Montag, 22. Mai 2017

Inspiration #7




Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es wieder einmal einen Inspirations-Post für euch. 

Ich möchte nicht sagen, dass der Frühling meine liebste Jahreszeit ist. Denn wenn ich genauer darüber nachdenke, mag ich jede Jahreszeit gleich gern, weil sie Besonderheiten besitzt, die ich allesamt genieße. 

Was ich am Frühling besonders mag, ist das Gefühl, endlich wieder atmen zu können. Ich bin kein Fan der dunklen Tage, wenn alles kalt und grau und eklig ist. Auch wenn die Weihnachtszeit ihren ganz eigenen Charme besitzt. Daher freue ich mich immer riesig, wenn die ersten Sonnenstrahlen hinter den Wolken hervorgucken, der Himmel blauer wird und die Tage wieder länger.


Ich erhalte einen Energieboost, fühle mich automatisch motivierter, ausgeglichener und ruhiger. Es inspiriert mich, zu sehen, wie sich die Natur ihr Leben zurückerobert und die Blumen aus dem Erdboden kriechen und vorsichtig die Köpfe ausstrecken. 

Ein kleiner Nebenquest (boah Sarah, hör auf, Sacred zu spielen :D) dieses Jahr wird es, jede Jahreszeit an einem meiner Lieblingsorte zu erleben. Ich hatte an dem Tag unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter und tolle Fotos machen können, die euch vielleicht einen Eindruck geben, weshalb ich den Frühling inspirierend finde. 




Habt ihr eine Lieblingsjahreszeit? Was mögt ihr am Frühling am meisten?

Liebe Grüße,



Freitag, 19. Mai 2017

Amicitia | Reise durch Polen #5





Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es ein paar Bilder, die thematisch keinem Oberbegriff zuzuordnen sind. Trotzdem möchte ich euch die Impressionen mit auf den Weg geben.


Die Hündin lag samt Welpen auf einem Campingplatz im Gebüsch versteckt. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. Frauen und Tierbabys, ihr wisst Bescheid. Ich glaube auch, dass ich diesen Moment in einer Version des Manuskripts eingefangen hatte. Ob die Szene noch immer in der aktuellen Fassung ist, weiß ich gar nicht mehr. Das werde ich ja sehen, wenn ich mit der Überarbeitung durch bin :)



Das war ein Stadtcampingplatz in Estland oder Lettland. So genau kann ich das gar nicht mehr rekonstruieren. Auch wenn es relativ romantisch aussieht, war es das nicht. Stadtcampingplätze sind meistens eher auf funktionale Unterbringung ausgerichtet. Das heißt, dass die sanitären Anlagen aus Containern bestehen und alles eher wenig gepflegt ist. Einige Tage geht das immer, aber schön ist anders. 


Eins A Sitzhaltung, Frau Force!
Das Uhrmodell habe ich immer noch, wie ich gerade feststelle. Funktionieren tut sie noch :D 
Die Schuhe wurden irgendwann zu meinen Sportschuhen fürs Training der Bundesjugendspiele umfunktioniert. Ich hab die Dinger so dermaßen gehasst. Keine Ahnung, ob das daran lag, dass sie so unbequem waren oder die Assoziation dafür verantwortlich war. 


Eine Aussicht, die die Protagonisten so sehr oft erleben. Als Camper ist man immer on the road :)
(wer jetzt einen Ohrwurm von Metallicas "Turn the Page" hat, darf sich gern bei mir melden :D)


Ich kann hier leider auch nicht mehr sagen, wo genau das war. Jedenfalls bekomme ich beim Anblick solcher Boote immer den Rappel, so etwas in einem Roman einzugliedern. Wer weiß, vielleicht segelt Lee mal mit ihren Freunden um die Welt? :)


Ich hoffe, euch haben die kleinen Impressionen gefallen :)

Liebe Grüße



Freitag, 12. Mai 2017

Die Zeitungswanderin | Ausarbeitung der Welten




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch etwas darüber erzählen, wie ich die verschiedenen Welten für Die Zeitungswanderin ausgearbeitet habe.

Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass im ersten Teil der Trilogie verschiedene Orte bereist werden. Das gibt das Wort "Wanderin" im Titel ja schon preis ;) und keine Sorge, ich werde auch nicht das Warum, Wie oder Details verraten. Sondern nur, dass es Welten gibt und wie ich diese entworfen habe.

Detaillierte Posts, die Welten samt Besonderheiten und Wesen zu beschreiben, werden folgen, sobald das Manuskript (irgendwann in diesem Leben) veröffentlicht ist. Da es bis dahin aber dauern wird, möchte ich keine weiteren Informationen darüber im Internet rumfliegen haben, da ich doch etwas Sorge habe, dass man sich die eine oder andere Idee abschaut.

Ich habe mir im Vorfeld einige Gedanken gemacht, woraus eine Welt besteht. Damit meine ich gar nicht mal ausschließlich die Gesellschaft, das ist eher ein untergeordneter Punkt, sondern vorrangig die Geographie, das Klima, ein bisschen Geschichte und Kultur.

Da Die Zeitungswanderin ein Fantasyroman ist, habe ich zuerst fantastische Wesen aufgelistet. Manche haben leider nicht den Weg ins Manuskript gefunden, aber gaben mir trotzdem ein gutes Gefühl für die Welt und wie sie tickt.
Zur Inspiration dienten mir hierbei hauptsächlich Fabelwesen, Monster-Guides von Spielen wie Guild Wars oder Runes of Magic. Damit will ich nicht sagen, dass ich die Wesen kopiert habe, aber ich habe Inspirationen erhalten, in welcher Art von Geographie welche Wesen leben könnten und diese nach meinen Vorstellungen geschaffen. So gibt es zum Beispiel einen fünfbeinigen Vogel, der die Größe eines Straußes hat.
(Ich mag die Notiz "Vogel greift Weltenbewohner hat, besitzt leckeres Fleisch" x))

Danach folgten einige Gedanken zur Politik. Wie ist die Gesellschaft organisiert, wie können Bürger über Entscheidungen bestimmen? Gibt es überhaupt eine Entscheidungsfreiheit, Demokratie oder sind sie vom Adel abhängig oder sogar einer höheren Macht?
Hier habe ich verschiedene historische Modelle angeschaut und überlegt, welches davon in die Welt passt. Ist sie eher konservativ, wie es in Anas Heimat ist, oder modern, wie bei Nayeli? Gibt es überhaupt Autoritätspersonen oder wird alles gemeinsam abgestimmt? Machen die Bewohner der verschiedenen Welten ihre Entscheidungen vielleicht auch von den Göttern abhängig?

Anschließend ging es an die Kultur. Sind die Welten eher mittelalterlich geprägt oder hoch technologisiert? Wie gestaltet ein normaler Bürger seinen Alltag? Welche Kleidung tragen sie? Gibt es Religionen, kulturelle Feste, etc?
So viel sei verraten: Leser können sowohl in Teil eins und zwei kulturellen Festen in Anas Heimat beiwohnen :)


Topographie - wie sieht es in der Welt aus? Gibt es Berge? Das Meer? Oder nur Wüste? Gibt es vielleicht gar keine Natur, sondern nur Städte? Damit einher ging für mich auch das Klima. Ist es eher warm, kalt, schwül oder angenehm?
Hier habe ich vor allem bei der Überarbeitung noch einige Passagen eingestreut, um die Unterschiede der Welten zu verdeutlichen. Das ist mir im ersten Entwurf und auch während der ersten zwei Überarbeitungsdurchgänge verschütt gegangen :D
Während meiner Reisen in verschiedene Länder achte ich beim Packen immer darauf, wie das Wetter im Zielland ist. Beispielsweise brauchte ich in Bali keine lange Hose oder Jacke. Ich finde, dass das ein wichtiger Aspekt ist und ich hoffe, es ist mir gelungen, den im Manuskript einzubauen.

