Dienstag, 20. Dezember 2016

Fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!




Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben, ein paar entspannte Feiertage und ganz viel Ruhe und Besinnlichkeit, bei denen ihr das Jahr 2016 ausklingen lassen könnt.

Kommt gut in das neue Jahr und ich wünsche euch, dass ihr 2017 das schafft, was ihr euch vornehmt, dass euch das gelingt, was 2016 vielleicht noch nicht so gut lief und vor allem, dass ihr ein tolles, glückliches Jahr vor euch habt, mit vielen Abenteuern und Freude und Spaß.

Ich möchte mich an dieser Stelle für alles bedanken, was ihr für mich getan habt. Dass ihr Leser dieses kleinen Blogs geworden seid, ihm mit euren Kommentaren Leben eingehaucht habt und noch immer da seid - Dankeschön. Das bedeutet mir wirklich immens viel und ich gebe mir Mühe, dass ihr sehr bald etwas von mir zu lesen bekommt und das nicht nur hier :)

Da dieses Jahr für mich in vielerlei Hinsicht sehr turbulent war (ein Jahresrückblick folgt!) verabschiede ich mich für dieses Jahr von euch. 2017 wird es hier wie gewohnt weitergehen, doch möchte ich die letzten Tage in Ruhe ausklingen lassen und ein wenig Energie tanken für das, was mich dann im Januar erwarten wird.

Daher geht Cretoria bis zum sechsten Januar in den Winterschlaf. Doch danach werden wir uns wiedersehen und ich habe schon eine Menge Ideen, wie :)

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir noch eine kurze Frage beantworten könntet:
Eigentlich hatte ich vor, einen einzigen Blog / Homepage zu meiner Autorentätigkeit, meinen Projekten und mir zu haben. Nämlich diesen. Meine Frage ist nun aber - ist es euch zu viel? Wollt ihr vielleicht nur die harten Fakten und / oder Infos zu den Projekten und kein "Sarah war in Bali", "Sarah postet einen Monatsrückblick"? Oder gefällt es euch, so wie es bisher ist?

Also: Ich danke euch für alles, macht es gut und kommt gesund und munter in 2017 an! Ich werde dort auf euch warten und freue mich, wenn wir uns allesamt wiedersehen! :)



Freitag, 16. Dezember 2016

Das Schreiben | Weihnachten mit meinen Figuren




Hallo ihr Lieben!

Ich möchte dieses Jahr gern eine Tradition einführen, die ihr auf euren Blogs gern so übernehmen könnt. Ob Autor oder Leser ist dabei total egal!

Und zwar möchte ich gern mit meinen Figuren Weihnachten feiern. Ich stelle es mir sehr interessant vor, alle aufeinander treffen zu lassen. Da ich das nicht allein feiern möchte, lasse ich euch gern daran teilhaben.

Beginnen wir mit der Gästeliste

Natürlich lade ich Ana und Shaina ein. Das versteht sich ja wohl von selbst. Shaina hat meine Einladung als Erste mit einer positiven Antwort erwidert. Wie Mütter aus Cretoria eben so sind – organisiert und immer darauf bedacht, die Etikette einzuhalten ;) 

Chowen habe ich ebenfalls eingeladen, aber entweder ist die Einladung nicht angekommen, oder der Gute hat vergessen, dass er zusagen wollte. Absagen gilt nicht :D da man in seiner Heimat kein Weihnachtsfest feiert, vermute ich, dass er das mal wieder nicht auf dem Schirm hatte und so ins Zeichnen vertieft ist, dass er alles um sich herum vergessen hat.

Außerdem habe ich Nayeli eingeladen und es ihr freigestellt, ob ihre Familie ebenfalls mitkommen soll. Da sie mehr als froh ist, den elterlichen Argusaugen zu entgehen, schätze ich, dass sie ihnen meine Einladung gar nicht ausgerichtet hat und von vornherein allein kommen wollte.

Wer darf noch nicht fehlen? Richtig. Lee, Sha, Marcia, Danny, Elias und Rike. Hätte Marcia nicht für alle zugesagt, wäre ich mir sicher, dass Sha es verbaselt hätte. 

