Montag, 28. November 2016

Das Schreiben | NaNoWriMo - Woche 4 (21.11.-27.11.2016)




Hallo ihr Lieben!

Kommen wir zur dritten Woche meines NaNos! In meinem Bericht zur ersten Woche und zur zweiten könnt ihr lesen, wie ich den NaNo bisher erlebt habe.
Ich kann es noch gar nicht glauben, dass bald schon wieder fast alles vorbei sein soll. Man, die Zeit rast so dermaßen, das ist unglaublich.

21.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Herrje. Ich neige wirklich dazu, auf Teufel komm raus chaotisch zu schreiben >.<
Um Zeit zu sparen, switche ich von Szene zu Szene, je nachdem, wie es mir gerade passt. Wenn ich merke, dass ich nicht direkt weiterkomme, suche ich mir etwas anderes. Hakt es da, wieder etwas anderes. Mir sitzt ein wenig die Zeit im Nacken, was Dinge für die Arbeit angeht und auch, das Projekt in den kommenden Tagen vollenden zu wollen. Grml.
Ich habe jetzt drei Szenen, die noch nicht vollständig fertig sind, aber mal schauen, was die Woche noch so wird. (argh! Dann ist es vorbei!)
Ein bisschen merkwürdig ist es, dass mir neuerdings der rechte Daumen und der Ballen vom rechten Zeigefinger wehtun. Anscheinend verkrampfe ich mich beim Schreiben, was bisher noch nie irgendein Problem dargestellt hat. Wieso gewöhne ich mir so einen nutzlosen Scheiß an?!
Mittlerweile merke ich es auch ein wenig in den Handgelenken (zumal ich auch für Arbeit sehr viel mit der Hand schreiben musste die letzten Tage) und hoffe, dass es bis zum Wochenende besser wird, wenn ich meinen Gebärdensprachkurs habe...

Das Projekt
Ich hatte mich ja noch etwas über die Chemie beklagt, die zwischen Protagonistin und Love Interest besteht, bzw. nicht besteht.
Da aber genau dieses Problem im Roman selbst thematisiert wird, ist das doch eigentlich ein gutes Zeichen, oder? Doof nur, dass sich das extrem blöd schreiben lässt. Aber vielleicht brauche ich da einfach noch den kompletten Abschluss für den Roman und dann die Korrektur, um das besser darstellen zu können.

Wo befinde ich mich gerade?
Ich picknicke im Haus.

Zitat:
"Aber seine Lippen sind so weich! Und er riecht nach Lavendel! Mein absoluter Lieblingsduft! Lila - meine absolute Lieblingsfarbe! Und dann riecht ausgerechnet er nach Lavendel! Woher? Wieso? Das hat er doch vorher nicht getan! Oder doch? Ich weiß es nicht!"

Fazit nach Tag 21:
Wird nochmal knapp, den Roman auch zu beenden. Wieso muss ich auch immer so viel faseln? -.-"


22.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Mega! Ich hatte erst etwas Zeitdruck und dachte, dass es besser ist, schnell zu machen. Aber dann dachte ich "nö". Der NaNo ist gewonnen. Das, was ich schaffe, ist alles Zusatz. Ja, es wäre cool, wenn ich den Roman beenden kann, aber es ist kein Weltuntergang, wenn ich das nicht schaffe.
Also habe ich mich auf eine Szene gestürzt, die ich nicht wirklich aufm Schirm hatte, die aber geschrieben werden sollte. Ich habe dann gedacht, einfach mal coole Mukke anzumachen und BOAH! Ich war so im Flow! Ich habe die Szene richtig gefühlt und es lief total super. Mal eben 2000 Wörter getippt in knapp 45min. Und ich glaube, die Szene ist wirklich gut geworden.
Und eigentlich fehlen mir jetzt noch ein paar Wörter, die geschrieben werden müssen, aber mir fällt es gerade ein wenig schwer, aus den Longboard-Vibes herauszufinden und was ganz anderes zu schreiben.
Wieso ist jetzt Winter? Wieso hab ich jetzt Bock auf Longboarden? Grml.