Dann habe ich noch aufgelistet, wie es mit der Bevölkerung aussieht. Sind die Welten übervölkert oder eher einsam? Gibt es Personen, die anderen überlegen sind, mehr Rechte haben oder sind alle gleichberechtigt?
Dieses Gefälle ist wohl am stärksten in Ana verankert, gleichzeitig aber auch in ihrem Antagonisten. Warum und wieso, das werdet ihr dann erfahren ;)

Ein bisschen traurig war ich nach der ganzen Arbeit schon, dass nicht alle Details ins Manuskript fließen konnten. Immerhin waren da einige sehr gute Ideen dabei. Sie in anderen Romankonzepten unterzubringen, finde ich irgendwie blöd, da sie schließlich für diese Welt erschaffen wurden und nicht einfach nur existieren sollen.

Ich habe beim Lesen von Herr der Ringe zum Beispiel immer das Gefühl gehabt, einen Reiseführer zu lesen, keinen Fantasyroman. Da mir diese Erfahrung sehr deutlich im Gedächtnis geblieben ist, habe ich lieber darauf verzichtet, alles Wissen in die Kapitel zu pressen, sondern mich lieber für die Handlung entschieden.

Also bleiben ein paar Geheimnisse, sonst wäre es ja langweilig :D



So viel in Kürze. Ich hoffe, dass der Post trotz fehlender Details, die ihn etwas lebendiger gemacht hätten, interessant war.

Wie plant ihr fantastische Welten? Gibt es ein bestimmtes Konzept, das ihr dabei verfolgt? Oder plant ihr nur die Dinge, die für euren Handlungsstrang wichtig sind?







Montag, 8. Mai 2017

Inspiration #6



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch wieder einmal ein Video zeigen, das ich sehr inspirierend finde:





Ich mag an dem Video vor allem die andersartigen Szenen. Sie sind irgendwie alltäglich und gleichzeitig so besonders, dass mein Autorenhirn sofort anfängt, einzelne Geschichten zu den Szenen zu erfinden.

Auch die Kameraführung finde ich sehr anders und gelungen. Mal wird von unten nach oben gefilmt oder nur Fokus auf Details gelegt, die ohne das gesamte Drumherum gleich eine völlig neue Bedeutung erhalten.

Was mir aber am meisten gefällt, ist die Bewegung. Es gibt nur sehr wenige Szenen (meistens die, in denen die Band gezeigt wird), in denen Ruhe herrscht. Für mich kommt das dem Streben nach Freiheit sehr nahe und transportiert das Gefühl, lebendig zu sein.

Jedenfalls hat mich das Video und auch das Lied zu einem Roman inspirieren können, von dem ich mir erhoffe, dieses Lebensgefühl aufzugreifen. Wenn auch in anderer Form :)


Wie gefällt euch das Musikvideo? :)

Liebe Grüße,




Freitag, 5. Mai 2017

Das Schreiben | 16 Personalities



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch eine Seite vorstellen, die ich in Zukunft vermehrt nutzen möchte, wenn ich Charaktere plane: 16 Personalities.


Die Macher der Seite haben 16 verschiedene Persönlichkeiten entworfen, die sich anhand von verschiedenen Merkmalen zusammensetzen. Was dahintersteckt und wie sie zu den Erkenntnissen gelangten, könnt ihr euch selbst durchlesen. Diese Theorie zu erläutern würde vom eigentlichen Ziel wegführen.

"Das ist doch aber ein alter Hut", sagen sicherlich manche von euch.

Jain. Natürlich kann man auch hier das Rad nicht neu erfinden. Menschen sind allesamt unterschiedlich und doch wieder nicht. Bricht man Charaktere auf einzelne Wesenszüge herunter, ähneln wir uns alle irgendwie. Ich denke, da kann kaum jemand widersprechen. Von daher ist das eigentlich nichts Neues.

Ich finde jedoch, dass die Darstellung der Seite sehr gelungen ist. Unter "Persönlichkeitstypen" kann man sich die verschiedenen Typen anschauen.

Sie werden allesamt in vier Kategorien unterteilt:

Analyst (Lila)
Diplomaten (Grün)
Wachen (Blau)
Forscher (Gelb)

Ich bin ein sehr visueller Mensch. Wenn ich etwas lerne, weiß ich genau, wo es stand, manchmal auch in welcher Farbe, nur nicht immer unbedingt, was es war. Daher finde ich schon mal gut, dass alle Typen der verschiedenen Kategorien dieselbe Farbe haben, sodass man sie gut zuordnen kann.

Mit kurzen Schlagworten werden die verschiedenen Persönlichkeitstypen definiert, sodass man einen guten ersten Eindruck erhält, mit wem man es zu tun haben könnte.

Schaut man sich nun das Persönlichkeitsprofil selbst an, erhält man einige weitere Informationen:
Typische Charakterzüge, wie die Person in unterschiedlichen Situationen reagieren würde, besondere Merkmale, usw. Das ist erst einmal nicht anders als bei Persönlichkeitstest in Magazinen oder im Internet. Das stimmt.

Was ich aber an dieser Seite so klasse finde, ist, dass am Ende der Beschreibung verschiedene Personen der Geschichte, Literatur, Serienkultur und Promiwelt aufgelistet sind. 


Wenn dort steht "dein Charakter ähnelt Jon Snow" ist das für mich sehr viel bildhafter und einleuchtender, als die Beschreibung an sich. Ich habe Game of Thrones gelesen und gesehen, ich weiß, wie sich die Figur in manchen Situationen verhält. Was ihre Werte, Motivationen und Ängste sind. Dort kann ich mich eher hineinversetzen, als in abstrakten Beschreibungen. Irgendwie kenn ich mich selbst ja, da gibt es mir wenig Neues.

"Was ist, wenn ich die Figur nicht kenne?"
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Berühmtheiten, bei denen ihr bestimmt eine oder mehrere kennt.
Hier mal ein paar Beispiele:




Bis hierhin sind alle Informationen auf Deutsch verfügbar.

Möchtet ihr mehr über die verschiedenen Persönlichkeitstypen erfahren, dann habt ihr weitere Menüpunkte, die ihr euch durchlesen könnt:

Stärken, Schwächen
Romantische Beziehungen
Freundschaften
Eltern
Karriere
Arbeitsgewohnheiten
Zusammenfassung

Hier hat man also eine wunderbar abgerundete Beschreibung einer Persönlichkeit.

Warum erzähle ich euch das?

Erst einmal: Jeder Charakter, den ein Autor entwirft, lässt sich in dieses Raster einordnen. Da durch die Beschreibungen alle wichtigen Punkte abgedeckt sind, die man für Interaktionen benötigt, ist es eine große Hilfe, plastische Figuren zu erschaffen, die lebendig und vor allem in sich stimmig wirken.

Ich habe vor, in einem Projekt ganz besonders großen Fokus auf die Figuren zu legen. Das sollte man natürlich immer tun, aber hier wird es noch stärker im Vordergrund stehen. Daher werde ich diese Seite definitiv intensiv benutzen, um meine Figuren zu planen und realitätsnah zu erstellen.



