Freitag, 21. April 2017

Das Schreiben | Meine Einstellung hat sich verändert





Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch mit euch über meine aktuelle Einstellung zum Thema Schreiben an sich sprechen. 

Auch wenn man es am Blog vielleicht nicht so deutlich merkt, mir ansieht oder spürt: Ich habe eine komplett andere Einstellung, was das Schreiben, Sarah Force und mein Marketing angeht.

Wie, was? Willst du plötzlich nicht mehr vom Schreiben leben? 

Nein, keine Sorge. Das ist noch immer der Plan :) 

Der große Unterschied ist jedoch, dass ich diesen Plan, den ich mit ausgefahrenen Krallen, harter Arbeit und etlichen Entscheidungsprozessen gegenüber anderen verteidigt habe, nicht mehr so verbissen sehe. 

Im letzten Jahr stand ich förmlich vor dem großen Nichts. Ich hatte fertig studiert, fand und fand einfach keine Arbeit, mit der ich mich wohlfühlte und die mich interessierte und der soziale Druck wurde immer größer. Was andere glaubten, was man mit 25 alles schon geleistet haben muss, war belastend und machte meine Entscheidungsfindung nicht besser. 

Also entschied ich mich für einen Schritt, den ich aus heutiger Sicht noch immer verstehe, aber gleichermaßen falsch wie demütigend finde. Nach abgeschlossenem Studium begann ich eine Ausbildung, die Geld, sofortige Übernahme und finanzielle Sicherheit versprach. Klingt erst einmal alles nett. Vor allem mit dem Hintergrund, dass ich so gar nichts mit meinem Studium hätte anfangen können, was mich zu dem Zeitpunkt interessierte. 

Seit ich diese Entscheidung gefällt hatte, ging es mir schlecht. Diese riesige Angst, dass ab Beginn der Ausbildung keine Zeit mehr zum Schreiben blieb, das, was ich am meisten liebte, zurückstellen zu müssen, für etwas, was ich eigentlich nicht wollte. 

Ich arbeitete also jeden Tag. Und mit jedem Tag meine ich auch jeden Tag. Ich sah es verbissen und ich biss mich fest. In diesen Traum, der die absolute Erlösung eines Lebens versprechen sollte, in das ich mich selbst hineingeworfen hatte. 

Der Druck, so schnell und bald wie möglich veröffentlichen zu müssen, es so perfekt wie möglich zu machen, damit direkt Einnahmen fließen und ich so fix wie möglich aus der Ausbildung, die nicht einmal begonnen hatte, rauszukommen, war immens. Nicht nur einmal schlich sich mir der Gedanke in den Kopf, dass ich meine Zeit verschwendete. 

Aber was hatte ich zu dem Zeitpunkt für eine Wahl? Jeder braucht Geld zum Leben. Leider wächst es nicht auf Bäumen. 

Ohne es zu bemerken, ging es nicht mehr um das Schreiben an sich. Darum, Ideen, die ich liebe, aufzuschreiben. Sie zu hegen, pflegen und daraus etwas Tolles zu kreieren. 

Es ging darum, mich zu befreien. 

Auch wenn der Unterschied vielleicht für manche nicht greifbar ist, für mich ist er riesig. 
Ich hatte vergessen, zu lieben, was ich tue. 

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Für manche mag es wie Zeitverschwendung vorkommen, dass ich stundenlang nach dem einen perfekten Lied für meine Playlist suche. Tausende von Pins bei Pinterest sammle. Skizzen anfertige, aus denen ich im Nachhinein mangels Talent eh nicht schlau werde. Blätter und Notizbücher mit Millionen von Szenen füllen, die ich vielleicht nie schreiben werde. Aber das ist für mich das Schreiben. Es zu L E B E N. 

Und genau das tat ich im letzten Jahr nicht mehr. Ich produzierte. Was für einen gewissen Zeitraum okay ist. Mit dem richtigen Hintergrund. Doch nicht so. Nicht so verzweifelt.

Ich bin noch immer SO froh, dass ich nach vier Wochen die Ausbildung verlassen habe und mich für meinen jetzigen Job entschieden habe. Auch wenn fast alle gesagt haben, dass das dumm ist, eine zukunftssichere Sache zu schmeißen und sich für eine Honorartätigkeit zu bewerben. Ein Job, von dem ich nicht mal wusste, ob er für mich funktioniert. 

Sorry, euch enttäuschen zu müssen, aber das hat es :D 
Ich LIEBE meinen Job, auch wenn er manchmal schwierig ist. Und ich habe Zeit. Zeit, um zu schreiben. 

Es gibt einen Spruch, der sagt, dass man drei Hobbys lieben sollte:
Eines, das dir Geld bringt.
Eines, das dich fit hält.
Eines, dass dich kreativ werden lässt.
(an Nummer 2 arbeite ich noch ;))

Zuerst tat ich es als eines dieser Zitate ab, die nett sind, aber keine große Bedeutung haben. 
Doch mittlerweile steckt für mich mehr Wahrheit dahinter als mir manchmal lieb ist :D 

Ich habe das Lehren während meiner Studienzeit lieben gelernt und ich sage ganz ehrlich, dass es mir fehlen würde, sollte ich einmal genug vom Schreiben verdienen, um theoretisch aufzuhören. Ich habe den besten Job der Welt mit kostenlosen Reisetipps inklusive. Was will man mehr? 

Seit ich mein "Hobby" zum Beruf gemacht habe, habe ich Geld, was beruhigt. Was den sozialen Druck nimmt. Was noch besser daran ist, dass ich all die Sorgen, Ängste, Zweifel und dieses verbissene Gefühl los bin. Und ich kann reisen. Nicht heute. Nicht morgen. Aber generell. Etwas, was auch mit eine meiner größten Leidenschaften ist.

Ich habe keine Situation mehr, aus der ich verzweifelt fliehen muss. Weil ich das, was ich mache, liebe. Weil es mir Spaß macht und ich es nicht mehr hergeben will.

Seitdem ist das Schreiben für mich so viel entspannter geworden. Natürlich möchte ich gern alle Geschichten erzählen, die in meinem Kopf ihr Unwesen treiben. Das wäre toll. Aber ich sehe es nicht mehr so verbissen und so verzweifelt. Ich lasse mir Zeit damit.

Ich schreibe, weil ich es liebe. Und mittlerweile liebe ich es wieder, mich in Szenen einzuigeln und dazu tausende Pins zu sammeln und diesen einen perfekten Soundtrack zu entwerfen. 

Daher mein Rat an alle Schreiberlinge da draußen: Sucht euch einen Job, der euch zufrieden macht. Kein Durchgangsjob, bis ihr den Absprung schafft. Ihr sollt keine Durststrecke passieren müssen, bis ihr vom Schreiben leben könnt. So funktioniert das nicht. Ihr beißt euch fest, verzweifelt und habt keine Energie mehr für das, worum es euch eigentlich geht.

Sucht euch etwas, das euch auch Spaß macht. Einen Plan B, der euch so viel Kraft gebt, dass ihr weiterhin schreiben könnt und wollt.