Ich möchte auch zwei weitere Personen einladen, mit denen ich im kommenden Jahr hoffentlich mehr Zeit verbringen kann, als es dieses Jahr der Fall war: Lea und Felix. Mehr verrate ich an dieser Stelle hierzu aber nicht :D

Jeder sollte ein Geschenk fürs Wichteln mitbringen. Mal schauen, ob ihr erraten könnt, von wem welches Geschenk stammt ;)

Aber kommen wir zuerst zur Sitzordnung:


Ich habe Danny an der gegenüberliegenden Stirnseite von mir platziert, weil er jemand ist, der Menschenmassen nicht so gern mag und sich ungern mit anderen unterhält. Damit er nicht so einsam ist, habe ich ihm Elias zur Seite gestellt. Gegenüber von Elias sitzt Felix. Er ist sehr interessiert, was Filme und Serien angeht und ein sehr interessanter Gesprächspartner, der viele Dinge hinterfragt. Wahrscheinlich wird es Elias ziemlich schnell nerven, aber ein wenig Tiefgang schadet ihm sicherlich nicht :D

Neben Elias sitzt Shaina, die sich völlig deplatziert dort fühlen muss, aber wenn man eine Einladung erhalten hat, muss man sie annehmen. Gegenüber von ihr sitzt Rike, da ich mir vorstellen kann, dass beide sehr spannende Gespräche führen könnten und dass sie sich auch gut mit Felix verstehen wird. 

Damit sich Sha und Elias nicht ständig an die Gurgel gehen, habe ich sie möglichst weit weg von ihm platziert und gegenüber von Lee, die ein Auge auf die beiden Streithähne werfen kann. Neben Lee sitzt Marcia, da auch sie nicht so gut mit fremden Leuten ins Gespräch kommt. Daher sitzt auch Lea neben ihr, da Lea zwar sehr quirlig werden kann, aber einige Zeit braucht, bis sie auftaut. 

Gegenüber von den beiden sitzen Ana und Nayeli, die aus einer so anderen Welt kommen, dass ich die beiden schwer voneinander trennen kann. Außerdem stelle ich mir Gespräche zwischen Nayeli und Sha mehr als lustig vor. Und ich denke, dass Marcia sich gut mit Ana unterhalten kann, genau wie Lea.

Zum Essen gibt es massenweise Plätzchen, die die Mädels bei einem Sleepover gebacken haben und in kleinen Tütchen als Gastgeschenk mitgebracht haben. Bevor sie angekommen sind, hatte Sha ihre schon verputzt und Lee hat ihr ihre Tüte gegeben, da sie genervt von Shas Gier war. Shaina hat als Gastgeschenk Zettel mitgebracht, da es die weihnachtliche Tradition ist, sich bei den Göttern für ihre Hilfe und ihren Beistand zu bedanken. Auch wenn diese Tradition hier nicht praktiziert wird, ist es eine mehr als nette Geste. Auch sie hat Plätzchen in Form von Katzen mitgebracht. Warum, werdet ihr erfahren, wenn ihr Die Lichtmagierin zu lesen bekommt :)

Lea hat mir eine selbst angefertigte Skulptur mitgebracht und Felix einen kurzen Drehbuchausschnitt zu der Szene, die Lea angefertigt hat. Ein überaus kreatives und sehr liebevolles Geschenk.

Ansonsten gibt es ein Buffet, sowohl mit Fleisch, als auch ohne, da Rike Vegetarierin ist und sehr viel Gemüse. Das Dessert besteht aus Obstsalat, Pudding, Kuchen und anderen Weihnachtsleckereien, die in Form von bunten Tellern auf den Tischen stehen.

Nächster Programmpunkt: 

Reihum wird gewürfelt, jeder der eine sechs oder eins würfelt, darf sich ein Geschenk aus dem Geschenkebeutel nehmen. Hat jeder ein Geschenk, wird nacheinander ausgepackt.

Danny hat ein Notizbuch bekommen, auf dem in geschwungenen Lettern „breathe“ steht.
(Nayeli: Ein Glück hab ich ein Datenpad!)

Elias hat eine Kette bekommen, die aus funkelnden Steinen hergestellt wurde und selbstgemacht aussieht.
(Rike: Wow, ist die schön!)

