steht ebenfalls darin, obwohl Ana ihn so gut wie gar nicht mehr benutzt, seit es ihr verboten wurde, zur Schule zu gehen. In der Mitte des Zimmers liegt ein Teppich, auf dem sie manchmal liegt und träumt. 


Ich hoffe, euch hat der kurze Exkurs in die Welt von Ana und Shaina gefallen :)




Freitag, 13. Januar 2017

Ankündigung | Aus Cretoria wird Sarah Force!



Hallo ihr Lieben!

Nur eine kurze Ankündigung in eigener Sache: Mein Autorenblog hat endlich eine offizielle Domain! Aus der blöden blogspot.de Adresse wird

www.sarahforce.de

Ich freue mich sehr, dass es endlich geklappt hat und hoffe, dass alles weiterhin gut funktioniert!

Liebe Grüße,


Das Schreiben | Das Schreiben und das Ballett




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich mit euch darüber sprechen, warum mich das Ballett so fasziniert, motiviert und vor allem inspiriert.

Denn für mich ist das Ballett dem Schreiben sehr ähnlich.

Als Autor lebt man irgendwie nie wirklich in der richtigen Welt. Also meistens nicht zu 100%. Irgendein Gedanke steckt immer in einer Geschichte fest und man erlebt das Jetzt eher verwaschen, als wäre man gar nicht Teil seines eigenen Lebens.

Man verbringt sehr viel Zeit vor dem Bildschirm und am Schreibtisch. Man opfert seine Freizeit für die Berufung, verzichtet vielleicht auch so manches Mal, sich mit Freunden zu treffen, ins Kino zu gehen oder sonst etwas zu tun, was andere Menschen machen, um vom Alltag abzuschalten. 

Man kommt selten gegen diesen Drang an, einfach mal die Datei oder das Notizbuch zu schließen, weil es etwas ist, das einem wichtig ist und das man gern tut. Denn die meisten Opfer, die man dafür bringt, um Zeit zum Schreiben zu erübrigen, nimmt man als Autor gar nicht als solche wahr.

Der Respekt und die Anerkennung, die einem als (unveröffentlichter) Autor entgegen gebracht werden, fallen meist, wenn überhaupt, verhalten aus. Ich habe oft genug darüber gesprochen, daher verliere ich dazu keine weiteren Worte mehr. Ihr wisst, was ich damit sagen möchte ;)

via
Ist das nicht beim Ballett irgendwie genauso?

Tänzer leben zwischen der realen Welt und der "Ballettwelt". In wie vielen Serien oder Dokumentationen wird genau das thematisiert? Dass sich die Ballerinen ausgeschlossen fühlen, weil sie am normalen Leben nicht teilnehmen können, gerade in der Pubertät. Wenn alle ihren ersten Freund haben, rasen sie von Schule zum Unterricht oder üben privat weiter. Sie leben für das, was sie lieben und verzichten dafür automatisch auf andere Dinge, die "normale" Teenager tun.

Nur, dass es weder für sie, noch für die Autoren Verzicht ist. Es ist das, was getan werden muss, um das zu leben, was man liebt.

Tänzer verbringen unendlich viele Stunden in Tanzstudios, hinter der Stange oder im Sportraum, um fit zu bleiben. Sicherlich ist das gesünder, als nur vorm PC zu hocken, aber verschleißen tut der Körper auch so. 

Die Anerkennung, die solche Menschen erfahren, hält dabei aber nur wenige Jahre an, wenn man es überhaupt schafft. Die Bedingungen, um an die Spitze der Karriereleiter zu gelangen, sind mindestens genauso hart, wie einen Vertrag von einem renommierten Verlag zu erhalten, denke ich. Die Konkurrenz ist in beiden Bereichen enorm hoch. (wäre das Leben doch nur wie in Sims, oder?)

Nur dass bei Tänzern irgendwann der Körper nicht mehr will und die Zeitspanne, in der sie etwas erreichen können, deutlich kürzer ist, was das Ganze vielleicht noch härter macht.