Das Projekt
Es macht echt Spaß. Meine Prota ist heute das erste Mal so richtig aus sich herausgekommen und die Chemie pendelt sich langsam ein zwischen den Charakteren. Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht :)

Wo befinde ich mich gerade?
Ich fahre auf einem Longboard und fühle mich unbesiegbar.

Zitat:
"Hatte ich mich vor wenigen Sekunden noch wie Loard of the board gefühlt, gehörte das schlagartig der Vergangenheit an."

Fazit nach Tag 22
Longboard-Vibes im Winter sind kacka.


23.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ganz gut! Ich habe eine Szene geschrieben, die viel anders geplant war, aber mir jetzt ganz gut gefällt. Also denke ich :D
Eine andere Szene ist dafür etwas pessimistischer geworden, als ich es eigentlich beabsichtigt hatte. Das ist zwar schade, aber noch ist ja nichts in Stein gemeißelt.

Das Projekt
Ich gewinne meine Protagonistin gerade richtig lieb. Ich bin jetzt auf Seite 291 und langsam aber sicher gewöhnen wir uns aneinander :)

Wo befinde ich mich gerade?
Ich sitze am Küchentisch und führe ein schwieriges Gespräch.

Zitat:
"»Es gibt keinen Grund, nervös zu sein.«
OH, DOCH! UND OB ES DEN GIBT!
»Okay. Gut. Schön.« War ich auch in der Lage, einen vollständigen Satz mit Subjekt, Prädikat und Objekt zu sprechen? Vielleicht auch einen, der ein Komma beinhaltete und nicht so ruppig wirkte?"

Fazit nach Tag 23


24.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ganz gut. Musste mich ein wenig beeilen, weil ich viel zu erledigen hatte und dadurch nicht ganz so viel Zeit erübrigen konnte. Aber es ging doch irgendwie.

Das Projekt
Ich habe heute ein paar Chat-Szenen geschrieben und merke, dass mir die locker von der Hand gehen. Das ist immer eine gute Sache, wenn man schnell Wörter zusammenkriegen möchte, ohne sich großartig viele Gedanken machen zu müssen :)

Wo befinde ich mich gerade?
Ich chatte mit meinen Freundinnen

Zitat:
"»Ach, Lee. Du weißt doch, wie ich bin. Ist alles okay bei Lelias?«
»Lelias?«
»Ich arbeite an eurem Shipname. Ja, bisher sind die Versuche noch nicht so toll, gebe ich zu.«"

Fazit nach Tag 24
Das Manuskript wächst :)

25.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute doch recht gehetzt. Ich habe super viel zu erledigen, da ich die kommenden zwei Tage zu nichts kommen werde und noch enorm viel für die Arbeit vorbereiten muss. Ich hätte gern etwas mehr Zeit, weil ich es so definitiv geschafft hätte, meinen Roman zu beenden :(

Das Projekt
Ich habe heute die Schlüsselszene geschrieben. Das ist zwar sehr weit vorgegriffen, aber es war mir wichtig, die Szene jetzt im Kasten zu haben, damit ich aus den verbleibenden Szenen auswählen kann, welche ich davon schreibe. Nur weiß ich, dass es mir ohne diese Szene in nicht-chronologischer Reihenfolge nicht geglückt wäre.

Wo befinde ich mich gerade
Ich sitze verwirrt auf meinem Bett.

Zitat
"»Was meinst du?«, fragte ich. Ich hatte nicht richtig zugehört, da mir schon bei dem Gedanken daran, was wir nachher alles Leckeres essen würden, das Wasser im Mund zusammenlief. "

Fazit
Hm, ja, doch. Die Szene ist so für den ersten Anlauf ganz gut geworden :)

26.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute gar nicht, weil ich beim Gebärdensprachkurs war.

27.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ich habe mich so, so, so geärgert. Ich war ja voll scharf auf dieses 30-Tage-Badge-Ding. Fragt nicht, aber ich liebe es total, solche Dinge zu sammeln und da kenn ich ja nichts.
Ich hatte extra vorgearbeitet, damit ich einen Wortpuffer habe, um am 26. und 27. Wörter einzutragen, obwohl ich an diesen Tagen nicht zum Schreiben kommen würde.
Und dann vergess ich es, die Worte einzutragen. Gnaaaaah.
Also habe ich mich dazu entschieden, heute meinen win zu claimen. So hat sich das mit dem Badge erledigt und da der Roman eh nicht bis zum 30. fertig wird, ist das auch egal.