Shaina erhielt eine große Schachtel mit diversen Pralinen
(Sha: Das ist das unkreativste Geschenk überhaupt!)

Lee hat einen Bildband von Frida Kahlo erhalten und schaut etwas skeptisch drein.
(Felix: Von wem der wohl ist … ;))

Marcia hat eine Schachtel bekommen, mit dem Hinweis, dass sie hierin alles sammeln soll, was sie motiviert.
(Wieso schauen mich gerade sämtliche Gäste am Tisch an?!)

Lea packt ein Buch aus, aus dem man lernen kann, aus Heilkräutern Medizin herzustellen.
(Ana: Wie unauffällig!)

Ich packe einige PC-Spiele aus, die für mein Betriebssystem niemals funktionieren, da sie für PCs aus der Zukunft ausgelegt sind. Aber trotzdem danke, Nayeli. Netter Versuch.
(Elias: Die spielt doch eh nur Sacred, was soll sie damit ...)

Ana packt ein Buch über Radfahrwege in Deutschland aus.
(Shaina: Was ist dies für ein Gefährt?)

Nayeli packt ein Buch aus, in dem etliche Tests abgedruckt sind, aus denen man erfährt, welche Blume man ist, welche Farbe, ob man seinen Schwarm ansprechen soll oder wann man sein erstes Mal erlebt.
(Lee: Boah, dass sie das Buch immer noch so liebt!)

Sha packt die DVD Game of Thrones samt Popcorn für die Mikrowelle aus.
(Marcia: Das können wir ja direkt bei unserem nächsten Sleepover angucken!)

Rike packt eine große Packung Waldmeisterbonbons aus.
(Danny grinst einer Person am Tisch schmelmisch zu.)

Felix hat das größte Geschenk bekommen: Eine Weltkarte, bei der man die Länder freirubbeln kann, die man bereits bereist hast.
(Lea: Super, wann gehen wir auf Weltreise?)

Nach dem Wichteln versinken die Gäste in Gespräche. Shaina ist sehr interessiert an Leas Skulpturarbeiten und sie zeigt ihr Bilder auf ihrem Smartphone. Shaina stellt sich mit dem Gerät mehr oder weniger klug an, ist jedoch beeindruckt. Nayeli lächelt wissend, für sie ist diese Technik bereits veraltet. Felix beobachtet, wie glücklich Lea ist, über ihre Arbeit zu sprechen und bekommt gar nicht mit, dass Danny ihn gefragt hat, was er so macht. Armer Danny, da wagt er sich mal in ein Gespräch und bekommt keine Antwort.

Elias hat sich nämlich zu Lee verkrümelt. Ich hätte ihn wirklich besser erziehen sollen, scheint mir.
Marcia hört dem Gespräch von Lea und Shaina zu und beobachtet gleichzeitig Ana und Nayeli, die sich über ihre Geschenke auslassen. Ich klinke mich ab und an ins Gespräch ein und muss ein wenig die Tränen zurückhalten, weil ich hoffe, dass Ana im nächsten Jahr endlich ein Heim findet, in dem wir beide uns wohl fühlen. Oder dass zumindest der erste Schritt in diese Richtung getan wird. Ich wünsche es ihr und mir so sehr. Es ist unglaublich, wie weit wir zwei gekommen sind. 

Rike und Sha debattieren darüber, ob das Testbuch wirklich so toll ist, während sie die Waldmeister Bonbons essen. Bzw. redet Rike und Sha isst.


So klingt ein wunderschöner Abend aus und obwohl Chowen nicht dabei sein konnte (Das merk ich mir, du Schlingel!) freue ich mich sehr über alle Anwesenden und bin gespannt, wer im neuen Jahr vielleicht neu dazukommt.


Wäre es nicht cool, irgendwann alle seine Protagonisten am Tisch versammelt zu haben? 