Vielleicht sind die Vergleiche für den einen oder anderen, gerade für Tänzer, völlig aus der Luft gegriffen, das mag sein. Aber jedes Mal, wenn ich eine Tanzserie schaue, Dokumentationen über das Ballett oder Filme, die diesen harten Weg aufzeigen, sehe ich die Parallelen.

Jedes Mal spüre ich diese enorme Erfurcht in mir, was Tänzer tagtäglich leisten, um diesen beinahe unerreichbaren Traum, der nur für wenige Jahre gelebt werden kann, zu erreichen. Sich diese Leidenschaft zu erfüllen.

Und dann frage ich mich, wieso ich das so beeindruckend und faszinierend finde. Nichts anderes tun Autoren auch jeden Tag, wenn auch auf andere Weise.

Nichts anderes tue ich jeden Tag.

via
Daher motiviert mich das Ballett immer wieder aufs Neue, weiterzumachen und am Ball zu bleiben. Wenn Tänzer, die vielleicht nur zehn Jahre ihren Traum wirklich aktiv leben können, so hart dafür arbeiten und alles geben, wieso wage ich es dann, ans Aufgeben zu denken?
Ich denke, dass man als Autor eine Menge von dieser Disziplin und dem Fleiß lernen kann. Zumindest fühle ich mich daran erinnert, wenn ich einen Tanzfilm schaue. Härter und fleißiger an mir selbst zu arbeiten und vor allem eines:

Nicht aufzugeben, egal, wie steinig der Weg auch sein mag. 






(Die Bilder stammen übrigens von der Seite Pixabay, die Tinka Beere in ihrem Blogging Guide empfiehlt)


Montag, 9. Januar 2017

Inspiration #1




Willkommen zu meiner neuen Serie!

Ich möchte euch gern den Start in die Woche versüßen, indem ich euch in unregelmäßigen Abständen an Montagen etwas zeige, was mich inspiriert. Vielleicht fällt uns allen dann der Start in diesen ungeliebten Tag etwas leichter :)

Den Anfang möchte ich mit einer Internetseite machen, die ich schon seit langem verfolge. Nein, es ist nicht Pinterest ;)

Sie heißt Bored Panda und ist für mich ein unendlicher Quell an Inspiration.  Fast alle Pins meiner Pinterest-Pinnwand "Inspiration" sind von dort.

Auf dieser Seite findet man alles. Die krassesten, berührendsten und unglaublichsten Geschichten, aber auch wirklich tolle Fotos von Landschaften, Reisen, Tieren und Situationen, die man im seltensten Fall selbst erleben kann. Manchmal sind auch lustige Themen bei, die ich ebenfalls genieße :)

Was ich am meisten schätze, sind die Geschichten einzelner Künstler. Sie haben ein Hobby, bzw. eine Leidenschaft und machen diese nun zum Beruf. Was da manchmal bei ist, ist unglaublich.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und inspiriert werden! :)



Liebe Grüße,


Freitag, 6. Januar 2017

Persönliches | Jahresrückblick 2016



Das Jahr 2016 ist rum. Auf der einen Seite bin ich wirklich traurig, da es für mich ein gutes Jahr war, in dem viele tolle und einzigartige Dinge passiert sind. Auf der anderen Seite freue ich mich aber sehr auf 2017, da ich eine Menge neue Erfahrungen gemacht habe, die ich gern im neuen Jahr vertiefen und verbessern möchte.
Ich weiß, dass für viele 2016 kein gutes Jahr war. Die Gewalt auf der ganzen Welt in verschiedenen politischen Kontexten war grausam. Der Tod vieler Prominente, von denen ich an dieser Stelle ganz besonders Alan Rickman erwähnen möchte, hat nicht nur mich betroffen gemacht. Doch möchte ich darauf an dieser Stelle nicht eingehen. Meiner Meinung nach wird Negativität in den sozialen Medien eh schon viel zu groß geschrieben und daher möchte ich dieses Jahr so positiv ausklingen lassen, wie es sich für mich angefühlt hat.