IT'S DONE!!!


Fazit

Insgesamt kann ich sagen, dass mir der NaNo definitiv was gebracht hat. Ich habe immerhin ein rund 300-seitiges Manuskript, auch wenn es noch längst nicht beendet ist. Ich glaube auch, dass mir das spontane Mitmachen sehr geholfen hat, nicht lange zu überlegen, ob und wenn ja, wie, ob ich es zeitlich schaffe und überhaupt. Da ich einen fertigen Plot hatte, ging es wirklich nur darum, diesen runterzuschreiben.
Außerdem habe ich die Gewissheit, dass ich nach sehr langer Schreibpause trotzdem noch funktionieren kann. Das hat mir ein wenig die Angst genommen, wieder anzufangen und diesem Moment dadurch zu entgehen, dass man beim NaNo nicht lange fackeln kann, sondern einfach machen muss.
Sollte also jemand eine längere Pause machen müssen, egal weshalb, kann ich jedem empfehlen, durch den NaNo wieder anzufangen :) allein, dass so viele andere schreiben und motiviert sind, hilft enorm.
Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass der November schon sehr stressig war. Alles unter einen Hut zu kriegen, zumal ich ja eigentlich primär an der Überarbeitung gesessen habe und mich mit meinem neuen Job einarbeiten musste, war das alles kein Spaziergang. Aber irgendwie ging es immer.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass man eben doch recht gehetzt schreibt. Sich nicht wirklich viel Zeit nehmen kann, um sich vollständig in die Situation einzufühlen, weil man eben gucken muss, dass man vor der Arbeit seine 1667 Wörter geschrieben bekommt. Oder eben mehr. Ob das dem Manuskript geschadet hat, werde ich sehen, wenn ich es überarbeite.



Wie lief euer NaNo? Seid ihr zufrieden? Oder habt ihr mittendrin aufgegeben? Oder habt ihr gar nicht teilgenommen?












Freitag, 25. November 2016

Das Schreiben | Wie organisiere und speichere ich meine Dateien?





Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch einmal zeigen, wie ich meine Dateien auf dem PC organisiere und speichere.
Um ehrlich zu sein, LIEBE und INHALIERE ich Bilder im Internet, auf denen Autoren zeigen, wie ihre Computer organisiert sind, wo und wie sie ihre Dateien speichern und so weiter. Da Vieles natürlich der Geheimhaltung unterliegt, verstehe ich, dass manche sich da nicht in die Karten schauen lassen wollen. Aber ich bemühe mich um einen guten Mittelweg.

Ich nutze sehe mich leider gezwungen, das Betriebssystem Windows 10 zu nutzen. Windows bietet ja schon die vorgefertigten Ordner wie „Bilder“, „Musik“, usw. an. Ich speichere meine Projekte ganz klassisch im Ordner „Dokumente“, früher hieß das glaub ich „Eigene Dateien“.

Kurzer Exkurs: Gaaaaaaaaaaaanz früher, also zu XP-Zeit, hatte ich alle Ordner direkt auf dem Desktop und da mir eine Freundin gezeigt hatte, dass man die Ordnersymbole ändern kann, haben alle Ordner ganz kitschige Symbole bekommen. Die Zeitungswanderin erhielt einen Baum, Amicitia ein Herz und der Rest ein Buch. Leider habe ich davon keinen Screenshot mehr.
Mittlerweile mag ich es aber lieber, wenn kaum etwas auf dem Desktop rumdümpelt. Bei mir sind es maximal 4-6 Symbole, um nicht unruhig zu werden, weil es so chaotisch aussieht. Alles andere regele ich über das Startmenü, was ich aufgrund des Kachelmists mit der Classic Shell rekonstruiert habe. Aber ich möchte keinen Post über das mieseste Betriebssystem aller Zeiten starten. Zumindest nicht hier und jetzt. 