Und falls ihr nicht schreibt: Macht euch doch den Spaß und testet euch selbst! Ihr werdet erstaunt sein, wie gut ihr euch selbst danach versteht! :)






Alle Bilder sind Screenshots von der Seite 16 Personalities.

Sonntag, 30. April 2017

Persönliches | April 2017




Sonnenschein, 22 Grad, BOOM! Hagel. 
Regen, grauer Himmel, Sonnenschein, BOOM! -2 Grad.
Gewitter, Sonne, Gewitter, Sonne, Regen, BOOM! Sturm

Willkommen im April. 


Der April stand diesen Monat ganz im Zeichen der Familie, was nicht nur an den Osterfeiertagen gelegen hat. An sich würde ich auch gern etwas mehr dazu schreiben, da ich aber die Privatsphäre meiner Familienmitglieder schützen möchte, gibt es hierzu keine weiteren Details. Was ich über mich preisgebe und wie viel, ist mir überlassen, aber das kann ich nicht für andere entscheiden.
Auf der Arbeit lief es diesen Monat richtig gut. Ich hatte zwei sehr tolle Kurse, mit sympathischen und hoch motivierten Teilnehmern. Wir haben viel zusammen gelacht und einige tolle Stunden miteinander verbracht. Auch wenn es immer eine Herausforderung ist, mit Menschen generell und dann auch mit welchen aus so unterschiedlichen Kulturkreisen zu arbeiten (ich fluche manchmal schon ein wenig, wie schwierig das ist), macht es Spaß. Man lernt so viel dabei und nimmt so viel mit, auch für die eigene persönliche Entwicklung und das liebe ich an meinem Job am meisten. Nein, schon gut. Eigentlich sind es die kostenlosen Reisetipps :D
Einige Neuigkeiten haben mich diesen Monat tierisch runtergezogen und nagen ein wenig an meinen Plänen für die kommenden Monate. Auch hier gehe ich nicht weiter ins Detail, aber ich hatte drei Tage zu tun, das zu verdauen, neue Planungen vorzunehmen und zu schauen, wie es wird. Dass gewisse Dinge auch einfach mal gut gehen können, ohne dass ich mich immer mit Rückschlägen abstrampeln muss, nervt schon...
Ich habe viel Sacred gespielt (ja, ihr merkt, das muss in dieser Rubrik erwähnt werden, weil ich das Spiel l(i)ebe). Ich bin endlich in einer meiner Lieblingsregionen und habe mich köstlich über die Quests dort beömmelt und einfach nur genossen.
Ansonsten war der April ein recht nachdenklicher Monat. Ich habe mich mit Behörden rumgeärgert (ernsthaft, die Rente schickt mir seit sieben Monaten die immer gleichen Formulare zu, weil die es nicht gebacken kriegen, bei meinem ach so exotischen Job mal nen Betrag festzusetzen), meine erste Steuererklärung gemacht, obwohl ich keine Steuern zahlen muss (wtf), etwas in die Wege geleitet, was meine berufliche Perspektive im Brotjob voranbringt (mehr dazu irgendwann, wenn es klar ist, wie es ausgeht) und Dinge reflektiert, die mich sehr beschäftigt haben. Dazu hier aber nicht mehr, das ist privat.



Oah. Der April macht, was er will. Das galt auch für meine Schreibziele, die vollkommen torpediert wurden. Meine Ziele waren für das Jahr gesetzt, in die Monate eingetaktet und bisher hat es auch recht gut funktioniert. Ausreißer gibt es immer und damit kann ich gut leben.
Dass ich aber innerhalb von zwei Wochen SECHS (!) vielversprechende Ideen bekommen habe, denen ich mich allesamt sofort, direkt und detailliert widmen wollte, war nicht geplant.
Dadurch war ich den gesamten April etwas durch den Wind und es fiel mir mehr als schwer, mich auf das Eigentliche zu konzentrieren. Immer wieder durchzuckte mich eine neue Idee und mein Schreibplatz quoll vor Notizbüchern über, in denen ich immer mal wieder Gedanken verewigte.
Der Zustand hat mich tierisch geschlaucht. Es war furchtbar anstrengend, die Ideen immer wieder zurückzustellen, die Konzentration und den Fokus auf die Überarbeitung von Die Weltenbewahrerin zu bündeln und durchzuhalten.
Möchtet ihr einige Informationen zu den Ideen haben? Ich werde natürlich nicht ZU viel preisgeben, aber ein bisschen könnte ich euch schon verraten :) Dann würde ich dazu noch einmal einen extra Post schreiben.
Ich habe mit dem Brainstormen zu Amicitia 3 begonnen und die Reiseroute festgelegt. Ich bin gerade dabei, diese noch zu präzisieren. Bisher hat es leider nur die erste Etappe geschafft, fertig zu werden. Es ist ziemlich anstrengend, so genau zu recherchieren und das Fernweh wächst dabei auch sehr. Daher hatte ich nicht immer Lust darauf, um ehrlich zu sein.
Außerdem habe ich noch ein wenig an WTIS geplant. Ich merke aber, dass ich hier noch einmal einen Schritt zurückgehen möchte und mir ein wenig Wissen anlesen will, wie ich Szenen noch besser aufbauen kann, sodass sie spannend genug sind. Diese Inspiration erhielt ich aus meinem Coaching mit Annika Bühnemann. Da ich es ungern anwenden möchte, wenn ich eine sehr intensive Überarbeitung abgeschlossen habe und eigentlich keine Lust habe, NOCHMAL ranzugehen, mache ich es lieber jetzt. Bisher fehlte mir nur die nötige Zeit (und Konzentration), das Ganze ernsthaft anzugehen. Das wandert auf die Liste vom Mai. Da ich bisher aber keinen Druck habe, was WTIS angeht, sondern lieber mehr Zeit in das Plotten investieren möchte, ist das okay.
Der größte Meilenstein war diesen Monat aber das Beenden der Überarbeitung von Die Weltenbewahrerin. Man glaubt es kaum, aber Sarah hat es geschafft. Die gesamte Trilogie ist überarbeitet und auch wenn ich das Gefühl habe, nur Bockmist verzapft zu haben, habe ich es mir selbst bewiesen, dass ich es kann. Ich kann überarbeiten. Ich kann es durchhalten - auch über mehrere Jahre hinweg. Das Beenden von Manuskripten ist nicht immer einfach, für mich aber keine Herausforderung mehr (immerhin sind mittlerweile sieben fertig). Das Überarbeiten dagegen schon. Aber jetzt weiß ich, was ich tun muss und habe ein gutes System entwickelt, was mir auf meinem Weg zur veröffentlichten Autorin helfen wird.
Ich bin vielleicht nicht so stolz darauf, wie ich es gern wäre, aber ich bin stolz auf mich, dass ich es durchgehalten und gemacht habe.
(und froh, dass es vorerst ein Ende hat :D)


Ich habe Betty Blue beendet. Die erste Hälfte war wirklich gut und mal etwas anderes. Die zweite hat mir leider gar nicht mehr gefallen und war eher langweilig und teilweise wirr und abstrus. Wirklich schade. Außerdem habe ich einen Re-Read der Vollstrecker der Königin-Bücher von Angelika Diem gestartet. Ich liebe die innovativen Ideen und das Setting sehr. Die absolute Überraschung war Illuminae von Jay Kristoff und Amie Kaufmann Ich bin etwas vor dem Hype zurückgeschreckt, ihr wisst ja selbst, wie das ist. ABER DAS BUCH IST SO DERMASSEN GUT! Anfangs war es schwierig, reinzukommen, streckenweise auch etwas verwirrend, aber woah. Ich hätte es so, so, so bereut, diesem Buch keine Chance gegeben zu haben. Es war besser als ich dachte und einfach so intensiv und cool. AUSTRALIAN-AUTHOR-POWER! Nebenher habe ich einen Re-Read von The Last Song gestartet, weil ich ein Buch auf dem Weg zur Arbeit lesen wollte und meinen Kindle momentan ungern mitnehme.