Daher lade ich euch ein, noch einmal zurückzuschauen. Ich werde über das sprechen, was ich erlebt habe, ein Fazit meiner gesetzten Vorsätze ziehen und einen Ausblick auf 2017 geben.


Meine Güte, war 2016 turbulent. Meinen Vorsatz, aus der Komfortzone auszubrechen, habe ich wirklich mehr als erfüllt. Genauso, auf mein Bauchgefühl zu hören. Insgesamt war 2016 in dieser Kategorie wirklich mehr als gut. Klar, es gibt wie immer Dinge, die besser hätten laufen können. Aber ich habe mich schon ewig nicht mehr so zuversichtlich gefühlt und auch so gehandelt. Das gibt mir eine Menge Energie für 2017.

Ich werde nicht alles rekapitulieren, was geschehen ist, das könnt ihr in meinen Monatsrückblicken bei Interesse nachlesen. Daher beschränke ich mich auf einige Dinge:

Zum einen wäre da die Reise nach Bali. Ich kann es noch immer nicht fassen, dass ich dieses Jahr alleine nach Bali geflogen bin! Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht? Schade, dass ich die Reise so schnell wieder abbrechen musste (es ärgert mich noch immer, dass das Geld weg ist), aber trotzdem war es eine tolle, wenn auch kurze Erfahrung und für mich das Krasseste, was ich dies Jahr gemacht habe, haha :D

Ich war auf zwei Konzerten. Bei Anastacia war ich froh, dass es überhaupt stattfand und im Nachhinein mehr als überrascht. Foals war ebenfalls toll, auch wenn mir die familiäre Atmosphäre im Kesselhaus 2015 angenehmer war. Trotzdem hat es Spaß gemacht und ich bin jederzeit wieder dabei!

Ein Ereignis hat mich 2016 so glücklich gemacht wie nichts anderes: Ich habe endlich einen Job gefunden, der mich unglaublich bereichert, mich glücklich macht und mir diese permanente Angst und Versagensgefühle genommen hat. Das ist ein Punkt, der so unvorhergesehen kam und mich daher am glücklichsten macht. Ich habe so gar nicht damit gerechnet, dass sich dieses Problem und alles, was damit zusammenhing, so einfach auflöst und das erleichtert mich enorm. Ich fühle mich damit so pudelwohl, dass ich allein jetzt beim Tippen Tränen in den Augen habe.

Und, da ich gerade wieder mehr als süchtig bin, möchte ich es gern erwähnen: Ich kann endlich wieder Sacred 2 Fallen Angel spielen. Ich bin euch damit schon auf sämtlichen Social Media Kanälen auf den Keks gegangen, ich weiß. :D Wahrscheinlich versteht auch niemand, wieso ich auf dieses Spiel so abfahre. Aber ich LIEBE es so, so, so sehr. Ich habe es schon mehrmals durchgespielt, die gesamte Map erkundet und sämtliche Charaktere gespielt. Trotzdem kriege ich nicht genug davon und es macht mich einfach enorm glücklich. Und ja, ihr dürft gern an dieser Stelle lachen, aber ich musste es erwähnen :D
Vorsatz für 2017: Zockerzeit blockieren. Ja, das ist wichtig. :D

Natürlich sind auch doofe Dinge passiert.
Der September war katastrophal. Mir ging es in diesem Monat richtig schlecht und ich bin einfach nur froh, dass ich nicht mehr in dieser Spirale gefangen bin, an der ich nichts hätte ändern können, wenn ich keinen anderen Job gefunden hätte.

Auch der Dezember war nicht einfach, auf emotionale Art. Er hat mich tierisch an die Grenzen meiner emotionalen Belastbarkeit gebracht, auf Arbeit war es furchtbar stressig und dann noch der Weihnachtstrubel und der Anschlag in Berlin samt Social Media Hetze. Es tut mir etwas weh, dass das Jahr auf so eine doofe Art aufgehört hat, gerade weil es so schön war. Aber man kann nicht alles haben und das ist dann wohl der Preis, den man zahlt, dass alles im Gleichgewicht bleibt. Aus diesem Grund wird es auch keinen Monatsrückblick geben.