Ich hoffe, euch hat diese Art von Post gefallen und ihr habt vielleicht die Figuren ein wenig besser kennenlernen können. Könnt ihr erraten, von wem welche Geschenke stammen? :D Bin sehr gespannt auf eure Antworten und wie gesagt: Ihr dürft diese Idee sehr gerne übernehmen, ich würde mich aber (auch wenn ich sicherlich nicht die Erste mit dieser Idee bin) freuen, wenn ihr mich in eurem Post verlinkt! :)










Freitag, 9. Dezember 2016

Das Schreiben | Schreibziele 2017 (+Planung)




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch meine Schreibziele für 2017 vorstellen und gleichzeitig eine Art Anleitung geben, wie man sich (Schreib-) Ziele für das kommende Jahr vornehmen, gestalten und umsetzen kann. Jedoch werde ich an dieser Stelle nicht auf meine Vorsätze für das kommende Jahr eingehen. Ob und wie ich das mache, weiß ich noch nicht :)

Bevor ich so richtig loslege, schnappe ich mir erst einmal einen Zettel und einen Stift und brainstorme. Meist habe ich dazu meine Excel-Tabelle offen, in der ich alle meine Projekte samt Status aufliste.

Manches dürft ihr wissen - anderes nicht :D 


Brainstorming


Ich habe alle Ideen für Projekte, die ich für realisierbar halte, in dieser Liste aufgeführt. Damit es ein Projekt in diese Liste schafft, muss mehr existieren, als eine Idee, Szene oder Inspiration (ich habe auch eine Spalte für „Nicht konkrete Ideen“, aber nur der Vollständigkeit halber, was da so insgesamt auf mich zukommt. Ohje, ohje) Dann sortiere ich alle Projekte nach Status: Plotten, Schreiben, Überarbeiten, fertig. Ich habe noch eine Tabelle mit allen Projekten und der feinen Unterteilung, aber das ist gerade nicht so wichtig. Wenn euch diese Art der Einteilung interessiert, lasst es mich wissen, dann kann ich dazu im kommenden Jahr einen Post schreiben.

Da ich für mich festgestellt habe, dass ich nicht so gut darin bin, Projekte anzufangen, die mich gerade interessieren und mir Spaß machen, sie dann wieder liegen zu lassen und etwas anderes zu machen, schaue ich in der Liste nach, welches Projekt wo steht und gucke, dass ich mich zuerst um die kümmere, die am weitesten vorangeschritten sind. ZB steht als nächstes Amicitia an, da der geschriebene Band „nur“ noch überarbeitet werden muss. Bei anderen Projekten starte ich bei null und müsste erst einmal an den Punkt kommen, an dem ich mit Amicitia bereits bin.

Anhand dieser Einteilung schreibe ich erst einmal alle Projekte auf und notiere mir dahinter, was getan werden muss und mögliche Folgeschritte, die daraus resultieren.

Diese Projekte haben dann oberste Priorität und sind die Hauptprojekte für dieses Jahr. Auch wenn ich mal nicht so Lust darauf habe oder lieber an etwas anderem werkeln möchte, versuche ich mich daran zu halten. Ich sehe es als Anker, um voranzukommen.

Danach schreibe ich mir noch Projekte auf, auf die ich richtig Bock habe, die aber von der Priorität her nicht so hoch angesiedelt sind, weil dort noch zu viel getan werden muss.

Natürlich ist mir jedes Projekt wichtig. Aber wenn man vorhat, das Ganze „professionell“ anzugehen, muss man früher oder später anfangen ökonomisch zu denken. Zwar ist es toll, wenn ich mich endlich auf eine bestimmte Geschichte stürzen kann, aber wenn dadurch andere Projekte, die viel weiter sind, länger liegen bleiben, bringt mir das gar nichts.

Diese Einteilung kann schon mal ein wenig dauern. 2016 habe ich diesen Prozess ganze vier Mal durchlaufen, weil immer irgendetwas anderes dazwischen kam. Letztendlich habe ich dann doch etwas ganz anderes gemacht, aber in dem Falle war es gut, dass ich mich umentschieden habe.

Was steht bei welchem Projekt an?


Ich habe mir grob aufgeschrieben, was ich zu welchen Projekten dieses Jahr erledigen möchte. Bei manchen ist es das Ziel, die Überarbeitung abzuschließen (*hust* Weltenbewahrerin *hust*) und bei anderen, entweder Plotten, Schreiben oder eine Überarbeitungsrunde abzuschließen. Sodass ich Ende 2017 einige Projekte in meiner Excel-Tabelle von einer Spalte in die andere verschieben kann. Bis irgendwann alle in der Spalte für „fertig“ landen. *seufz*

Ich habe also Projekte, grobe Ziele und 12 Monate zur Verfügung.