Dann findet ihr automatisch von allein Zeit und Energie dafür, euren Traum zu leben. Da bin ich mir sehr sicher.

Habt Geduld.







Montag, 17. April 2017

Inspiration #5





Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es wieder einmal ein Video für euch.

Als das Musikvideo damals frisch draußen war, war ich total begeistert. Ich gehe unheimlich gern auf Konzerte (lieber als in Clubs, dort trifft man mich nie an) und das ist eines dieser Videos, wo die Stimmung transportiert wird, die ich so sehr liebe. Die so magisch ist. Weswegen man stundenlang zwischen verschwitzten Fremden steht und sich die Kehle aus dem Leib singt. Oder weswegen man mehr als acht Stunden im Regen wartet, um den besten Platz zu ergattern.

Ich bin kein riesiger 30 Seconds to Mars Fan. Es gibt einige Lieder, die ich gut finde, aber ich verbinde nicht so viel mit deren Songs. Doch wenn ich dieses Video sehe, möchte ich es jedes Mal ändern. Und das werde ich auch eines Tages tun :)

Es inspiriert mich zu sehen, was Künstler in Menschen auslösen. Schaut es euch an. Es ist beeindruckend, mitreißend, motivierend und es beschert Gänsehaut. Jedenfalls geht es mir so :)

Viel Spaß!









Freitag, 14. April 2017

Die Zeitungswanderin | Aktuelle Lage




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich ein paar Worte zu der aktuellen Lage loswerden, was Die Zeitungswanderin betrifft (eigentlich die gesamte Trilogie).

Momentan stehe ich bei der Weltenbewahrerin kurz vor Vollendung der letzten Überarbeitungsrunde. Ich musste einige Kapitel neu schreiben, diese dann noch einmal überarbeiten und die Reihenfolge sämtlicher Kapitel umstellen. Wenn man erst jetzt die zündende Idee bekommt, wie man das Finale schreiben möchte, ist man wohl selbst Schuld :D Trotzdem glaube ich, dass die jetzige Idee besser und überzeugender ist als der ursprüngliche Plan. Daher investiere ich gern Zeit darin, noch einmal alles umzuschmeißen.

Der aktuelle Überarbeitungssheet (Notizzettel, auf dem ich mir sämtliche Ungereimtheiten aufschreibe und dann abarbeite) ist von sechs Seiten auf zwei geschrumpft. Das macht mich sehr glücklich, weil ich trotz der vielen Arbeit, die noch auf mich wartet, das Gefühl habe, voranzukommen.

Doch genau so war dieses Gefühl nicht immer. Vor allem nicht im letzten Jahr. 

Ich überarbeite die gesamte Trilogie seit 2013. Enorm langsam, wenn man das mal genau nimmt. Das weiß ich und es frustriert mich sehr. Wenn ich sehe, dass andere ihren halben Roman in einer Woche überarbeiten und ich gerade mal ein Kapitel in der Zeit schaffe, nervt es mich.

Ich probiere immer dagegen zu steuern, mich nicht mit anderen zu vergleichen, aber die Fragen sind trotzdem da. Schreibe ich zu schlecht, weswegen ich länger zum Ausmerzen brauche? Sollte ich noch mehr und härter arbeiten, um schneller voranzukommen? Hätte ich vielleicht mehr in die Planung investieren sollen, um jetzt nur noch die stilistische Ebene zu korrigieren und ein paar Details? 

Doch genau an diesem Punkt halte ich meistens inne. Versuche meinen Fokus darauf zu lenken, woher ich komme. An welchem Punkt ich war und wo ich jetzt stehe. 

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Auch wenn es dauert und noch immer von Frust besetzt ist, sehe ich eine enorme Entwicklung.

Mir ist bewusst, dass die gesamte Trilogie kein Meisterwerk ist. Sie wird auch niemals das Zeug zum Bestseller haben. Doch darum geht und ging es mir auch nie. 

Es ist mein Debüt. Debüts sind meistens ausbaufähig, eher ein Ausblick, auf das, was noch kommen könnte, wenn die Autorin mehr arbeitet und daraus lernt. 

Letztes Jahr habe ich mir den Druck gemacht, dass diese Trilogie perfekt werden muss. Eben weil es das Erste ist, was Leser von mir in die Hände bekommen (sofern alles nach Plan läuft :D). Ich muss sie überzeugen und an mich binden, damit ich irgendwann vom Schreiben leben kann. 

Mittlerweile sehe ich das anders. 

Ich habe den Druck rausgenommen. Ich versuche die Trilogie als einen Meilenstein anzusehen. Als eine Station von einem Zug, der noch viele weitere Haltestellen anfahren wird. Manche von ihnen sind schöner gestaltet als andere. Manche Haltestellen werden von den Fahrgästen lieber angefahren als andere.

Und das ist okay für mich. 

Die Zeitungswanderin wird meine Eintrittskarte in eine neue Welt sein. Aber gleichzeitig ist sie auch ein Dokument meiner Arbeitsgeschichte. Ich lerne mit jedem Tag dazu. Probiere Dinge besser zu machen, meinen Arbeitsprozess zu optimieren, mehr über das Handwerk zu lernen und zu versuchen. 

Ich merke jetzt schon, dass sich durch diese intensive Erfahrung der Überarbeitung eine Menge in meiner Arbeitsweise geändert hat. Allein, wie ruhig und besonnen ich an das Plotten von WTIS rangehe. Der Wunsch, alles auf höchster Ebene auszutüfteln und ungern etwas dem Zufall zu überlassen. Denn genau das ist es, was mir die Überarbeitung an der Trilogie so erschwert hat. Der Mix aus Discovery und Planen. Das mag für mich bei Young Adult funktionieren. Aber nicht bei Fantasy und auch nicht bei anderen Projekten.

Allein dafür bin ich diesen letzten Jahren dankbar. Dass ich lernen durfte, um zu lernen. Auch wenn ich gefühlt noch keinen Schritt vorangekommen bin. Aber vielleicht muss ich das im Moment auch noch gar nicht. Vielleicht brauche ich noch mehr Zeit, um das Bestmögliche herauszuholen. Und vielleicht sollte ich nicht immer denken, dass ich ins bodenlose Nichts schreibe und meine Lebenszeit mit etwas verschwende, das nicht mehr zu retten ist.

Seitdem fühle ich mich ruhiger und etwas weniger gestresst und frustriert. Es braucht Zeit. Das ist okay. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass ich genau diese Zeit nicht habe.

Ich habe sie.
Denn die Zeit, die ich darin investiere, hier zu lernen, spare ich langfristig bei anderen Projekten. Und diese Sichtweise eröffnet mir eine völlig neue Perspektive.






Freitag, 7. April 2017

Das Schreiben | Stiftempfehlung: Schneider Slider Memo XB



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch einen Stift vorstellen, mit dem ich seit einiger Zeit sehr gute Erfahrungen mache. Bevor jemand fragt: Nein, das ist keine Kooperation oder dergleichen. Es ist eine Vorstellung eines Produkts, von dem ich überzeugt bin. Nicht mehr, nicht weniger.