Außerdem sind Menschen gegangen und manche von ihnen werden nie wieder zurückkehren. Manchmal ist es gut, einen Schlussstrich zu ziehen, aber manchmal tut es auch weh und diese Wunden werden nie ganz verheilen. Aber man lernt, damit zu leben und das Wie werde ich in den kommenden Monaten austüfteln.

Ich bin froh, dass ich meine Vorsätze weitestgehend erfüllen konnte. Zwar hat der Sport zum Ende des Jahres hin nachgelassen, weil ich oft gekränkelt habe und emotional zu platt dafür war, aber ich probiere, 2017 dort anzuknüpfen, wo ich war. Es macht mir keinen Spaß und ich habe eigentlich keine Lust, Zeit dafür zu erübrigen, aber ich merke, dass meine Rückenschmerzen stärker geworden sind, seit ich aufgehört habe. Also muss ich wohl oder übel da durch...

Die Selbstachtung ist noch immer so ein Ding, womit ich hadere. Es sind sehr persönliche Gründe warum und wieso das so ist, daher versteh bitte, dass ich hier nicht öffentlich darüber spreche, aber ich denke, dass dieser Punkt erneut in 2017 auf meiner Liste der Vorsätze landen wird. Das ist okay. Das kann man nicht von heute auf morgen ändern und ich werde diesen Punkt so lange mit mir mitschleppen, bis ich es verstanden habe und danach handle.

Insgesamt bin ich mit 2016 MEHR als zufrieden. Ich habe mich lange nicht mehr so glücklich gefühlt und ich freue mich daher, genau an diesem Punkt weiterzumachen. Mehr und mehr werde ich wieder die Alte und ich hoffe, dass sich 2017 in dieser Hinsicht alles zum Positiven entwickeln wird.


Puh. Ich teile mal diesen Punkt in zwei Dinge auf. Einmal Social Media und einmal das reine Schreiben.

Von meinen erreichten Zielen bin ich leider enttäuscht, obwohl ich bis auf ein halbes Ziel alles erreicht habe und durch den NaNo noch mehr als ich eigentlich geplant hatte.

Hier mal eine Bilanz:
Die Zeitungswanderin komplett fertig überarbeitet
Die Lichtmagierin komplett fertig überarbeitet
Die Weltenbewahrerin halb überarbeitet
Amicitia 2 komplett fertig geschrieben
WTIS Recherche beendet, Rohplott erstellt

Ja, ich habe das erreicht, was ich wollte. Aber ich finde, dass das in zwölf Monaten mehr als wenig ist. Wenn ich sehe, dass andere ihre Romane in zwei Monaten komplett fertig überarbeiten, verzweifle ich an mir selbst. Schreiben sie besser und müssen sie weniger überarbeiten? Oder nehme ich es ZU genau?

Ich weiß, was ihr jetzt sagt: Vergleiche dich nicht mit anderen, das bringt dich nicht weiter. Ja, das stimmt. Weiß ich. Aber Fakt ist, dass ich nicht vorankomme und das frustriert mich.
Ich liebe es, anderen Autoren auf ihren Social Media Kanälen zu folgen. Zu schauen, wie sie arbeiten, was sie machen und wie sie das erreichen, was ich auch anstrebe. Aber es frustriert mich zu sehen, wie schnell manche sind. Wie fix sie ihre Präsenzen in Form von Followern auf- und ausbauen. Wie schnell sie eine Neuerscheinung nach der anderen bekanntgeben.
Es ist normal, dass man sich (meist unbewusst) im Vergleich setzt. Schaut, wo man steht, wo andere stehen, wo man gern stehen würde. Und ich merke, dass mir genau das mehr und mehr zusetzt.