Nun beziehe ich die Methode ein, die ich euch bereits vorgestellt habe. Ich mache es einmal anhand von der Weltenbewahrerin deutlich:

Da ich die Überarbeitung ja 2016 vorerst auf Eis legen musste, weil die Lichtmagierin rumgezickt hat und der NaNo mich hinterrücks überfallen hatte, werde ich an der Stelle weitermachen, wo ich aufgehört habe.

Ich habe die Fristen angepasst und bin nun beim ersten „main step“ und teile das nochmal auf in 4 Unterschritte. Das bedeutet hier „Papyrus Stilanalyse“ und die vier Unterschritte sind dann, wie viele Seiten ich am Tag korrigieren müsste, um bis zu meiner gesetzten Frist fertig zu werden,  meine eigenen Überarbeitungen zu verwursten und natürlich die Stilanalyse selbst.

Dann steht es an, sieben Kapitel neu zu schreiben, weil ich so viel rausgestrichen habe. Daraus folgen die Schritte der Überarbeitung (s. main step 1). Außerdem möchte ich noch ein paar Seiten ergänzen, weil nicht nur wichtige Informationen fehlen, sondern der Roman durch die Kürzungen viel zu kurz geworden ist. 250 Seiten finde ich für die Thematik nicht sinnvoll.

Letzter Schritt ist, dass ich die finale Überarbeitung einläute, alles noch einmal lese und für gut befinde. Hoffentlich. Endlich. Bitte.

Damit wäre mein erstes Schreibziel für 2017 gesetzt.

Zweitwichtigstes Ziel ist, die Überarbeitung von Amicitia anzuleiern (boah, ich will nicht mehr!) Hier sind die Schritte so ähnlich wie bei der Weltenbewahrerin. Natürlich variieren manche Dinge, da hier Worldbuilding und die fantastischen Elemente wegfallen. Ich möchte nicht sagen, dass es anspruchslos ist, aber dadurch, dass Umgangssprache verwendet wird und die Storyline recht einfach ist (Young Adult eben), erhoffe ich mir, dort schneller voranzukommen.

Fristen setze ich mir natürlich, aber eigentlich nur mit Bleistift. Denn letztendlich frage ich mich immer, was wichtiger ist: Die Fristen einzuhalten, oder sich eventuellen Problemen zu widmen, die man lösen muss?

Ich hätte die Weltenbewahrerin dies Jahr noch fertig bekommen, wenn ich das aufgetretene Problem bei der Lichtmagierin ignoriert hätte. Aber das empfinde ich als nicht sinnvoll.

Diese beiden Ziele haben für mich höchste Priorität. Ich möchte endlich endlich endlich die Zeitungswanderer-Trilogie beiseite legen können und das mit einem guten Gewissen. Auch wenn der Weg noch lange nicht vorbei ist. Aber dieses Gefühl, man hat alles getan, was man aus eigener Kraft konnte. Darauf freue ich mich. Auch wenn es nochmal richtig viel Arbeit bedeutet.

Und ich freue mich, dann vollkommen in die Welt von Amicitia einzutauchen.

Zusätzliche Ziele

Amicitia!

Momentan tendiere ich zu diesem Notizbuch
für den dritten Band. Was meint ihr? :)
Zuerst hatte ich geplant, den zweiten Teil zu schreiben, doch das ist ja bereits im NaNo geschehen (eine weitere Überarbeitung, yay). Daher möchte ich mich darum kümmern, die weiteren Teile samt Kurzgeschichten zu plotten.

Hierbei finde ich es sehr schwierig, zeitliche Fristen zu setzen. Gerade wenn man in der Überlegungsphase ist, einen Plot aufzubauen, möchte ich nichts erzwingen. Anhand meiner Erfahrung weiß ich, dass das nichts bringt. Dadurch wird alles nur krampfig und erzwungen und das möchte ich absolut nicht.