Jetzt runzeln wahrscheinlich einige die Stirn und fragen sich, was an einem Stift so besonders ist, dass man ihm einen gesamten Blogpost widmet.

Für mich ist der Stift neben Blättern (oder Notizbüchern :)) und der Tastatur samt Computer das wichtigste Tool, um überhaupt schreiben zu können. Vor allem, wenn ich plotte oder dabei bin, eine Idee, die noch in ihren Kinderschuhen steckt, zu entwickeln, greife ich ungern auf Technik zurück. Ich habe das Gefühl, dass ich mich, bewaffnet mit Stift und Papier, besser auf eine weniger konkrete Idee einlassen kann. Daran hat sich seit Jahren nichts geändert.

Leider ist es so, dass ich vor allem in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit meinem rechten Handgelenk hatte - als Rechtshänder nicht nur nervig, sondern auch einschränkend. Da ich mit links schreibe wie in der Vorschule und das hundert Jahre braucht, muss ich etwas mehr auf meine Schwachstellen achten. 

Also begann ich, mich nach Schreibwerkzeugen umzusehen, die mein Handgelenk etwas entlasten und nicht sofort wehtun.

Normale Kugelschreiber schieden direkt aus.


Ich kaufte einen Lamy Füller, da das Schreiben durch die Füllermine weicher ist. Den benutze ich auch täglich, um meine Tagebuchseiten im Bullet Journal zu füllen. Trotzdem merke ich auch hier nach einer langen Schreibsession, dass mir das Handgelenk wehtut. Ich liebe es nach wie vor, mit Füller zu schreiben. Alles sieht direkt edler aus. Aber den Zweck dahinter erfüllt mein Lamy nicht 100%ig.

Also machte ich einen neuen Versuch mit dem Herlitz My Pen. Ein Kugelschreiber, der mit einer Kugelschreibermine betrieben wird, die aber Tinte schreibt. An sich schreibt der Stift wirklich gut und ich finde die Kosten für die Minen auch gerade noch so okay. Das Problem hierbei ist, dass ich von klein auf eine seltsame Haltung habe, wenn ich schreibe. Bei mir liegt der Stift nicht auf dem Mittelfinger, sondern auf dem Ringfinger. Dadurch verschiebt sich der Griff am Stift komplett, wodurch durch die vorgegebene Kerbung das Schreiben für mich mit diesem Stift unmöglich ist. Es ist fühlt sich immer unbequem und falsch an. Dadurch verkrampfe ich mich viel mehr, als ich es ohnehin schon tue :D 

Vor einigen Wochen hatte einer meiner Teilnehmer den Schneider Slider Memo XB auf dem Tisch zu liegen. Als ich ein paar Sätze korrigierte griff ich nach dem Stift und war direkt begeistert. Obwohl es ein Kugelschreiber ist, gleitet die Mine über das Papier, wie ein zarter Lufthauch. Der Vergleich war super, oder? :D

Selten habe ich so ein angenehmes Gefühl beim Schreiben gehabt. So unangestrengt. So wenig verkrampft. Ich war angetan und informierte mich ein wenig im Internet, was der Stift so kann. Ein wenig abgeschreckt hat mich die Dicke der Mine. Das mag ich eigentlich nicht so gern. 


Kennzeichnend für diesen Stift ist die Viscoglide Technologie. Der Stift gleitet wirklich über das Papier und das muss weder hochwertig, noch teuer sein. Ich schreibe auf meinen 1€-Shop Blöcken genauso gut wie in meinen Leuchtturmbüchern oder dem Moleskinepapier.

Ich bestellte mein erstes Set mit den Farben blau, schwarz, rot, pink, lila und orange. 

Bisher kann ich nicht sagen, wie lange eine Mine hält. Leider sieht man nicht, wie viel schon verschrieben ist und auffüllbar sind die Stifte auch nicht. Ob das gut oder schlecht ist, sollte jeder für sich entscheiden. Ich habe hierzu sehr unterschiedliche Meinungen gelesen, das muss ich wohl erst einmal abwarten.

Die Stifte kamen an, als ich gerade mit einer Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen hatte. Ich habe sie also unter härtesten Bedingungen getestet :D 

Während ich mit meinem Lamy und anderen Schreibgeräten deutlich gespürt hatte, dass etwas mit meiner Hand nicht stimmt, spürte ich es bei dem Schneider Slider Memo XB nicht so stark. Natürlich tat es irgendwann auch weh, aber bei weitem nicht in der Intensität, wie ich es bisher jedes Mal hatte.

Die Dicke der Mine wird nicht mein Favorit werden, aber ich kann mittlerweile damit leben. Dass ich lange schmerzfrei und unverkrampft schreiben kann ist für mich viel wichtiger. Das Einzige, was mich wirklich stört und was andere vielleicht nicht so eng sehen, ist, dass der geschriebene Strich der Mine manchmal unterbrochen ist.

Hier mal ein Bild davon, falls meine Beschreibung missverständlich war:


An sich ist das wirklich kein Drama, aber so im Gesamtbild stört es mich schon etwas. (vor allem bei dem Preis für die Stifte...)


Insgesamt bin ich unglaublich zufrieden. Ich kann mehrere Seiten an einem Stück schreiben und meine Hand beschwert sich nicht, so wie es bei anderen Stiften der Fall ist. Ich könnte sogar mit einer Sehnenscheidenentzündung schreiben, was vorher undenkbar war. Wenn ich also mehrere Stunden plotte und plane und Notizen festhalten muss, oder mein Bullet Journal pflege, ist der Stift der perfekte Begleiter.

Ich habe direkt eine 10er-Packung in Blau bestellt und möchte nun nach und nach vollständig auf diese Stifte umsteigen und alle anderen Kugelschreiber aus meinem "Büro" verbannen. 

Weitere Informationen: Schneider Slider Memo XB


Mit welchem Stift schreibt ihr am liebsten? Was könnt ihr empfehlen? Ich bin neugierig! :) 




Montag, 3. April 2017

Inspiration #4



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein Video vorstellen, das mich immer wieder inspiriert. Ich bin letztens durch Zufall daran erinnert worden und dachte, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte :)

Es ist irrsinnig alt (2008), aber ich liebe es noch immer.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf gestoßen bin. Aber ich kann mich daran erinnern, dass es damals sehr viele meiner Kontakte bei MSN (RIP bestes Chatprogramm aller Zeiten!) im Status hatten. Parcours lag zu der Zeit das erste Mal so richtig im Trend und jeder war fasziniert davon. Das liegt vielleicht auch an der coolen musikalischen Untermalung, die für mich perfekt harmoniert.

Aus kreativer Sicht finde ich es, ähnlich wie beim Ballett, unglaublich bereichernd, wie weit Menschen gehen können. Dass sie über sich hinauswachsen. Etwas, das nur mit harter Arbeit, Disziplin und Durchhaltevermögen zu erreichen ist.

Zu wissen, dass es eigentlich keine Grenzen gibt. Nur die, die in unseren Köpfen existieren.