Daher ist mein Vorsatz für 2017 sowohl nach innen, als auch nach außen gerichtet:
1. Beobachten, aber nicht vergleichen. (keine Ahnung, wie ich das anstellen soll...)
2. Authentisch und ehrlich berichten.
Dieser Blog soll meinen Weg, meine Reise dokumentieren. Dazu gehört, dass man sich verläuft, stockt oder ans Aufgeben denkt, weil man aus der Puste ist. Weil man zweifelt. Das möchte ich auf eine ehrliche und authentische Art tun, weil diese Phasen JEDER Autor durchläuft. Nicht nur ich, nicht nur du, nicht nur namhafte Autoren. Autoren, die nicht an sich oder ihren Werken zweifeln, gibt es nicht.
Ich möchte nicht eine von denen sein, die eine Erfolgsstory nach der anderen präsentiert. Denn das ist nicht das echte, reale Leben. Denn das ist genau das, was Jungautoren den Weg doppelt schwer macht und daher möchte ich das hier auf meinem Blog, in meinem Reich, anders handhaben.

Das bringt mich zum Punkt Social Media:

Ich habe überlegt, ob ich einen zweiten Blog ins Leben rufe, um solche Gedanken wie in einer Art öffentlichen Tagebuch festzuhalten. Wo ich generell Alltagsausschnitte poste, von denen ich das Gefühl habe, dass sie nicht unbedingt hierher gehören. Darauf hätte ich Lust und das würde mir Spaß machen. Ich bin mir aber unschlüssig, wie sehr das gewünscht wird oder ob es überhaupt von Interesse ist. Ich denke, dass ich mir diesen Weg noch offen halten werde.

Insgesamt war mein Social Media Jahr ein einziges Auf und Ab.
Dieses Jahr habt ihr mich durch Instagram und seit Dezember auch via Twitter durchs Leben begleiten können.
Ich habe so unendlich viele tolle Menschen kennengelernt, Kontakte intensivieren können und bin viel offener geworden, auch wenn ich das sicherlich noch verbessern kann ;)
Mir macht das Bloggen ohnehin viel Freude, aber auch Instagram schlich sich nach und nach in mein Herz und die Erfahrungen dort sind durchweg positiv.
Gegen Ende des Jahres brauchte ich jedoch Abstand, da mir Social Media, gerade nach dem Berlin Anschlag einfach nur noch auf den Keks ging. Ich habe mittlerweile kein Bedürfnis mehr nach dem "#pray for xy"-Sport und dem Logowettbewerb, der nach solchen Ereignissen entsteht. In diesen Momenten widert mich Social Media wirklich nur noch an und manche Reaktionen auf Twitter haben mir total die Lust genommen, dort wirklich Fuß fassen zu wollen. Dabei hatte ich mich mit meiner neuen Social Media Strategie total wohl gefühlt.
Wieder einmal kam der Gedanke auf, wieso ich das alles brauche. Wieso ich so viel Zeit in meine Online-Präsenzen investiere, anstatt einfach nur zu schreiben. Wozu brauche ich das, wenn ich doch einfach nur Romane schreiben möchte? Irgendwo macht es Spaß, ja. Das will ich nicht leugnen. Aber es geht so viel Zeit bei drauf und mir fällt es einfach schwer. Ich stecke enorm viel Gedanken, Liebe und Ideen rein, der Erfolg ist mäßig. Will ich mein Leben wirklich damit verbringen, Dinge online zu stellen?
Es quält mich, dass ich mit Facebook nicht warm werde, mich aber nicht durchringen kann, es zu löschen. Eine Stimme sagt mir, dass es unklug wäre und letztendlich habe ich es aufgrund meiner Vorbehalte nie wirklich richtig probiert. Das übt Druck aus, den ich nicht haben will.
Instagram macht mir Spaß, dabei werde ich definitiv bleiben.
Twitter muss ich ohne Anschlagshetze nochmal ordentlich ausprobieren, an sich glaube ich, dass ich mich damit wirklich noch anfreunden kann :)
YouTube wäre eine Option, die ich gern mal testen würde, wobei es für mich aus unterschiedlichen Gründen schwierig wird, den Kanal mit regelmäßigem Content zu füllen.
Mein Blog bleibt. Die Reichweite ist dafür, dass ich viel Zeit und Liebe reinstecke, lächerlich gering. Aber das stört mich nicht. Es macht mir Spaß und daher ist das okay.