Zurück zum eigentlichen Thema:

Im Ordner „Dokumente“ habe ich einen Ordner, der heißt SCHREIBEN. Großbuchstaben, damit ich es schneller finde.

Dann geht es los:

Ich habe die Ordner nummeriert, damit sie nicht alphabetisch geordnet werden, sondern nach Zahlen. Ich habe seit 2003 die gleiche Struktur und ich bin ein furchtbares Gewohnheitstier und will das genauso beibehalten, weil ich es eben seit 2003 so mache.

Ich weiß, dass Reality als Gegensatz zu Fantasy kein korrekter Fachterminus ist. Jedes Mal, wenn ich das sehe, überlege ich auch, es zu ändern. Aber ich hab das damals so gemacht und irgendwie kann ich mich rein aus Nostalgie nicht davon trennen. Das ist so dieses damalige-Ich, die gerade frisch geschlüpfte Sarah Force, und es erinnert mich daran, wie weit ich seitdem gegangen und gekommen bin. (das muss man auch erstmal schaffen, bei der Beschreibung seiner Ordner sentimental zu werden, herrje)

Im Ordner „Ideen“ sind bisher nur lose Fetzen von Ideen, die auf der Kippe stehen. Für die Idee selbst ist das ein Upgrade, vom Notizbuch auf den PC zu wandern, aber es hat nichts zu sagen. Entweder sie werden ausgearbeitet, dann landen sie in Fantasy oder Reality, oder sie werden irgendwo anders fusioniert oder einfach gelöscht.

„Handwerk“ ist alles mögliche, was mit dem Schreiben zu tun hat. Ich hab Tabellen runtergeladen, um Charaktere zu entwerfen, die Schneeflockenmethode ist darin nochmal erklärt und alles andere, wo man nochmal nachgucken möchte, aber was zu kostbar ist, als dass man es nur im Internet haben will.

„Rest“ ist halt alles andere, was nirgendwo sonst reinpasst. Schriftarten, Namenslisten, Ideen fürs Marketing, usw.

„Ideenübersicht“ sind alle Ideen, eingeteilt nach Status „plotten“, „schreiben“, „überarbeiten“. In diese Liste gucke ich höchst ungern, weil ich ziemlich nervös werde, wenn ich sehe, wie schnell mein Hirn Ideen hat, ich aber so lahm arbeite.

„Schreibtagebuch“ wird bisher leider sehr unregelmäßig geführt, immer dann, wenn ich ausführlicher meine Gedanken festhalten will. Früher habe ich immer meinen Schreibstatus darin festgehalten. Da ich aber seit drei Jahren fast nur überarbeite, liegt das gerade brach. Aber für Amicitia ist da schon etwas in Planung ;)

Im Ordner Fantasy ist bisher nur der Ordner für Die Zeitungswanderin (heißt dort noch aus Nostalgie "Die Gestaltwandlerin"), da ich gerade konkret nichts anderes in dem Bereich plane. Ideen gibt es zuhauf, umgesetzt ist bisher nur diese Trilogie. Jeder Teil hat wieder etliche Unterordner.

Der Dateipfad wäre also:
Schreiben > 1. Fantasy > Gestaltwandlerin Trilogie > Teil 1 / Teil 2 oder Teil 3

Diese Aufteilung habe ich mittlerweile für jedes Projekt gleich. So kann ich mich viel leichter orientieren und weiß immer, wo ich was finde.

Dann gibt es pro Band auch wieder Unterordner. Da sind je nach Projekt unterschiedlich. Bei Amicitia kommt zum Beispiel noch ein Ordner für die Reise hinzu, bei WTIS einer für die Recherche.

Der erste Ordner ist immer „1. Fassung“. Bei Die Zeitungswanderin ist es leider schon die Dritte...
Dieser Ordner ist nochmal aufgeteilt in „Story“. Hier habe ich alle Kapitel einzeln in einem Word-Dokument gespeichert, da ich zu der Zeit noch kein Papyrus hatte. Darin ist noch einmal ein Ordner namens „Drumherum“. Hier kommen Widmung, Personenverzeichnis, etc. rein. Mittlerweile überlege ich mir aber, das anders zu machen, weil es so eine sinnlose Teilung ist.