(ich würde auch liebend gern Parcours können, aber seien wir ehrlich: Ich hab zu viel Schiss :D)

Meine liebste Szene ist die am Ende, wo sie die Wände hochrennen :D 

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Angucken! 








Samstag, 1. April 2017

Persönliches | März 2017





Die Sonne durchbricht die Wolkenschichten, man kann den blauen Himmel bewundern und die ersten Krokusse schauen aus der Erde hervor. Es ist endlich Frühling! Die Tage werden länger und das Schmuddelwetter verzieht sich größtenteils. Ich liebe es, wenn die dunklen, kurze Tage endlich verschwinden und man wieder die Motivation und den Tatendrang verspürt, etwas zu tun. Geht es euch auch so? :)


First things first: SARAH GEHT ZU METALLICA!
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ausgerechnet ich so viel Glück hatte. Die Ticketschlacht begann um zehn Uhr. Nach vier Minuten (!) war das Köln Konzert, zu dem ich gehe, vollständig ausverkauft. Neun Minuten nach zehn habe ich bei dem anderen Konzert nachgesehen und es war ebenfalls alles weg. Unfassbar! Und ich bin dabei! Das ist so absurd und verrückt, dass ich das noch gar nicht realisieren kann.
Der Tag war allgemein richtig gut. Ich habe mir Frozen Yogurt gegönnt und habe mich dann dick eingemummelt in den Garten gesetzt und gelesen. Es war zwar noch etwas frisch, aber es hat mir so große Freude bereitet, endlich mal wieder draußen zu sitzen und nicht zu erfrieren.
Ansonsten war ein Thema in diesem Monat für mich sehr dominierend. Ich habe endlich begonnen, mich meiner größten Schwäche zu stellen, die mich schon seit der Kindheit an belastet. Ich werde irgendwann darüber sprechen, weil es mir ein großes Bedürfnis ist, auf das Thema aufmerksam zu machen. Doch bisher wissen nur vier Leute davon und das soll auch so bleiben. Diese Momente, in denen ich die ersten Erfolge verbuchen kann und auch noch einmal reflektiere, was das mit mir macht, sollen nur mir gehören. Kennt ihr das, wenn ihr etwas so Einschneidendes erlebt, dass ihr das mit niemandem teilen wollt? Jedenfalls hat das den gesamten März bestimmt und viel von meiner Energie verbraucht, die ich jedoch dafür mehr als gerne hergegeben habe. Es fühlt sich gerad einfach nur so gut an, auch wenn es streckenweise sehr anstrengend ist.
Auf der Arbeit war es ziemlich anstrengend und ich muss einige Kursteilnehmer nun endgültig ziehen lassen. Das sind Momente, die ich gar nicht mag und mir immer noch sehr schwer fallen. Aber auch das werde ich noch irgendwann lernen. :)
Ansonsten habe ich viel Sacred gespielt und bin endlich aus dem Teil raus, der mich jedes Mal wahnsinnig macht (Seraphiminsel und Drachenhöhle) und nun im Sumpf. Ich hatte in Erinnerung, dass die Echsen damals gelispelt haben, das tun sie nun aber nicht mehr. Die Frage ist jetzt, wer falsch liegt :D
Ansonsten war der Monat relativ ruhig, was auch daran lag, dass ich eine Woche tierisch erkältet war. So wurde das mit dem Sport auch wieder nichts, aber ich lerne, auch dort mehr Gelassenheit reinzubringen.



Der Schreibmonat März war nicht so dolle. Es gab viele Tage, an denen ich überhaupt nicht zum Schreiben gekommen bin. Das ist okay, weil ich dafür andere schöne Dinge erlebt habe, aber dadurch hinke ich etwas hinterher.
Ich habe einen Band von Amicitia vollständig fertig geplottet und auch schon die Kapitelteinteilung samt Notizen auf Karteikarten übertragen. Ich bin froh, dass das doch recht unkompliziert ablief und ich dahinter einen Haken setzen kann. Ich staune immer wieder, wie schnell diese Schritte gehen, wenn man das grobe Gerüst der Handlung jahrelang im Kopf hat.
Ich habe auch an WTIS fleißig weiter geplottet. Momentan sitze ich gerade daran, ein grobes Handlungsschema zu entwerfen, einzelne Szenen aufzulisten und ein paar Notizen zu machen. Hier werde ich dann die Details ausarbeiten und meine Ergebnisse der Recherche einarbeiten. Vor dem Schritt fürchte ich mich ganz besonders. Daran werde ich erkennen, wie gut ich das Thema verstanden habe, oder ob ich noch einmal einen Schritt zurückgehen muss. Das wird heikel, aber auch interessant.
Und natürlich, wie sollte es anders sein: Die Überarbeitung von Die Weltenbewahrerin. Ich es sage es, wie es ist: Ich habe keinen Bock mehr. Aber es hilft nicht, sich zu beschweren, ich muss es durchziehen und das werde ich im April auch. Yay. Ich habe diesen Monat einige Kapitel ergänzt. Mit manchen bin ich richtig zufrieden und andere sind eher meh. Teilweise habe ich auch schon angefangen, sie zu überarbeiten. Mal schauen, wie das im kommenden Monat wird.
Ich habe auch bei der Instagram-Challenge "Wir sind Traumfänger" von Annika Bühnemann mitgemacht. Es hat mir Spaß gemacht, zu den Themen Bilder hochzuladen und es war sehr interessant, wie unterschiedlich die Aufgaben interpretiert wurden. Trotzdem bin ich froh, wenn ich Instagram demnächst wieder etwas gelassener benutzen kann. ;)


Ich habe Unterwegs beendet. Warum das Buch so beliebt und zum Klassiker upgegraded wurde, verstehe, wer will. Ich fand es furchtbar inhaltsleer und wenig aussagekräftig. Ich habe die Biographie von van Gogh ausgelesen und schwanke zwischen Verständnis und Entsetzen. Es war jedenfalls sehr interessant, mehr über den Maler und Kunst generell zu erfahren und ich denke, dass ich da noch tiefer schürfen möchte. Die neue Flow und das Flow Achtsamkeitsübungsbuch gehörten auch dazu. Absolut positiv überrascht hat mich Betty Blue von Philippe Djian. Das Buch wanderte eher durch einen skeptischen Zufall auf meinen SuB. Jetzt ist die erste Hälfte gelesen und ich bin vollkommen fasziniert und wirklich begeistert! Gerne mehr von solchen Leseerlebnissen! Demnächst möchte ich ein SaB(Stapel angelesener Bücher)-Festival starten. Ich habe einige Bücher auf meinem SuB, von denen ich mir mehr als unsicher bin, ob ich sie noch lesen möchte. Daher werde ich jedes einzelne von denen bis zu 20% lesen und wenn es mich bis dahin nicht packen konnte, kommen sie weg. Meine Leseunlust kommt auch sehr stark von diesen Büchern und darauf habe ich keine Lust mehr. Also muss durchgegriffen werden.