Wie wohl fast alle habe auch ich 13 Reasons Why geschaut. Diese Serie hat mich unglaublich berührt, betroffen, wütend und verzweifelt gemacht. Ich kann die negativen Stimmen dazu einfach nicht verstehen. Alle, die gewisse Verhaltensweisen kritisieren, haben anscheinend schönere Erfahrungen gemacht, als ich sie teilweise in meinem Umfeld miterleben musste. So unrealistisch ist das nämlich alles leider nicht, so schön es auch wäre. Das ist die brutale Realität, wenn auch vielleicht nicht so geballt, wie es für Hannah war. Nebenher lief Modern Family. Eine Serie, die so nichtssagend und gleichzeitig wieder lustig ist. Trotzdem keine Empfehlung von mir. Ich habe mir dann noch die erste Folge der ersten "Staffel" von Black Mirror gesehen, weil jeder diese Serie liebt. Man, war das dämlich. Obwohl die "Serie" nur unter zehn Folgen hat, die alle nichts miteinander zu tun haben, kann ich mich nicht aufraffen, weiterzuschauen. Sind alle Folgen so bescheuert wie die erste? Um nach 13RW etwas Lockeres zu sehen, habe ich Liebe braucht keine Ferien geschaut. Entweder war ich damals verblendet, oder ich hatte den Film besser in Erinnerung als er eigentlich war. Das ging gar nicht.



In diesem Monat habe ich auch wieder auf viele alte Lieder zurückgegriffen. Allen voran war es "Nothing Else Matters" von Metallica. Ich kann es kaum erwarten, diesen Song live zu hören. Ich bekomme noch immer jedes Mal Gänsehaut dabei und ich bin mir jetzt schon sicher, dass beim Konzert dabei Tränen fließen werden. 
Ich liebe den Text, weil er einfach so, so, so stark ist und ich viel zu oft vergesse, was für eine Wirkung er auf mich hat. Wäre ich nicht so ein Schisser (und meine Haut nicht so eine Zicke), hätte ich mir schon längst Ausschnitte daraus als Tattoo machen lassen. 

Forever trust in who we are and nothing else matters





Teilnehmer: Du spielst jetzt seit acht Jahren Sacred?
Ich: YEAH!

Teilnehmer: Wann warst du das letzte Mal beim Arzt?


Der Mai wird ein bisschen aufregend. Ich kann mich endlich neuen bzw. alten Projekten widmen und bin schon total kribbelig, wie das wird. Auch wenn es wieder heißt, in eine neue Überarbeitung zu starten, freue ich mich darauf. Dieses Mal wird es nicht ganz so komplex. Außerdem widme ich mich den neuen Ideen, sofern ich es kann.
Privat steht soweit nichts Besonderes an und ich lasse mich von allem überraschen, was passiert :)


Liebe Grüße







Freitag, 28. April 2017

Amicitia | Reise durch Polen #4





Hallo ihr Lieben!

Im vierten Post dieser Reihe entführe ich euch zu der polnischen Marienburg. Die Burg befindet sich in der Stadt Malbork (dt. Marienburg), in der Nähe von Danzig im nördlichen Teil Polens. 

Momentan befindet sich diese Sehenswürdigkeit noch nicht im Manuskript. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich sie einbauen werde. Das wird sich im Zuge der Überarbeitung herausstellen. Es hängt von einigen Dingen ab, die ich bisher noch nicht genauer geplant habe, bzw. auch noch einmal ändern werde. Daher möchte ich sie euch nicht vorenthalten :)


Wer sich für die historischen Fakten interessiert, informiert sich bitte selbst dazu im Internet. Ich möchte euch damit nicht langweilen. Deshalb nur kurz:

Die Marienburg ist eine mittelalterliche Ordensburg des Deutschen Ordens.
Die Burganlage ist der größte Backsteinbau Europas und gehört architektonisch zur Backsteingotik.
Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Es befindet sich auch eine eigene Kirche (Marienkirche) in der Burg.
Man kann etliche Ausstellungen darin besichtigen.
Es existieren verschiedene Sagen, wie diese Burg entstanden ist und weshalb sie ihren Namen erhielt. Die meisten sind religiösen Ursprungs. 

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich die Burganlage beeindruckend fand. Das ist einer der Orte, an denen man fühlt, dass sie wirklich alt sind und es sie schon lange gibt. Man sieht förmlich die historischen Schlachten vor dem inneren Auge aufsteigen. Obwohl ich mich nicht allzu stark für Geschichte interessiere, hat sie zumindest für den Moment einen Hauch von Interesse geweckt.


Ich weiß noch, dass wir eine Führung mitgemacht haben und wirklich durch das gesamte Burggelände gelatscht sind. Also wirklich überall hin. Damals war ich ein typischer Teenager und fand das alles in diesem Ausmaße gar nicht so cool. Es war interessant, das mal zu sehen, sich einige Schaukästen durchzulesen, aber das hätte mir gereicht.

Die Rundgangsführerin nahm ihren Job aber fürchterlich genau. Das ist wohl die Erinnerung, die mich am stärksten an die Marienburg denken lässt: Diese Frau, sie hieß Maria, erklärte uns bei der Ausstellung von Bernsteinen wirklich jeden einzelnen verdammten Stein. Pro Schaukasten waren bestimmt zehn oder noch mehr enthalten. Man konnte deutlich sehen, dass mit jedem Ausstellungsstück die Anzahl der Gruppe geringer wurde. Es war sterbenslangweilig. Irgendwann gaben meine Eltern auch auf und ich wurde endlich erlöst :D 


Ich könnte mir auf jeden Fall gut vorstellen, dass sich die Protagonisten dort umsehen. Rike wird wahrscheinlich tausende Notizen machen, um sich alles zu merken und in ihren Briefen nach Hause davon zu berichten. Sha wird es super langweilig finden und ständig auf die Uhr gucken. Marcia und Lee werden die Burg erkunden und dabei auf jeden Fall von Elias und Danny erschreckt. Das sorgt dann beim abendlichen Zusammensitzen für Lacher, denen sich selbst Sha nicht entziehen könnte. 

Ihr werdet es auf jeden Fall im Laufe der kommenden Zeit erfahren, wie ich mich entschieden habe :)
Jedenfalls hoffe ich, dass der kurze Ausflug in diese Burg interessant für euch war.

Wie haltet ihr es mit Geschichte oder geschichtsträchtigen Orten? Yay oder Nay? Kennt ihr es, wenn ihr Sehenswürdigkeiten besichtigt und fühlt, dass dort historische Ereignisse geschehen sind? 

Liebe Grüße



Freitag, 21. April 2017

Das Schreiben | Meine Einstellung hat sich verändert





Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch mit euch über meine aktuelle Einstellung zum Thema Schreiben an sich sprechen. 

Auch wenn man es am Blog vielleicht nicht so deutlich merkt, mir ansieht oder spürt: Ich habe eine komplett andere Einstellung, was das Schreiben, Sarah Force und mein Marketing angeht.

Wie, was? Willst du plötzlich nicht mehr vom Schreiben leben? 