Was mich dazu führt, dass es diesen Blog nun schon ein Jahr gibt. Wahnsinn, was sich seitdem alles verändert hat. Ich liebe diesen Ort, der mir ganz allein gehört, wo ich tun und lassen kann, was ich möchte. Aber noch viel mehr liebe ich es, euch von dem zu erzählen, was ich als Sarah Force tue, erreiche und mache. Und ich bedanke mich bei allen, die diesem Blog folgen und mit Leben füllen. Ohne euch gäbe es diesen Ort nicht.


Das Lesejahr 2016 war katastrophal und ich bin wirklich mehr als traurig deswegen.
Hatte ich sonst deutlich mehr als 100 Bücher im Jahr gelesen, ohne dass es anstrengend war, oder ich mich abgekämpft habe, dieses Ziel zu erreichen, habe ich mit Ach und Krach gerade mal 65 Bücher dieses Jahr geschafft. Keines davon ist mir wirklich großartig oder besonders positiv im Gedächtnis geblieben und das macht mich wirklich unglaublich traurig.
Mir fehlt das genießende Lesen enorm und ich weiß nicht, was es ist, was mir jedes Buch so dermaßen madig gemacht hat.
Einzig und allein Lies we tell ourselves kann ich empfehlen, welches mir wirklich außerordentlich gut gefallen hat. Der Rest? Ein Satz mit x.
Ich hoffe sehr, dass sich das im kommenden Jahr ändert. Doch wenn ich mir so meinen SuB anschaue, auf dem Bücher drauf sind, auf die ich wirklich total Bock habe und eigentlich denk ich mir nur "meh", sehe ich schwarz :( aber verzichten will ich aufs Lesen trotzdem nicht... Menno.


Man merkt, dass ich dieses Jahr Amazon Prime und Netflix ausgeschöpft habe :D
Ich habe wunderschöne Stunden mit Switched at birth und Club der roten Bänder verbracht. Das sind definitiv meine Highlights dies Jahr.
Findet Dorie war der absolut beste Kinofilm für mich (Captain America ein biiiiisschen zu überladen) und Colonia Dignidad fand ich ebenfalls sehr interessant.
Gilmore Girls war die größte Enttäuschung des Jahres und auch die zweite Staffel von Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D konnte mich nicht überzeugen :(



Es ist lustig, dass ich dies Jahr zu meinem älteren Musikmix zurückgekehrt bin. Bullet for my Valentine ist ja Dauerbrenner, daran wird sich auch nichts ändern. Aber Anastacia und ich hatten ein Revival (auch wenn sie mir mit ihren Nacktfotos gerade einen Strich durch die Rechnung macht -.-), genau wie mit Silbermond. Fan der neuen Lieder werde ich nicht, aber ich genieße die alten Songs umso mehr (wie schön ist bitte die Liveversion von "Ich bereue nichts?!) Auch Michael Jackson gesellte sich zu dem Mix dazu und ich fühle mich damit gut. Die Erinnerungen tun noch immer weh, weil die damalige Zeit niemals zurückkehren wird. Aber ich werde dadurch mehr zu dem Mensch, der ich war und den ich so sehr mochte und das fühlt sich einfach nur toll an.

Ich bin sehr gespannt, was 2017 für mich bereithalten wird. Die Schreibziele sind gesetzt und ich hoffe, dass ich mit dem Erreichen dieser Ziele zufriedener sein werde als dieses Jahr.
Das hängt natürlich stark von ab, wie viel Mühe ich mir gebe, diese Ziele auch zu erreichen, aber ich gebe mir Mühe :)
Außerdem hoffe ich, dass das kommende Jahr weitere Überraschungen der positiven Art für mich bereithalten wird. Ich bin gespannt auf alles, was vor mir liegt und kann es kaum erwarten. Es stehen mal wieder einige Veränderungen an, doch bis diese spruchreif sind, behalte ich sie noch für mich :)


Thanks for the memories, 2016.


Alles in allem bleibt mir nur, euch für alles zu danken. Ohne euch würde mir das alles nur halb so viel Spaß machen. Ich freue mich auf ein tolles 2017 mit euch!






 
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