Die letzten Folgen der fünften Staffel von Pretty Little Liars. Meine Güte bin ich froh, damit durch zu sein. Ich finde es echt unverschämt, dass der Zuschauer noch immer nicht (!) weiß, wer A ist. Daher habe ich bei Wikipedia die Zusammenfassung gelesen - sie ist noch dümmer und unlogischer, als ich dachte. Daher ist für mich hier Schluss. Schade nur, dass man die Idee in den letzten Folgen nicht viel früher und detaillierter umgesetzt hat. Das hätte sehr cool werden können. Danach habe ich mit Türkisch für Anfänger angefangen. Ich weiß ja nicht, ob ich die überspitzten Klischees lustig, erschreckend oder nervig finden soll. Er der coole Checker-Türke und sie die übergläubige Muslima. Manche Witze sind aus heutiger Sicht einfach nur daneben. Außerdem gesehen habe ich noch Twinsters, eine Dokumentation, bei der zwei Adoptivmädchen durch YouTube herausfinden, dass sie Zwillinge sind. Das war sehr interessant. A World Beyond wollte ich damals unbedingt im Kino sehen, jetzt bin ich froh, dass ich dafür kein Geld verschleudert habe. Man, war der Film schlecht und am Ende hin viel zu pathetisch. Trotz der coolen visuellen Effekte. Before we go - Chris Evans' Regiedebüt. Ich hatte unheimlich hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Bin eher enttäuscht als begeistert - trotz Maria Koschny als Synchronsprecherin :(



Diesen Monat habe ich auf einige Songs aus alten Zeiten zurückgegriffen. Somewhere I belong steht stellvertretend dafür. Ich liebe, liebe, liebe dieses Lied. Es passt einfach immer wieder und immer noch.








Der April startet mit einer freien Woche, die ich definitiv dazu nutzen werde, um die Überarbeitung von der Weltenbewahrerin im Großen und Ganzen abzuschließen. Danach steht dann noch einmal ein Drüberlesen an, bei dem ich die hoffentlich allerallerallerallerletzten Anmerkungen einpflege. Ich mach drei Kreuze, wenn ich damit endlich durch bin. Ansonsten steht im April nichts Wichtiges auf dem Plan. Arbeiten, Schreiben, Sacred zocken und den Frühling genießen :)

Ich hoffe, ihr seid ebenfalls gut im Frühling angekommen und hattet einen tollen März. Was habt ihr so in den letzten Wochen erlebt?


Liebe Grüße







Freitag, 31. März 2017

Das Schreiben | Einige Gedanken zu Social Media #2




Hallo ihr Lieben!

Vor etwa einem Jahr hatte ich euch an meinen Gedanken zu Social Media teilhaben lassen und dachte, es wäre eine gute Idee, noch einmal über dieses Thema zu sprechen. Was hat sich geändert? Was ist besser geworden? Was schlechter?

Fangen wir mal an:

Twitter

Damals war ich mir noch unschlüssig, ob ich Twitter überhaupt brauche. Doch im Dezember 2016 erstellte ich dort einen Account. Ich verfiel den Gifs ;) und nutzte die Seite, um meine Gedanken zu allen möglichen Themen (und im Januar dem Dschungelcamp) herauszutröten.

Noch immer nervt mich das Mimimi auf Twitter ungemein. Die User gönnen ja dort echt niemandem was. Ich reagiere wirklich allergisch auf diese Posts, die so provokativ bewusst andere in ihren Bereichen angreifen, die sie lieben. Für mich besteht beispielsweise ein meilenweiter Unterschied zwischen "ich mag kein Dschungelcamp, es nervt mich" und "endlich alle Leute stummgeschaltet, meine Woche ist nun wieder toll geworden". Mein Gott, lasst doch jeden machen!

Ich verachte auch die politischen Diskussionen, die dort stattfinden und von denen ich mich in Zukunft fernhalte. Irgendwo finde ich es erschreckend, dass ich lieber zu brisanten Themen schweige, anstatt meine Meinung kundzutun (immerhin leben wir in einem Land, in dem wir das Glück haben, dies zu dürfen!), aber auf Hetzreden habe ich echt keine Lust. Ich kritisierte beispielsweise im Dezember die Berichterstattung zum Anschlag in Berlin und wurde plötzlich beschuldigt, deshalb (!) die AfD zu unterstützen. What the hell?! Ne, danke. Also lieber ruhig sein und die Augen rollen.

Dennoch möchte ich Twitter vermehrt und besser dafür nutzen, andere über meine aktuellen Fortschritte auf dem Laufenden zu halten und die eine oder andere Anekdote zu berichten. Außerdem für Fotos, die zwar lustig sind, aber nicht unbedingt zu Instagram passen. Momentan gelingt mir das noch nicht allzu gut. Aber ich kriege irgendwann den Dreh raus, denke ich :)

Ich kann nicht genau sagen, ob ich mich dort wohlfühle. Manchmal nervt mich Twitter mehr als sonst was, aber es ist nett, kurz und schnell Mitteilungen zu versenden. Vielleicht sollte ich auch nochmal meine Following-Liste checken, um nicht permanent schlechte Laune zu bekommen.
Hat jemand Tipps oder Empfehlungen für Profile, denen ich folgen sollte? :)

Hier kommt ihr zu meinem Profil. 

Instagram

Nach wie vor liebe ich Instagram total. Mein Ziel ist es, dort besseren Content zu produzieren. Bilder qualitativ besser zu gestalten und mehr Menschen zu erreichen. Ob mir das gelingt, werden wir sehen. Letztendlich könnt das sowieso nur ihr entscheiden ;)
Jedenfalls möchte ich gern Zeit und Wissen investieren, um mich hier zu verbessern.

Was ich schade finde, ist, dass seit Ende letzten Jahres irgendwie der Wurm drin ist, was die Follower angeht. Mir folgen fünf Leute, von denen direkt wieder drei abspringen. In so krasser Form ist mir das vorher nicht passiert (immerhin war ich zu dem Zeitpunkt schon ein Jahr dabei). Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen kann?

Instagram ist jedenfalls meine Hauptplattform, auf der ich mich gerne bewege und auf der ich mich wohl fühle. Dort herrscht kein Hass, kein Mimimi und ich muss mich nicht mit Diskussionen abgeben, sondern kann einfach in Ruhe Bilder angucken.

Hier kommt ihr zu meinem Profil.


Facebook

Tjaaaa, Facebook.

Ich habe seit März letzten Jahres nichts mehr dort gepostet und es hat mir weder gefehlt, noch Spaß gemacht. Trotzdem habe ich dort viel gelesen und auf verschiedenen Profilen rumgeklickt. Jedes Mal ging es mir danach schlecht und ich steckte in einem Kreislauf aus Selbstzweifeln. 

Ohne, dass ich es genau begründen kann, ist der Ton für mich auf Facebook ein anderer als auf Instagram oder Twitter. Dort ist der Konkurrenzdruck spürbar, das Gefühl, immer die besten Erfolgsstories raushauen zu müssen und besser, schneller, toller und erfolgreicher zu sein. Vielleicht ist daher der Content auf dieser Plattform auch ein anderer. Wenn jemand ein schönes Bild macht und seine Neuerscheinung bewirbt, kann ich mich an dem Bild erfreuen, ohne das Gefühl zu haben, dass derjenige schneller arbeitet oder mir was andrehen will. Das Gefühl habe bzw hatte ich auf Facebook nie.