Nein, keine Sorge. Das ist noch immer der Plan :) 

Der große Unterschied ist jedoch, dass ich diesen Plan, den ich mit ausgefahrenen Krallen, harter Arbeit und etlichen Entscheidungsprozessen gegenüber anderen verteidigt habe, nicht mehr so verbissen sehe. 

Im letzten Jahr stand ich förmlich vor dem großen Nichts. Ich hatte fertig studiert, fand und fand einfach keine Arbeit, mit der ich mich wohlfühlte und die mich interessierte und der soziale Druck wurde immer größer. Was andere glaubten, was man mit 25 alles schon geleistet haben muss, war belastend und machte meine Entscheidungsfindung nicht besser. 

Also entschied ich mich für einen Schritt, den ich aus heutiger Sicht noch immer verstehe, aber gleichermaßen falsch wie demütigend finde. Nach abgeschlossenem Studium begann ich eine Ausbildung, die Geld, sofortige Übernahme und finanzielle Sicherheit versprach. Klingt erst einmal alles nett. Vor allem mit dem Hintergrund, dass ich so gar nichts mit meinem Studium hätte anfangen können, was mich zu dem Zeitpunkt interessierte. 

Seit ich diese Entscheidung gefällt hatte, ging es mir schlecht. Diese riesige Angst, dass ab Beginn der Ausbildung keine Zeit mehr zum Schreiben blieb, das, was ich am meisten liebte, zurückstellen zu müssen, für etwas, was ich eigentlich nicht wollte. 

Ich arbeitete also jeden Tag. Und mit jedem Tag meine ich auch jeden Tag. Ich sah es verbissen und ich biss mich fest. In diesen Traum, der die absolute Erlösung eines Lebens versprechen sollte, in das ich mich selbst hineingeworfen hatte. 

Der Druck, so schnell und bald wie möglich veröffentlichen zu müssen, es so perfekt wie möglich zu machen, damit direkt Einnahmen fließen und ich so fix wie möglich aus der Ausbildung, die nicht einmal begonnen hatte, rauszukommen, war immens. Nicht nur einmal schlich sich mir der Gedanke in den Kopf, dass ich meine Zeit verschwendete. 

Aber was hatte ich zu dem Zeitpunkt für eine Wahl? Jeder braucht Geld zum Leben. Leider wächst es nicht auf Bäumen. 

Ohne es zu bemerken, ging es nicht mehr um das Schreiben an sich. Darum, Ideen, die ich liebe, aufzuschreiben. Sie zu hegen, pflegen und daraus etwas Tolles zu kreieren. 

Es ging darum, mich zu befreien. 

Auch wenn der Unterschied vielleicht für manche nicht greifbar ist, für mich ist er riesig. 
Ich hatte vergessen, zu lieben, was ich tue. 

...

Für manche mag es wie Zeitverschwendung vorkommen, dass ich stundenlang nach dem einen perfekten Lied für meine Playlist suche. Tausende von Pins bei Pinterest sammle. Skizzen anfertige, aus denen ich im Nachhinein mangels Talent eh nicht schlau werde. Blätter und Notizbücher mit Millionen von Szenen füllen, die ich vielleicht nie schreiben werde. Aber das ist für mich das Schreiben. Es zu L E B E N. 

Und genau das tat ich im letzten Jahr nicht mehr. Ich produzierte. Was für einen gewissen Zeitraum okay ist. Mit dem richtigen Hintergrund. Doch nicht so. Nicht so verzweifelt.

Ich bin noch immer SO froh, dass ich nach vier Wochen die Ausbildung verlassen habe und mich für meinen jetzigen Job entschieden habe. Auch wenn fast alle gesagt haben, dass das dumm ist, eine zukunftssichere Sache zu schmeißen und sich für eine Honorartätigkeit zu bewerben. Ein Job, von dem ich nicht mal wusste, ob er für mich funktioniert. 

Sorry, euch enttäuschen zu müssen, aber das hat es :D 
Ich LIEBE meinen Job, auch wenn er manchmal schwierig ist. Und ich habe Zeit. Zeit, um zu schreiben. 

Es gibt einen Spruch, der sagt, dass man drei Hobbys lieben sollte:
Eines, das dir Geld bringt.
Eines, das dich fit hält.
Eines, dass dich kreativ werden lässt.
(an Nummer 2 arbeite ich noch ;))

Zuerst tat ich es als eines dieser Zitate ab, die nett sind, aber keine große Bedeutung haben. 
Doch mittlerweile steckt für mich mehr Wahrheit dahinter als mir manchmal lieb ist :D 

Ich habe das Lehren während meiner Studienzeit lieben gelernt und ich sage ganz ehrlich, dass es mir fehlen würde, sollte ich einmal genug vom Schreiben verdienen, um theoretisch aufzuhören. Ich habe den besten Job der Welt mit kostenlosen Reisetipps inklusive. Was will man mehr? 

Seit ich mein "Hobby" zum Beruf gemacht habe, habe ich Geld, was beruhigt. Was den sozialen Druck nimmt. Was noch besser daran ist, dass ich all die Sorgen, Ängste, Zweifel und dieses verbissene Gefühl los bin. Und ich kann reisen. Nicht heute. Nicht morgen. Aber generell. Etwas, was auch mit eine meiner größten Leidenschaften ist.

Ich habe keine Situation mehr, aus der ich verzweifelt fliehen muss. Weil ich das, was ich mache, liebe. Weil es mir Spaß macht und ich es nicht mehr hergeben will.

Seitdem ist das Schreiben für mich so viel entspannter geworden. Natürlich möchte ich gern alle Geschichten erzählen, die in meinem Kopf ihr Unwesen treiben. Das wäre toll. Aber ich sehe es nicht mehr so verbissen und so verzweifelt. Ich lasse mir Zeit damit.

Ich schreibe, weil ich es liebe. Und mittlerweile liebe ich es wieder, mich in Szenen einzuigeln und dazu tausende Pins zu sammeln und diesen einen perfekten Soundtrack zu entwerfen. 

Daher mein Rat an alle Schreiberlinge da draußen: Sucht euch einen Job, der euch zufrieden macht. Kein Durchgangsjob, bis ihr den Absprung schafft. Ihr sollt keine Durststrecke passieren müssen, bis ihr vom Schreiben leben könnt. So funktioniert das nicht. Ihr beißt euch fest, verzweifelt und habt keine Energie mehr für das, worum es euch eigentlich geht.

Sucht euch etwas, das euch auch Spaß macht. Einen Plan B, der euch so viel Kraft gebt, dass ihr weiterhin schreiben könnt und wollt.

Dann findet ihr automatisch von allein Zeit und Energie dafür, euren Traum zu leben. Da bin ich mir sehr sicher.

Habt Geduld.







Montag, 17. April 2017

Inspiration #5





Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es wieder einmal ein Video für euch.

Als das Musikvideo damals frisch draußen war, war ich total begeistert. Ich gehe unheimlich gern auf Konzerte (lieber als in Clubs, dort trifft man mich nie an) und das ist eines dieser Videos, wo die Stimmung transportiert wird, die ich so sehr liebe. Die so magisch ist. Weswegen man stundenlang zwischen verschwitzten Fremden steht und sich die Kehle aus dem Leib singt. Oder weswegen man mehr als acht Stunden im Regen wartet, um den besten Platz zu ergattern.