Also sind folgende Ziele für gesamt 2017:

- den letzten Teil der Reihe zu plotten (grobe Ideen existieren, ich muss mich nur für eine entscheiden)
- daraus den Feinplot herstellen, Kapiteleinteilung
- den Feinplot vom weiteren Band erstellen, Kapiteleinteilung
- grober Plot für die zwei Kurzgeschichten (grobe Ideen existieren)
- daraus den Feinplot erstellen, Kapiteleinteilung

Aus diesen groben Ziele mache ich wieder ein „main steps / break it down“ und schreibe mir dazu ganz, ganz, ganz grob Fristen auf, die ich aber nicht allzu genau nehme. Hier gehe ich nicht allzu genau ins Detail, da ich an anderer Stelle detaillierter darüber sprechen möchte, wie ich plotte :)

Jedenfalls ziehe ich an dieser Stelle auch mal Pinterest zurate, höre in den Soundtrack meiner Romane oder gucke Charakterdatenbanken an, um eine Idee zu bekommen, wie lange ich brauche und welche Unterschritte vielleicht fehlen. (und dann möchte ich am liebsten direkt loslegen)

WTIS!

*Julia anschiel*

Auch hier ist mein Ziel, das Plotten soweit abzuschließen, dass ich es dann „nur“ noch schreiben muss. Da hier noch die Recherchearbeit anfällt, wird es noch etwas dauern. Sorry, Julia! Ich möchte das Bestmöglichste aus dem Projekt rausholen und da ich bisher noch nie etwas geschrieben habe, was solche Recherche erfordert, möchte ich nicht überstürzt anfangen und im Nachhinein alles kleinstschrittig wieder ausmerzen. Man lernt ja irgendwie dazu.

Das sind optionale Ziele, um schon mal einen guten Grundstein zu legen, womit ich mich 2018 dann beschäftigen kann. Puh.



So, das sind meine Vorhaben für 2017!

Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick und der Vorausblick ;) gefallen. Vielleicht ist die eine oder andere Herangehensweise für euch interessant. Wenn euch Updates interessieren, gebt mir Bescheid. Dann werde ich immer mal wieder von mir hören lassen (auch außerhalb der Monatsrückblicke).
Ich wünsche euch im schreiberischen Sinne schon einmal ein erfolgreiches, inspiriertes und inspirierendes neues Jahr und hoffe, dass ihr das erreichen könnt, was ihr euch vornehmt! Zusammen rocken wir das!









Freitag, 2. Dezember 2016

Gelebt | November 2016




Hui. Da ist er schon. Der November. Mit seinem nasskalten, dunklen Tagen. Tage, an denen man furchtbar lethargisch ist, sich abgeschlagen fühlt und nur wenig Dinge hat, auf die man sich freuen kann - die kommen ja erst im Dezember. Wo man gucken muss, dass man die Dinge erledigt, bevor man nichts mehr sehen kann und ständig dabei ist, von den Winterklamotten in die Herbstklamotten zu wechseln.
Kurz gesagt: Mein wenig favorisierter Monat.