Bei „Ideen und Planung“ ist ein chaotisches Sammelsurium von allen Dingen in der Ideenfindungsphase, Szenen, die einem spontan einfallen, Bilder, also eine Art Brainstorming-Ordner. Den nutze ich vor allem beim Plotten sehr häufig, danach nur noch ab und an.

„Marketing“ dort kommt alles rein, was ich euch auf dem Blog präsentieren kann und Ideen, wie man eine Veröffentlichung stützen kann. Also pssst :D

„Papyrus“ haben die Projekte bekommen, die ich ohne Papyrus geschrieben habe, um nicht mit den Word-Dokumenten durcheinander zu kommen. Da ich aber nur noch mit Papyrus schreiben werde, entfällt der Ordner in Zukunft.

„Überarbeitung“ ist alles, was damit zu tun hat, auch Dateien von und für die Betaleser.

„Verlage“ alles, was für die Bewerbung bei Verlagen anfällt. Excel-Listen mit Verlagen und Literaturagenturen, Exposé, usw.

Und dann kommen die wichtigsten Dateien, weshalb sie direkt im Ordner sind und als Erstes aufrufbar: 

Übersicht GSW: Darin notiere ich ALLES. Den Status der Überarbeitung, meine Statistik, Wörter und Zeichenanzahl, Seiten, ALLES. Ich habe es eingestellt, dass mir berechnet werden kann, wie weit ich prozentual in der Bearbeitung bin und wie viele Tage mir noch bis zur Deadline bleiben. Also wenn diese Datei weg ist, dann ist wirklich Drama angesagt und das meine ich vollkommen ernst.
Bevor ich ans Manuskript selber gehe, ist die Datei offen und gibt mir Auskunft darüber, was fertig ist, was getan werden muss und wie viel Zeit ich dafür habe. 

Kapiteltabelle: Alle Ereignisse, die wichtig sind. Wobei ich das mittlerweile über die Ereignisfunktion bei Papyrus regele.

So organisiere ich meine Projekte. Für Außenstehende vielleicht irrsinnig verschachtelt, für mich perfekt. Alles ist schön konform und ich finde mich in jedem Ordner gleich gut zurecht.

Zum Abschluss: Wie speichere ich meine Projekte?


Mehr als vor einem Jahr noch. 

Früher hatte ich für jedes Projekte eine eigene wiederbeschreibbare CD. Das war damals der größte Hit, weil es noch keine Festplatten oder Sticks gab. Mittlerweile find ich das etwas umständlich, aber wenn ich dran denke, nutze ich sie noch. Wäre sonst schade drum. 

Ich habe die Projekte vorrangig auf dem PC, auf Festplatte E. Zum einen, weil Windows 10 die Hauptfestplatte auf meinem Computer mit 80GB ausgestattet hat, die Nebenfestplatte mit 1TB. Und zum anderen, weil (keine Ahnung, ob das stimmt) mir jemand sagte, dass Viren meist nur aufs C-Festplattendings gehen. 

Dann habe ich mir extra einen 32GB-Stick gekauft, da wird mindestens einmal pro Woche gespeichert. Wenn ich dran denke, auch mehr. Auf dem Stick sind nur meine Schreibprojekte drauf und der dient als absoluter Notfallplan.

Einmal im Monat sichere ich alle Dateien vom PC auf meiner externen Festplatte. Also auch die Schreibprojekte. Die wiederum sichere ich auch jeden Monat auf einer weiteren externen Festplatte als Backup der eigentlichen Externen. 

Und wie gesagt, immer mal wieder, wenn es mir ins Auge fällt, auf den CDs. Irgendwie finde ich den Gedanken ganz schön, zu jedem Projekt eine CD im Regal zu haben, auch wenn es so super unsinnig ist.

Ich bilde mir ein, dass das eine sehr sichere Methode ist. Bisher fahre ich damit ganz gut.