Ich bin kein riesiger 30 Seconds to Mars Fan. Es gibt einige Lieder, die ich gut finde, aber ich verbinde nicht so viel mit deren Songs. Doch wenn ich dieses Video sehe, möchte ich es jedes Mal ändern. Und das werde ich auch eines Tages tun :)

Es inspiriert mich zu sehen, was Künstler in Menschen auslösen. Schaut es euch an. Es ist beeindruckend, mitreißend, motivierend und es beschert Gänsehaut. Jedenfalls geht es mir so :)

Viel Spaß!









Freitag, 14. April 2017

Die Zeitungswanderin | Aktuelle Lage




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich ein paar Worte zu der aktuellen Lage loswerden, was Die Zeitungswanderin betrifft (eigentlich die gesamte Trilogie).

Momentan stehe ich bei der Weltenbewahrerin kurz vor Vollendung der letzten Überarbeitungsrunde. Ich musste einige Kapitel neu schreiben, diese dann noch einmal überarbeiten und die Reihenfolge sämtlicher Kapitel umstellen. Wenn man erst jetzt die zündende Idee bekommt, wie man das Finale schreiben möchte, ist man wohl selbst Schuld :D Trotzdem glaube ich, dass die jetzige Idee besser und überzeugender ist als der ursprüngliche Plan. Daher investiere ich gern Zeit darin, noch einmal alles umzuschmeißen.

Der aktuelle Überarbeitungssheet (Notizzettel, auf dem ich mir sämtliche Ungereimtheiten aufschreibe und dann abarbeite) ist von sechs Seiten auf zwei geschrumpft. Das macht mich sehr glücklich, weil ich trotz der vielen Arbeit, die noch auf mich wartet, das Gefühl habe, voranzukommen.

Doch genau so war dieses Gefühl nicht immer. Vor allem nicht im letzten Jahr. 

Ich überarbeite die gesamte Trilogie seit 2013. Enorm langsam, wenn man das mal genau nimmt. Das weiß ich und es frustriert mich sehr. Wenn ich sehe, dass andere ihren halben Roman in einer Woche überarbeiten und ich gerade mal ein Kapitel in der Zeit schaffe, nervt es mich.

Ich probiere immer dagegen zu steuern, mich nicht mit anderen zu vergleichen, aber die Fragen sind trotzdem da. Schreibe ich zu schlecht, weswegen ich länger zum Ausmerzen brauche? Sollte ich noch mehr und härter arbeiten, um schneller voranzukommen? Hätte ich vielleicht mehr in die Planung investieren sollen, um jetzt nur noch die stilistische Ebene zu korrigieren und ein paar Details? 

Doch genau an diesem Punkt halte ich meistens inne. Versuche meinen Fokus darauf zu lenken, woher ich komme. An welchem Punkt ich war und wo ich jetzt stehe. 

...

Auch wenn es dauert und noch immer von Frust besetzt ist, sehe ich eine enorme Entwicklung.

Mir ist bewusst, dass die gesamte Trilogie kein Meisterwerk ist. Sie wird auch niemals das Zeug zum Bestseller haben. Doch darum geht und ging es mir auch nie. 

Es ist mein Debüt. Debüts sind meistens ausbaufähig, eher ein Ausblick, auf das, was noch kommen könnte, wenn die Autorin mehr arbeitet und daraus lernt. 

Letztes Jahr habe ich mir den Druck gemacht, dass diese Trilogie perfekt werden muss. Eben weil es das Erste ist, was Leser von mir in die Hände bekommen (sofern alles nach Plan läuft :D). Ich muss sie überzeugen und an mich binden, damit ich irgendwann vom Schreiben leben kann. 

Mittlerweile sehe ich das anders. 

Ich habe den Druck rausgenommen. Ich versuche die Trilogie als einen Meilenstein anzusehen. Als eine Station von einem Zug, der noch viele weitere Haltestellen anfahren wird. Manche von ihnen sind schöner gestaltet als andere. Manche Haltestellen werden von den Fahrgästen lieber angefahren als andere.

Und das ist okay für mich. 

Die Zeitungswanderin wird meine Eintrittskarte in eine neue Welt sein. Aber gleichzeitig ist sie auch ein Dokument meiner Arbeitsgeschichte. Ich lerne mit jedem Tag dazu. Probiere Dinge besser zu machen, meinen Arbeitsprozess zu optimieren, mehr über das Handwerk zu lernen und zu versuchen. 

Ich merke jetzt schon, dass sich durch diese intensive Erfahrung der Überarbeitung eine Menge in meiner Arbeitsweise geändert hat. Allein, wie ruhig und besonnen ich an das Plotten von WTIS rangehe. Der Wunsch, alles auf höchster Ebene auszutüfteln und ungern etwas dem Zufall zu überlassen. Denn genau das ist es, was mir die Überarbeitung an der Trilogie so erschwert hat. Der Mix aus Discovery und Planen. Das mag für mich bei Young Adult funktionieren. Aber nicht bei Fantasy und auch nicht bei anderen Projekten.

Allein dafür bin ich diesen letzten Jahren dankbar. Dass ich lernen durfte, um zu lernen. Auch wenn ich gefühlt noch keinen Schritt vorangekommen bin. Aber vielleicht muss ich das im Moment auch noch gar nicht. Vielleicht brauche ich noch mehr Zeit, um das Bestmögliche herauszuholen. Und vielleicht sollte ich nicht immer denken, dass ich ins bodenlose Nichts schreibe und meine Lebenszeit mit etwas verschwende, das nicht mehr zu retten ist.

Seitdem fühle ich mich ruhiger und etwas weniger gestresst und frustriert. Es braucht Zeit. Das ist okay. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass ich genau diese Zeit nicht habe.

Ich habe sie.
Denn die Zeit, die ich darin investiere, hier zu lernen, spare ich langfristig bei anderen Projekten. Und diese Sichtweise eröffnet mir eine völlig neue Perspektive.






Freitag, 7. April 2017

Das Schreiben | Stiftempfehlung: Schneider Slider Memo XB



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch einen Stift vorstellen, mit dem ich seit einiger Zeit sehr gute Erfahrungen mache. Bevor jemand fragt: Nein, das ist keine Kooperation oder dergleichen. Es ist eine Vorstellung eines Produkts, von dem ich überzeugt bin. Nicht mehr, nicht weniger.


Jetzt runzeln wahrscheinlich einige die Stirn und fragen sich, was an einem Stift so besonders ist, dass man ihm einen gesamten Blogpost widmet.

Für mich ist der Stift neben Blättern (oder Notizbüchern :)) und der Tastatur samt Computer das wichtigste Tool, um überhaupt schreiben zu können. Vor allem, wenn ich plotte oder dabei bin, eine Idee, die noch in ihren Kinderschuhen steckt, zu entwickeln, greife ich ungern auf Technik zurück. Ich habe das Gefühl, dass ich mich, bewaffnet mit Stift und Papier, besser auf eine weniger konkrete Idee einlassen kann. Daran hat sich seit Jahren nichts geändert.

Leider ist es so, dass ich vor allem in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit meinem rechten Handgelenk hatte - als Rechtshänder nicht nur nervig, sondern auch einschränkend. Da ich mit links schreibe wie in der Vorschule und das hundert Jahre braucht, muss ich etwas mehr auf meine Schwachstellen achten. 

Also begann ich, mich nach Schreibwerkzeugen umzusehen, die mein Handgelenk etwas entlasten und nicht sofort wehtun.

Normale Kugelschreiber schieden direkt aus.