Daher habe ich Facebook im Januar konsequent gemieden und siehe da: Diese "du arbeitest zu langsam"-Gedanken waren weg. Ja, es ist blöd, dass ich so lange brauche. Aber es ist, sofern es dazu kommt, meine erste Veröffentlichung. Sollte ich mir dafür nicht ausreichend Zeit nehmen, ohne etwas zu überstürzen? Ist das nicht schlau, es richtig und anständig zu lernen, bevor man im großen Teich mitmischt?
Ich habe endlich Frieden mit mir selbst und meinem Arbeitstempo schließen können und das nur, weil ich diese bescheuerte Plattform ENDLICH meide.

Zack, sofort habe ich meinen Account dort deaktiviert. Egal, ob das schlau ist. Dieser Druck, dass da noch eine Präsenz ist, die ich bedienen müsste, wenn ich klug wäre und eigentlich nicht will. Wollte ich nicht mehr. Die Zeit und Arbeit, die ich da rein hätte stecken müssen, um Facebook zu verstehen und sinnvoll zu nutzen, stecke ich lieber in meine Geschichten selbst.

Denn letztendlich bin ich Autorin und NICHT Social Media Manager. Dieser Druck, immer 24/7 präsent sein zu müssen, abzuliefern und mich zu hetzen, endlich was zu veröffentlichen, weil ich sonst niiiieee dazu komme, kam nur durch Facebook. Brauch ich nicht, will ich nicht. Ende im Gelände.

Blog

Was mich auch dazu führt, dass ich mehr Zeit darin investieren möchte, die Reichweite meines Blogs zu vergrößern. Momentan habe ich noch keine richtigen Pläne, aber es steht auf meiner Liste. Mir liegt viel an diesem Ort. Ich liebe es, zu bloggen. Und ich wäre blöd, wenn ich dafür Zeit auf Facebook verdaddle, nur weil es jeder macht und es ja ach so schlau wäre. Irgendwie wird es auch anders gehen, auch wenn es vielleicht der härtere und weniger effektive Weg ist. Doch das ist der Ort, an dem ich mich wohlfühle und daher sollte ich ihn auch nutzen.

YouTube

Es reizt mich sehr, YouTube auszuprobieren. Jedoch mangelt es mir schon am Werkzeug Nummer eins, einer Kamera mit guter Qualität. Einfach hochladen und Erfolge feiern ist dort ja nicht mehr. Außerdem wird es für mich aus anderen Gründen schwierig, regelmäßigen Content zu produzieren. An manchen von ihnen kann ich derzeit nichts ändern, weshalb es vorerst bei dem Grundgedanken bleibt. Jedoch möchte ich dieses Medium nicht gänzlich ausschließen.

Pinterest

Ich zähle auch mal Pinterest dazu. Zwar nutze ich diese Plattform eher für mich und aus egoistischen Zwecken, jedoch habe ich dort seit Januar eine Pinnwand mit Bildern meines Blogs erstellt, die zu Blogposts leiten, die ich für hochwertig empfinde. Ob es jetzt meine Leserschaft auf sarahforce.de vergrößert oder ob es etwas bringt, sei dahingestellt. Aber es tut nicht weh und schadet nicht, also, warum nicht?

Spotify

Kann man Spotify als eine Social Media Präsenz dazuzählen? Ich bin mal so frei und mach das. 

Wieso bin ich eigentlich so blöd und entdecke dieses coole Programm erst jetzt? Ja, total late to the party, ich weiß. 

Seit ich weiß, dass man es kostenlos mit einigen Werbeunterbrechungen (die aber echt weniger dreist als bei YouTube sind) nutzen kann, erstelle ich dort munter etliche Playlists zu meinen Romanen und feiere es, dass ich ENDLICH eine "Smooth Criminal Admiration"-Playlist habe. Ja, Spaß muss sein (ich habe mich bei der Version mit den Klangschalen totgelacht!)

Jedenfalls könnt ihr dort musikalische Untermalung zu meinen Projekten* finden, wobei es dazu auch nochmal gesondert Blogposts geben wird, weshalb, warum, wieso und überhaupt. Manche Playlists sind noch geheim, aber ihr werdet sie irgendwann alle zu Gesicht ... äh ... Gehör ;) bekommen. 

*aber auch Smooth Criminal in tausend Variationen und australische Musik





Das sind meine derzeitigen Gedanken, Pläne und Einstellungen zu Social Media. Wo bewegt ihr euch am liebsten? Welche Plattform mögt ihr gar nicht? Warum? Bin sehr neugierig auf eure Antworten! :)




Freitag, 24. März 2017

Die Zeitungswanderin | Sprache




Hallo ihr Lieben!

Im heutigen Post zu meinem Roman Die Zeitungswanderin soll es um Sprache gehen. 

Sprache allgemein hat schon immer eine sehr große Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Ich liebe Sprachen, ich liebe Wörter und ich liebe, was man damit tun kann. Wie man mit allem, was der Wortschatz so hergibt, spielen kann und was sich daraus für neue Möglichkeiten ergeben.

Obwohl Linguistik in meinem Germanistik-Studium immer mein schlechtestes Fach war, konnte es meine Faszination nicht trüben und hat meiner Vorliebe auch keinen Abbruch getan. Ich habe zwar nicht immer alles verstanden (bei Aussagenlogik hört der Spaß dann irgendwann auch mal auf), aber interessant fand ich es immer.

Daher stand für mich fest, dass ich diese Liebe in Die Zeitungswanderin eingliedern wollte. Keine Sorge, ich verrate an dieser Stelle natürlich nicht wie und was und warum. Aber es werden einige Besonderheiten in dem Roman existieren, was Sprache angeht :) 

Die größte Herausforderung war für mich hierbei, nicht in totale Nerdigkeit abzudriften. Zuerst einmal hatte ich hierbei die Zielgruppe im Blick. Die Trilogie richtet sich an Leser ab 14 Jahren aufwärts. Wenn man sich überhaupt schon in dem Alter für Bücher interessiert, ist das mehr als genug. Da muss man nicht auch noch ein stark ausgebildetes Interesse an Sprache mitbringen, um meinen Roman überhaupt erst verstehen zu können. Das wäre dann doch etwas viel verlangt. Daher war es mir wichtig, dass der Lesefluss noch immer funktioniert. 