Hui. Der November war ein einziges Auf und Ab. Anfangs geschah im privaten Umfeld etwas, was mich tierisch beschäftigt hat. Eigentlich ist der Auslöser eher ein selbstgemachtes Problem, aber gut ging es mir damit trotzdem überhaupt nicht und das zog sich durch den gesamten Monat.
Direkt danach wurde ich krank. Erst mit Halsschmerzen und Fieber und dann hatte ich eine Woche lang mit Magendarm zu tun. Mir war die ganze Zeit komisch, ich konnte kaum etwas essen und mir war immer ein wenig flau im Magen. Zusätzlich musste ich irgendwie die Arbeit gewuppt bekommen. Und dann noch der NaNo. Ich war furchtbar gestresst und frustriert.
Diese Kombination ergab wieder den geliebten Mix aus Selbstzweifeln und Hinschmeiß-Gedanken. Ich arbeite mittlerweile viel zu lange an der Zeitungswanderer-Trilogie. Sich hinzusetzen, weiterzumachen und nicht einfach alles zu löschen und hinzuschmeißen, wird immer schwieriger. Ich möchte endlich einmal fertig sein. Ich möchte endlich einmal vorankommen und nicht immer nur machen und tun und keine Ergebnisse sehen. Das Einzige, was mich davon abhält, ist der Gedanke, dass ja dann die gesamte Arbeit noch sinnloser war, wenn ich jetzt aufgebe. Zugegeben, nicht die beste Motivation, aber immerhin irgendeine.
Sehr geholfen haben mir hier die Gespräche mit Tinka. Ohne sie hätte ich wohl viel länger gebraucht, um dem Chaos zu entgehen. Sollte die Zeitungswanderin jemals ein Heim finden - Tinka hat einen großen Anteil daran.
Sie empfahl mir eine Lektorin und dort erhielt ich sofort Feedback. Das hat mir enormen Auftrieb gegeben. Dann stand die Buch Berlin an, wo ich Tinka das erste Mal gesehen habe und das war einfach nur unglaublich toll. Obwohl wir ja schon regen Kontakt hatten, war es in Echt noch schöner, unkomplizierter und besser, als ich angenommen hatte. Sie hat mich einigen Leuten vorgestellt, ich hab mich mehr oder weniger schlau dabei angestellt :D und das war ein wirklich tolles, motivierendes und schönes Erlebnis, von dem ich noch lange zehren werde.
Danach ging es am Wochenende zum Gebärdensprachkurs. Es war sehr interessant, in diese Sprache hineinzuschnuppern, zumal der Kurs auch von einer Gehörlosen geleitet wurde. Irgendwie hat man sich doch immer verstanden. Der Linguist in mir fand es sehr interessant, wie bestimmte Gebärden zustande kommen und auch, wie die Grammatik funktioniert. Was sehr schwierig ist, ist, die Sprache auch wirklich zu lernen. Das geht nur, wenn man sich in dieser Community bewegt, was mal eben auch alles andere als einfach ist. Vokabeln aufschreiben und lernen geht ja nicht. Das ist leider der riesig große Haken, was wirklich mehr als schade ist, weil man so alles sehr schnell wieder vergisst. Daher muss ich mir nochmal überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, enorm viel Zeit darauf zu verwenden, diese Sprache zu lernen.


Muhaha. Hier habt ihr ja die meisten Informationen bekommen. In meinen NaNo Updates konntet ihr mitverfolgen, wie ich den NaNo am 20.11. gewonnen habe. Und ich bin immer noch unheimlich stolz darauf. Dass ich nach drei Jahren Schreibpause den NaNo nicht nur gewinne, sondern noch zehn Tage vor Ende, das macht mich sehr, sehr glücklich. Es tat gut, endlich einmal wieder zu schreiben und ich kann jetzt auf sieben (fast) beendete Romane zurückblicken. Das ist schon viel, auch wenn nicht alle das Licht der Welt erblicken werden.
Darunter hat die Überarbeitung sehr gelitten, aber ich glaube, dass die Pause auch mal gut war. Zwar hab ich wenig Motivation, mich noch einmal ranzusetzen, aber es muss sein. Hier steht die Korrektur eines zusätzlichen Kapitels an, das mir sehr große Kopfschmerzen bereitet und dann die allerletzte Korrektur - lesen und abnicken. Hoffentlich wird das auch so :) Bisher habe ich die ersten rund 150 Seiten gelesen und für gut befunden. Der Rest wird nun auch.
Nachdem ich ewig auf Antworten von Lektoren gewartet habe, die ich auch bis heute noch nicht erhalten habe, hatte mir Tinka eine Lektorin empfohlen und ich habe endlich das erste Kapitel von Die Zeitungswanderin lektoriert bekommen. Die Zusammenarbeit mit Katharina Ushachov war super. Innerhalb von wenigen Stunden bekam ich das lektorierte Kapitel und ich habe nun ordentlich zu tun :D Ich habe enormen Auftrieb erhalten dadurch und von da an ging es im November auch wieder bergauf <3


Das Paket von Sebastian Fitzek musste ich unbedingt haben, als es hieß, dass nur die erste Auflage in so einem coolen Karton aufgemacht ist. Leider hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Ich fand es viel zu verworren und das Ende war einfach nur voller unnötigen Wendungen. Sehr schade. Ansonsten habe ich den fast 1000-seitigen zweiten Band von Outlander gelesen. Ehrlich gesagt war die Handlung super langweilig. Passiert ist fast nichts, die Chemie zwischen Claire und Jamie war alles andere als so ergreifend wie im ersten Band und es hat sich tierisch gezogen. Bin mir unschlüssig, ob ich weiterlesen möchte :/
Obwohl ich mein Ziel bei der goodreads-Challenge runtergesetzt habe, bin ich auch jetzt wieder im Rückstand. Es ist einfach nur zum Heulen, wie mein Lesejahr 2016 verlaufen ist und das frustriert mich mehr als meine Leseflaute.