Ich kaufte einen Lamy Füller, da das Schreiben durch die Füllermine weicher ist. Den benutze ich auch täglich, um meine Tagebuchseiten im Bullet Journal zu füllen. Trotzdem merke ich auch hier nach einer langen Schreibsession, dass mir das Handgelenk wehtut. Ich liebe es nach wie vor, mit Füller zu schreiben. Alles sieht direkt edler aus. Aber den Zweck dahinter erfüllt mein Lamy nicht 100%ig.

Also machte ich einen neuen Versuch mit dem Herlitz My Pen. Ein Kugelschreiber, der mit einer Kugelschreibermine betrieben wird, die aber Tinte schreibt. An sich schreibt der Stift wirklich gut und ich finde die Kosten für die Minen auch gerade noch so okay. Das Problem hierbei ist, dass ich von klein auf eine seltsame Haltung habe, wenn ich schreibe. Bei mir liegt der Stift nicht auf dem Mittelfinger, sondern auf dem Ringfinger. Dadurch verschiebt sich der Griff am Stift komplett, wodurch durch die vorgegebene Kerbung das Schreiben für mich mit diesem Stift unmöglich ist. Es ist fühlt sich immer unbequem und falsch an. Dadurch verkrampfe ich mich viel mehr, als ich es ohnehin schon tue :D 

Vor einigen Wochen hatte einer meiner Teilnehmer den Schneider Slider Memo XB auf dem Tisch zu liegen. Als ich ein paar Sätze korrigierte griff ich nach dem Stift und war direkt begeistert. Obwohl es ein Kugelschreiber ist, gleitet die Mine über das Papier, wie ein zarter Lufthauch. Der Vergleich war super, oder? :D

Selten habe ich so ein angenehmes Gefühl beim Schreiben gehabt. So unangestrengt. So wenig verkrampft. Ich war angetan und informierte mich ein wenig im Internet, was der Stift so kann. Ein wenig abgeschreckt hat mich die Dicke der Mine. Das mag ich eigentlich nicht so gern. 


Kennzeichnend für diesen Stift ist die Viscoglide Technologie. Der Stift gleitet wirklich über das Papier und das muss weder hochwertig, noch teuer sein. Ich schreibe auf meinen 1€-Shop Blöcken genauso gut wie in meinen Leuchtturmbüchern oder dem Moleskinepapier.

Ich bestellte mein erstes Set mit den Farben blau, schwarz, rot, pink, lila und orange. 

Bisher kann ich nicht sagen, wie lange eine Mine hält. Leider sieht man nicht, wie viel schon verschrieben ist und auffüllbar sind die Stifte auch nicht. Ob das gut oder schlecht ist, sollte jeder für sich entscheiden. Ich habe hierzu sehr unterschiedliche Meinungen gelesen, das muss ich wohl erst einmal abwarten.

Die Stifte kamen an, als ich gerade mit einer Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen hatte. Ich habe sie also unter härtesten Bedingungen getestet :D 

Während ich mit meinem Lamy und anderen Schreibgeräten deutlich gespürt hatte, dass etwas mit meiner Hand nicht stimmt, spürte ich es bei dem Schneider Slider Memo XB nicht so stark. Natürlich tat es irgendwann auch weh, aber bei weitem nicht in der Intensität, wie ich es bisher jedes Mal hatte.

Die Dicke der Mine wird nicht mein Favorit werden, aber ich kann mittlerweile damit leben. Dass ich lange schmerzfrei und unverkrampft schreiben kann ist für mich viel wichtiger. Das Einzige, was mich wirklich stört und was andere vielleicht nicht so eng sehen, ist, dass der geschriebene Strich der Mine manchmal unterbrochen ist.

Hier mal ein Bild davon, falls meine Beschreibung missverständlich war:


An sich ist das wirklich kein Drama, aber so im Gesamtbild stört es mich schon etwas. (vor allem bei dem Preis für die Stifte...)


Insgesamt bin ich unglaublich zufrieden. Ich kann mehrere Seiten an einem Stück schreiben und meine Hand beschwert sich nicht, so wie es bei anderen Stiften der Fall ist. Ich könnte sogar mit einer Sehnenscheidenentzündung schreiben, was vorher undenkbar war. Wenn ich also mehrere Stunden plotte und plane und Notizen festhalten muss, oder mein Bullet Journal pflege, ist der Stift der perfekte Begleiter.

Ich habe direkt eine 10er-Packung in Blau bestellt und möchte nun nach und nach vollständig auf diese Stifte umsteigen und alle anderen Kugelschreiber aus meinem "Büro" verbannen. 

Weitere Informationen: Schneider Slider Memo XB


Mit welchem Stift schreibt ihr am liebsten? Was könnt ihr empfehlen? Ich bin neugierig! :) 




Montag, 3. April 2017

Inspiration #4



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein Video vorstellen, das mich immer wieder inspiriert. Ich bin letztens durch Zufall daran erinnert worden und dachte, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte :)

Es ist irrsinnig alt (2008), aber ich liebe es noch immer.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf gestoßen bin. Aber ich kann mich daran erinnern, dass es damals sehr viele meiner Kontakte bei MSN (RIP bestes Chatprogramm aller Zeiten!) im Status hatten. Parcours lag zu der Zeit das erste Mal so richtig im Trend und jeder war fasziniert davon. Das liegt vielleicht auch an der coolen musikalischen Untermalung, die für mich perfekt harmoniert.

Aus kreativer Sicht finde ich es, ähnlich wie beim Ballett, unglaublich bereichernd, wie weit Menschen gehen können. Dass sie über sich hinauswachsen. Etwas, das nur mit harter Arbeit, Disziplin und Durchhaltevermögen zu erreichen ist.

Zu wissen, dass es eigentlich keine Grenzen gibt. Nur die, die in unseren Köpfen existieren.

(ich würde auch liebend gern Parcours können, aber seien wir ehrlich: Ich hab zu viel Schiss :D)

Meine liebste Szene ist die am Ende, wo sie die Wände hochrennen :D 

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Angucken! 








Samstag, 1. April 2017

Persönliches | März 2017





Die Sonne durchbricht die Wolkenschichten, man kann den blauen Himmel bewundern und die ersten Krokusse schauen aus der Erde hervor. Es ist endlich Frühling! Die Tage werden länger und das Schmuddelwetter verzieht sich größtenteils. Ich liebe es, wenn die dunklen, kurze Tage endlich verschwinden und man wieder die Motivation und den Tatendrang verspürt, etwas zu tun. Geht es euch auch so? :)