Der zweite Grund war, dass nicht jeder (und schon gar nicht Lesende ab 14 Jahren) Linguistik studiert haben und demnach in der Lage sein werden, die Dialoge in meinem Roman zu verstehen. Also habe ich den Nerd in mir in die Ecke gesetzt und das Ganze etwas vereinfacht, auch wenn ich mit einigen Regeln brechen musste, die mir Linguisten bestimmt übelnehmen werden ;) 

CVCC-Struktur (einzelne Schichten von Silben)
Einführung in die germanistische Linguistik, Jörg Meibauer (Hrsg), S. 112

Hierbei war das Buch, welches ich in einem ersten Semester an der Uni anschaffen musste, die größte Hilfe. Dass ich dort noch einmal abseits des Studium so oft nachschlagen und hereinschauen würde, hätte ich niemals gedacht. Obwohl ich viele Themen darin missverständlich abgehandelt finde, ist das mein liebstes Buch im gesamten Studium gewesen, weil ich das Gefühl habe, dass sich diese Investition sehr gelohnt hat. (Von dem Mittelhochdeutsch-Weddige kann ich das nicht behaupten, den haben so manche Studenten versucht in der Toilette zu ertränken. Zu Recht)

Auch jetzt, wo ich den Post vorbereite und darin blättere, merke ich, wie sehr es mich in den Fingern juckt, am liebsten noch einmal alles zu lesen. Ich habe mittlerweile schon so viel vergessen und das ist echt schade. Wenn die Mehrheit wüsste, was die deutsche Sprache alles so kann, wäre sie definitiv überrascht. 

Aber zurück zum Thema: 
Zum Beispiel war es anfänglich der Plan, dass Figuren die stimmhaften Konsonanten mit den stimmlosen tauschen.  

Stimmhafte und stimmlose Obstruenten
Einführung in die germanistische Linguistik, Jörg Meibauer (Hrsg), S. 89

Stimmlose Konsonanten sind*:
[P] wie in Pass
[T] wie in leiten
[K] wie in Kasse
[S] wie in weißen
[F] wie in Feier
(hierbei ist nicht die Schreibweise, sondern die Verlautung entscheidend, daher sind die Buchstaben in eckigen Klammern geschrieben, gemäß der Verlautungstabelle - IPA - Internationales Phonetisches Alphabet)

Stimmhafte Konsonanten sind*:
[B] wie in Bass
[D] wie in Leiden
[G] wie in Gasse
[Z] wie in weisen
[V] wie in Weier

Obwohl ich die Idee noch immer ziemlich cool finde, war der Lesefluss überhaupt nicht mehr gegeben. Ihr seht ja schon anhand der Beispiele, dass dadurch vollständig andere Worte entstehen, die ein komplett anderen Sinn ergeben als den, der eigentlich vorgesehen war. Eine Sprache, die nicht selbsterklärend ist, kann niemand der Zielgruppe gebrauchen. Also verwarf ich die Idee sehr schnell wieder, da ich während der Überarbeitung selbst vollständig den Faden verloren habe. 

Konstituentenstruktur (Säte in einzelne Abschnitte zerlegen)
Einführung in die germanistische Linguistik, Jörg Meibauer (Hrsg), S. 129
Trotzdem hat es mir enorm viel Spaß gemacht, mich mit diesem Thema zu beschäftigen, auch wenn der Nerd in mir aufgrund der Zielgruppe nicht ganz zufriedengestellt werden konnte. Ich habe zwar keine eigene Sprache entworfen, so wie es in Game of Thrones oder Herr der Ringe der Fall ist, aber das war auch gar nicht mein Ziel.

Lasst euch überraschen! :)

Wie findet ihr Sprachen allgemein? Interessiert es euch, oder steht ihr dem Thema neutral gegenüber? Habt ihr eine besondere Lieblingssprache? Warum? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich bin furchtbar neugierig! :)






*Quelle: Einführung in die germanistische Linguistik, Jörg Meibauer (Hrsg.), J. B. Metzler Verlag 2007

Montag, 20. März 2017

Inspiration #4




Hallo ihr Lieben!

Im heutigen Inspirationspost gibt es ein Lied, welches ich euch zeigen möchte:



Ich habe es zum ersten Mal vor einigen Jahren auf YouTube entdeckt, als ich eine Playlist für epische Musik zum Schreiben der Zeitungswanderer-Trilogie suchte. 

Inspiriert hat es mich jedoch zu Szenen, die in der Wüste spielen. Irgendwann möchte ich mich den Fantasyprojekten für Materior widmen und dort spielt auch ein Wüstenvolk eine Rolle. Konkret sind die Ideen noch nicht, daher kann ich euch kaum etwas dazu sagen. Selbst wenn ich es wollte :D Jedoch sehe ich immer eine Karawane vor mir, wenn das Lied spielt. Das gleißende Sonnenlicht und die Dünen. Hitze und Dürre. 

Ich freue mich schon sehr darauf, mich diesem Lied vollkommen zu widmen, wenn das Plotten an Materior aktuell wird :)



Welches Lied hat euch zuletzt inspiriert?









Freitag, 17. März 2017

Amicitia | Reise durch Polen #3





Hallo ihr Lieben!

Im dritten Teil dieser Serie befinden wir uns zwar nicht in Polen, sondern in Litauen, aber da das Baltikum nur einen kleinen Teil der Tour ausmacht, habe ich es im Titel nicht erwähnt. 

Heute möchte ich euch mit zu einem besonderen Ort nehmen, dem Berg der Kreuze, oder auch der Siauliai Berg. Dieser Ort ist ein katholischer Wallfahrtsort in Litauen. Ich persönlich finde das Wort "Berg" etwas übertrieben, da es eher einem Hügel gleicht (den man vor lauter Kreuzen sowieso kaum sieht), aber Reiseführer müssen Dinge ja immer etwas beschönigen :D 


Wie der Name schon sagt, spielen Kreuze eine wichtige Rolle. Ihr könnt anhand der Bilder auch erkennen wieso - jeder, der möchte, kann dort ein Kreuz aufstellen, hauptsächlich um sich etwas zu wünschen, jemandem zu gedenken oder sich für etwas zu bedanken. 

Die Kreuze unterschieden sich alle sehr voneinander. Manche waren sehr schmucklos und lieblos in die Erde gestampft worden, manche waren mit kunstvollen Schnitzereien übersät, sodass es schon wieder ein wenig zu viel des Guten war.
(Auszug aus Amicitia - Chaos zu sechst)

Wie dieser Ort entstanden ist, könnt ihr gern hier nachlesen. Ich möchte vor allem den historisch-politischen Kontext ungern in Kürze darstellen, da ich zu wenig von der Thematik verstehe und keine falschen Darstellungen abgeben möchte. Denn darum soll es hierbei auch gar nicht gehen. 


»Wow, da geht’s aber echt zur Sache«, kommentierte Danny und ich musste trotz der seltsamen Situation lachen. 
Aber es stimmte: Vor uns türmten sich so viele Kreuze auf, wie ich sie noch nie in meinem Leben an ein und derselben Stelle gesehen hatte. 
(Auszug aus Amicitia - Chaos zu sechst)



Obwohl es schon ewig her ist, dass ich an diesem Ort gewesen bin, kann ich mich noch sehr an diese seltsame Atmosphäre erinnern. Man war ein wenig bedrückt, weil viele der Kreuze auch in Gedenken an Tote aufgestellt wurden, aber man fühlte auch den touristischen Kommerz dahinter. Das fand ich ein wenig schade, aber so ist das wohl bei solchen Orten immer irgendwie. 