CLUB DER ROTEN BÄNDER! Wow. Was habe ich ich die zweite Staffel dieser Serie herbeigesehnt. Es war unglaublich toll. Anfangs war ich skeptisch, ob mir die zweite Staffel so gefallen würde, immerhin war die erste Staffel ein totaler Überfall der ganz besonderen Sorte :D aber insgesamt war ich mehr als positiv überrascht, wie gut mir alles gefallen hat und ich liebe Toni immer mehr <3 was diese Serie in mir auslöst, was sie bewegt und wie viele wunderschöne kleine Wahrheiten darin stecken, passt auf keine Kuhhaut.
Ansonsten komme ich wenig zum Schauen, da ich bis abends arbeite und erst sehr spät nach Hause komme. Da will man dann einfach nur noch ins Bett. Amazon Prime bietet auch nichts Cooles und da ich demnächst keine 70€ im Jahr zahlen möchte, bin ich da auch raus.
Ende des Monats kamen ja die neuen und mehr als heiß ersehnten Folgen von Gilmore Girls raus. Hm. Ehrlich gesagt, wirklich nur hm. Meine Erwartungen waren immens hoch, wie bei jedem wahrscheinlich. Die Atmosphäre, das Feeling und die Charaktere waren so wie immer. Einfach nur hach. Aber der Rest? Ich persönlich fand es viel zu gehetzt, die Zeitsprünge mehr als verwirrend und auch das Vorhandensein der Figuren sehr ... erzwungen. "Oh, die Zuschauer warten darauf, dass Person xy mal durchs Bild huscht. Tadaaaaa". Das hat mir leider gar nicht gefallen. Und ganz ehrlich? Das Ende fand ich immens unverschämt und mittlerweile wäre ich glücklicher damit, die Serie nicht gesehen zu haben -.-



Im November wird grundsätzlich und das fast ausschließlich Bullet for my Valentine gehört. 
Diese Band ist einfach unglaublich. An dem Tag, an dem ich es am meisten gebraucht habe, brachten sie einen neuen Song raus und er passt wieder viel zu perfekt. Was würde ich nur ohne deren Musik machen... 

So now this ship is sinking
I don't know what to do
It's got me thinking that I don't need
Don't need you...




Puh. Der Dezember steht an und ich bin irgendwie hin und her gerissen. Auf der einen Seite freue ich mich sehr, auf das was kommt. Vor allem im privaten Bereich. Auf der anderen Seite wäre ich aber auch schon total bereit für 2017. Das merke ich daran, dass es in mir rappelt, endlich die Kalender einzurichten, Pläne zu schmieden und mich auf das zu stürzen, was so anfällt.
Dennoch freue ich mich sehr auf die Weihnachtszeit und bin gespannt, wie das Jahr ausklingen wird. Jedenfalls kann ich so viel schon einmal sagen: 2016 war das beste Jahr, seit ich aus der Schule herausgegangen bin und ich hoffe, dass es endlich wieder bergauf gehen wird. Doch mehr dazu dann in meinem Jahresrückblick.
Ansonsten wird es noch einmal recht stressig, da es viel für die Arbeit zu tun gibt, mein NaNo Projekt will fertig werden und die Lichtmagierin starrt mich schon den gesamten November wütend an. Außerdem soll die Zeitungswanderin endlich mal auf den Weg gehen, ein Heim zu finden. Herrje :D ich fühle mich wie das Kaninchen aus Alice im Wunderland.



"Ich glaube, sie muss die Autorin dieses Buches sein. Sie streichelt es so liebevoll."
(Tinka über eine Frau auf der Buch Berlin)


Wie war euer November? Habt ihr etwas Tolles erlebt oder freut ihr euch auf den Dezember, mit allen wunderschönen Momenten, Leckereien und Überraschungen?


Liebe Grüße





 
"Dreamer" Design by Mira @CopyPasteLove