First things first: SARAH GEHT ZU METALLICA!
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ausgerechnet ich so viel Glück hatte. Die Ticketschlacht begann um zehn Uhr. Nach vier Minuten (!) war das Köln Konzert, zu dem ich gehe, vollständig ausverkauft. Neun Minuten nach zehn habe ich bei dem anderen Konzert nachgesehen und es war ebenfalls alles weg. Unfassbar! Und ich bin dabei! Das ist so absurd und verrückt, dass ich das noch gar nicht realisieren kann.
Der Tag war allgemein richtig gut. Ich habe mir Frozen Yogurt gegönnt und habe mich dann dick eingemummelt in den Garten gesetzt und gelesen. Es war zwar noch etwas frisch, aber es hat mir so große Freude bereitet, endlich mal wieder draußen zu sitzen und nicht zu erfrieren.
Ansonsten war ein Thema in diesem Monat für mich sehr dominierend. Ich habe endlich begonnen, mich meiner größten Schwäche zu stellen, die mich schon seit der Kindheit an belastet. Ich werde irgendwann darüber sprechen, weil es mir ein großes Bedürfnis ist, auf das Thema aufmerksam zu machen. Doch bisher wissen nur vier Leute davon und das soll auch so bleiben. Diese Momente, in denen ich die ersten Erfolge verbuchen kann und auch noch einmal reflektiere, was das mit mir macht, sollen nur mir gehören. Kennt ihr das, wenn ihr etwas so Einschneidendes erlebt, dass ihr das mit niemandem teilen wollt? Jedenfalls hat das den gesamten März bestimmt und viel von meiner Energie verbraucht, die ich jedoch dafür mehr als gerne hergegeben habe. Es fühlt sich gerad einfach nur so gut an, auch wenn es streckenweise sehr anstrengend ist.
Auf der Arbeit war es ziemlich anstrengend und ich muss einige Kursteilnehmer nun endgültig ziehen lassen. Das sind Momente, die ich gar nicht mag und mir immer noch sehr schwer fallen. Aber auch das werde ich noch irgendwann lernen. :)
Ansonsten habe ich viel Sacred gespielt und bin endlich aus dem Teil raus, der mich jedes Mal wahnsinnig macht (Seraphiminsel und Drachenhöhle) und nun im Sumpf. Ich hatte in Erinnerung, dass die Echsen damals gelispelt haben, das tun sie nun aber nicht mehr. Die Frage ist jetzt, wer falsch liegt :D
Ansonsten war der Monat relativ ruhig, was auch daran lag, dass ich eine Woche tierisch erkältet war. So wurde das mit dem Sport auch wieder nichts, aber ich lerne, auch dort mehr Gelassenheit reinzubringen.



Der Schreibmonat März war nicht so dolle. Es gab viele Tage, an denen ich überhaupt nicht zum Schreiben gekommen bin. Das ist okay, weil ich dafür andere schöne Dinge erlebt habe, aber dadurch hinke ich etwas hinterher.
Ich habe einen Band von Amicitia vollständig fertig geplottet und auch schon die Kapitelteinteilung samt Notizen auf Karteikarten übertragen. Ich bin froh, dass das doch recht unkompliziert ablief und ich dahinter einen Haken setzen kann. Ich staune immer wieder, wie schnell diese Schritte gehen, wenn man das grobe Gerüst der Handlung jahrelang im Kopf hat.
Ich habe auch an WTIS fleißig weiter geplottet. Momentan sitze ich gerade daran, ein grobes Handlungsschema zu entwerfen, einzelne Szenen aufzulisten und ein paar Notizen zu machen. Hier werde ich dann die Details ausarbeiten und meine Ergebnisse der Recherche einarbeiten. Vor dem Schritt fürchte ich mich ganz besonders. Daran werde ich erkennen, wie gut ich das Thema verstanden habe, oder ob ich noch einmal einen Schritt zurückgehen muss. Das wird heikel, aber auch interessant.
Und natürlich, wie sollte es anders sein: Die Überarbeitung von Die Weltenbewahrerin. Ich es sage es, wie es ist: Ich habe keinen Bock mehr. Aber es hilft nicht, sich zu beschweren, ich muss es durchziehen und das werde ich im April auch. Yay. Ich habe diesen Monat einige Kapitel ergänzt. Mit manchen bin ich richtig zufrieden und andere sind eher meh. Teilweise habe ich auch schon angefangen, sie zu überarbeiten. Mal schauen, wie das im kommenden Monat wird.
Ich habe auch bei der Instagram-Challenge "Wir sind Traumfänger" von Annika Bühnemann mitgemacht. Es hat mir Spaß gemacht, zu den Themen Bilder hochzuladen und es war sehr interessant, wie unterschiedlich die Aufgaben interpretiert wurden. Trotzdem bin ich froh, wenn ich Instagram demnächst wieder etwas gelassener benutzen kann. ;)


Ich habe Unterwegs beendet. Warum das Buch so beliebt und zum Klassiker upgegraded wurde, verstehe, wer will. Ich fand es furchtbar inhaltsleer und wenig aussagekräftig. Ich habe die Biographie von van Gogh ausgelesen und schwanke zwischen Verständnis und Entsetzen. Es war jedenfalls sehr interessant, mehr über den Maler und Kunst generell zu erfahren und ich denke, dass ich da noch tiefer schürfen möchte. Die neue Flow und das Flow Achtsamkeitsübungsbuch gehörten auch dazu. Absolut positiv überrascht hat mich Betty Blue von Philippe Djian. Das Buch wanderte eher durch einen skeptischen Zufall auf meinen SuB. Jetzt ist die erste Hälfte gelesen und ich bin vollkommen fasziniert und wirklich begeistert! Gerne mehr von solchen Leseerlebnissen! Demnächst möchte ich ein SaB(Stapel angelesener Bücher)-Festival starten. Ich habe einige Bücher auf meinem SuB, von denen ich mir mehr als unsicher bin, ob ich sie noch lesen möchte. Daher werde ich jedes einzelne von denen bis zu 20% lesen und wenn es mich bis dahin nicht packen konnte, kommen sie weg. Meine Leseunlust kommt auch sehr stark von diesen Büchern und darauf habe ich keine Lust mehr. Also muss durchgegriffen werden.


Die letzten Folgen der fünften Staffel von Pretty Little Liars. Meine Güte bin ich froh, damit durch zu sein. Ich finde es echt unverschämt, dass der Zuschauer noch immer nicht (!) weiß, wer A ist. Daher habe ich bei Wikipedia die Zusammenfassung gelesen - sie ist noch dümmer und unlogischer, als ich dachte. Daher ist für mich hier Schluss. Schade nur, dass man die Idee in den letzten Folgen nicht viel früher und detaillierter umgesetzt hat. Das hätte sehr cool werden können. Danach habe ich mit Türkisch für Anfänger angefangen. Ich weiß ja nicht, ob ich die überspitzten Klischees lustig, erschreckend oder nervig finden soll. Er der coole Checker-Türke und sie die übergläubige Muslima. Manche Witze sind aus heutiger Sicht einfach nur daneben. Außerdem gesehen habe ich noch Twinsters, eine Dokumentation, bei der zwei Adoptivmädchen durch YouTube herausfinden, dass sie Zwillinge sind. Das war sehr interessant. A World Beyond wollte ich damals unbedingt im Kino sehen, jetzt bin ich froh, dass ich dafür kein Geld verschleudert habe. Man, war der Film schlecht und am Ende hin viel zu pathetisch. Trotz der coolen visuellen Effekte. Before we go - Chris Evans' Regiedebüt. Ich hatte unheimlich hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Bin eher enttäuscht als begeistert - trotz Maria Koschny als Synchronsprecherin :(



Diesen Monat habe ich auf einige Songs aus alten Zeiten zurückgegriffen. Somewhere I belong steht stellvertretend dafür. Ich liebe, liebe, liebe dieses Lied. Es passt einfach immer wieder und immer noch.








Der April startet mit einer freien Woche, die ich definitiv dazu nutzen werde, um die Überarbeitung von der Weltenbewahrerin im Großen und Ganzen abzuschließen. Danach steht dann noch einmal ein Drüberlesen an, bei dem ich die hoffentlich allerallerallerallerletzten Anmerkungen einpflege. Ich mach drei Kreuze, wenn ich damit endlich durch bin. Ansonsten steht im April nichts Wichtiges auf dem Plan. Arbeiten, Schreiben, Sacred zocken und den Frühling genießen :)

Ich hoffe, ihr seid ebenfalls gut im Frühling angekommen und hattet einen tollen März. Was habt ihr so in den letzten Wochen erlebt?


Liebe Grüße







 
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