Wie findet ihr diesen Ort? Unheimlich oder anziehend? Würdet ihr ihn besuchen, wenn ihr in Litauen unterwegs seid? Ich bin gespannt auf eure Antworten! :)



Freitag, 10. März 2017

Das Schreiben | Ideenfusionierung



Hallo ihr Lieben!

Im heutigen Post möchte ich das Thema Ideenfusionierung ansprechen. 
Hinter dem futuristisch angehauchten Wort steckt nicht mehr (oder weniger ;)) der Gedanke, bestehende Romanideen miteinander zu verschmelzen, um so den Zeit- und Arbeitsaufwand geringer zu halten. 

Das klingt im ersten Moment furchtbar pragmatisch und steht im krassen Kontrast zu dem romantisch angehauchten Bild, das viele Außenstehende von Autoren haben, schätze ich. Aber auch Autoren brauchen hier und da mal ein wenig Pragmatismus, um zu überleben :D

Ich führe eine Excel-Tabelle, in der ich jedes Projekt eintrage. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Ideen, die sehr gute Chancen haben, realisiert zu werden, da ich so einen Überblick erhalte, was da so alles auf mich zukommt. Ich trage aber auch Ideen ein, die bisher nur als flüchtiger Gedanke in meinem Kopf existieren und von denen ich nicht weiß, ob jemals mehr daraus wird. Es beruhigt mich, alles auf einen Blick vor der Nase zu haben. 

Fakt ist, dass ich niemals alle Ideen während meines Lebens realisieren kann, wenn ich den Anspruch hege, das Beste daraus zu machen. Da schleicht sich hier noch eine Idee dazwischen, da möchte ein Folgeband geschrieben werden und plötzlich stellt man fest, dass aus dem Einzelband eine Trilogie werden muss, weil sich sonst nicht alle Fragen und Handlungsfäden zufriedenstellend ineinanderfügen. 

Also setze ich mich mindestens ein Mal im Jahr hin und schaue alle Ideen durch. Meistens geschieht das im Rahmen meines Hausstauballergie-Festivals, das ich jedes Jahr im Januar zelebriere. Es gibt mir ein gutes Gefühl, direkt am Anfang des Jahres Ordnung in meine Projektideen zu bringen. 

Ich habe also meine Excel-Tabelle geöffnet, mein Ideennotizbuch und ein paar Schmierzettel.
In meinem Ideenotizbuch trage ich alle losen oder konkreten Ideen ein. Das kann von einem Dialog, einer Szene, nur einem Satzfetzen bis hin zu Ideen für Welten ohne Charaktere und Handlung, Themen, Namen, Fantasydetails alles sein. In (un-)regelmäßigen Abständen blättere ich darin herum und schaue, welche Idee mich noch so sehr fesselt, dass ich etwas daraus machen möchte.

via

Und nun beginnt die Ideenfusionierung:
Ich überlege, welche mehr oder weniger konkrete Idee so lose ist, dass es sich lohnen könnte, sie in eine bestehende Romanidee zu integrieren. So spare ich es mir, eine komplette Storyline samt Charakteren und Worldbuilding zu plotten, sondern gliedere einen Punkt in ein bestehendes Netz ein und habe so einen Roman weniger, den ich schreiben muss.

Mir geht es nicht darum, dass ich mich vor dem Schreiben drücken möchte oder mich auf möglichst galante Art durch diese Tätigkeit mogeln will. Vielmehr geht es darum, meinen Durst nach den Ideen, auf die ich richtig Lust habe, zu stillen und das ohne unnötigen Aufwand, für den mir die Zeit fehlt.

Zum Beispiel hatte ich letztes Jahr eine Idee für einen Endzeit-Roman. Alles, was existierte, war eine Szene, ein paar Bilder auf Pinterest und der Wunsch, diese Idee möglichst bald zu plotten. Da aber andere Projekte Vorrang haben, stellte ich es hinten an. 
Diesen Januar realisierte ich, dass es keinen Sinn ergibt, für diese winzige Idee ein komplettes Szenario zu entwerfen und freute mich, dass ich den Fetzen in ein bestehendes Romanprojekt schmuggeln konnte und dadurch ganz andere Wege einschlagen kann. New Tomorrow war bisher immer eines meiner Sorgenkinder und ich war schon kurz davor, das Ding vollständig aufzugeben. Doch nun habe ich das Gefühl, dass ich endlich auf dem richtigen Weg bin, in die Richtung zu gehen, die das Projekt von Anfang an wollte. Hier hat sich die Ideenfusionierung also definitiv gelohnt.

So ging es mir auch mit einem anderen Projekt. Starcatcher ist aus der Liste meiner Projekte rausgeflogen, weil ich es nicht mehr schreiben werde. Ich hänge an den Charakteren und auch an der Thematik. Aber die Storyline gefiel mir aus viel zu vielen Gründen überhaupt nicht mehr und ich habe ehrlich gesagt wenig Elan, dort das Bestmögliche herauszuholen. Ich habe schon viel zu viel daran herumgeschraubt und war bisher nie zufrieden. Aber das ist in Ordnung. Denn ich habe gemerkt, dass es nur einzelne Fragmente sind, die ich wirklich an der Idee mag und diese reichen nicht aus, um einen eigenständigen Roman daraus zu erarbeiten. Daher habe ich die Dinge, die ich daran mochte, konserviert und werde sie in ein anderes Projekt integrieren. Es tat für einen Moment weh, aber ich weiß, dass es die richtige Entscheidung ist, da sich mein Gewissen entlastet fühlt, diese Geschichte nicht "retten" zu wollen / müssen. 

Manche Ideen sind gut. Andere sind nicht mal so gut, dass es sich lohnt, Reanimation zu betreiben. 

Ideenfusionieren ist also immer ein Mittelweg zwischen Trauer und Vorfreude. Ein surreales Gefühl, das mich aber mit einem zurücklässt: Ruhe und Zufriedenheit.



Jetzt seid ihr dran: Wie handhabt ihr eure zahlreichen Ideen?




Montag, 6. März 2017

Inspiration #3



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch mal wieder ein Buch vorstellen, das mich vor kurzem unglaublich inspiriert hat.



Almaz A hat mich schon sehr lange mit diesen wundervollen, poetischen und melancholischen Texten auf Instagram faszinieren können. Als ich erfuhr, dass ein Buch zu den Texten existiert, musste ich es sofort haben. Zugegeben, man hat es schnell durchgelesen, weil es wirklich nicht dick ist und nur die rechte Seite mit kurzen Texten beschrieben ist, aber ich finde den Preis von knapp 6€ in Ordnung.

Denn die Worte konnten mich sehr, sehr tief berühren. Ich musste mehrmals innehalten, weil sich die Worte so perfekt in die Geschichte von WTIS fügten, dass ich am liebsten das gesamte Buch in meinem Roman integrieren würde. Es wird mir auf jeden Fall eine gute Hilfe sein, mich in bestimmten Szenen in die richtige emotionale Stimmung zu versetzen und darauf freue ich mich schon sehr. 

Es hat mich mehr als nur inspiriert und ich weiß, dass ich es mehrmals lesen werde. 






 
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