Jetzt bin ich aber neugierig! Wie sichert und speichert ihr eure Projekte? Dabei ist es gar nicht mal wichtig, ob ihr Autor seid oder an einer Hausarbeit schreibt oder eure Schulsachen speichert. Vielleicht entdecke ich ein bessere System als meines? :)






Sonntag, 20. November 2016

Das Schreiben | NaNoWriMo 2016 - Woche 3 (14.11.-20.11.2016)




Hallo ihr Lieben!

Kommen wir zur dritten Woche meines NaNos! In meinem Bericht zur ersten Woche und zur zweiten könnt ihr lesen, wie ich den NaNo bisher erlebt habe.
Ich kann es noch gar nicht glauben, dass Ende der Woche schon wieder fast alles vorbei sein soll. Man, die Zeit rast so dermaßen, das ist unglaublich.

14.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ganz gut. Ich habe mir ein wenig meine zweitliebste Szene versaut, die muss ich definitiv nochmal vollständig umschreiben. Das ist ärgerlich, aber noch ist ja nichts in Stein gemeißelt :)
Ansonsten habe ich jetzt das Dokument vollständig eingerichtet. Irgendwie mag ich es zu sehen, welche Kapitel noch geschrieben werden müssen, welche bereit sind für die Überarbeitung und dass alles eine Art Fahrplan erhält. Allgemein liebe ich die Kapitelübersicht im Navigator von Papyrus und verwende auch viel Zeit darauf, die so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Es ist viel einfacher, zwischen den einzelnen Kapiteln und Ereignissen hin und her zu springen, wenn es dann an die Überarbeitung geht.
Ansonsten habe ich heute den doppelten Wordcount erreicht, was mich noch immer wundert, weil es doch eher zäh lief. Die Hälfte spare ich mir aber für Ende November auf (ihr wisst schon, das 30-Tage-updaten-Badge und so ;))

Das Projekt
Es fällt mir mittlerweile deutlich leichter, die Protagonistin zu schreiben. Wir kennen uns jetzt seit einem anderen Roman, wo sie eine der Nebenfiguren war und jetzt auch seit 130 Seiten in diesem Roman. Das Gute ist auch, dass sie langsam auftaut und nicht mehr so furchtbar verkopft und krampfig ist. Das macht es mir um einiges leichter, Zugang zu ihr zu erhalten.
Ansonsten befinde ich mich jetzt im fünften Kapitel, was etwas zäher wird, vermute ich. Es kommt drauf an, was ich aus einer gewissen Szene mache ;) bisher habe ich noch keine richtige Idee, wie ich sie mir schmackhaft machen kann, aber das kommt sicherlich noch. Ich arbeite mich langsam darauf zu :)

Wo befinde ich mich gerade?
Ich bin in einem Gartencenter und suche nach Blumen.

Zitat:
"Woah, so etwas würde meiner Mutter auch mal gut tun. Ich meine, du hast unseren Garten gesehen..."
"SO schlimm ist er nun auch wieder nicht."
"Du lügst sehr schlecht :D"

Fazit nach Tag 14:
Joar, läuft, läuft :) kann mich nicht beschweren.


15.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Mittel. Auf der einen Seite ziemlich zäh, weil ich mir die Szenen irgendwie anders vorgestellt hatte und nicht ganz so heraustippen konnte, wie ich sie im Kopf hatte. Dafür hat es aber bei anderen Szenen umso mehr Spaß gemacht. Die Figuren entwickeln langsam ein Eigenleben und überraschen mich mit ihren Handlungen. Daher weiß ich, dass alles okay ist und ich mich langsam entspannen kann, was das angeht.
Ansonsten habe ich heute über 5.000 Wörter geschrieben und darauf bin ich schon ein wenig stolz :)
(merkt man, dass ich keinen Bock mehr auf die Überarbeitung habe und mich lieber ins Schreiben flüchte? :D)

Das Projekt
Da es an ein Room-Makeover geht, habe ich ein wenig bei Pinterest nach Ideen geforscht. Zwar kommt das erst im nächsten Kapitel, aber trotzdem kann man ja schon mal gucken *hust*. Leider war ich mit den Ergebnissen nicht ganz so zufrieden. Ich meine ... so wohnt doch kein normaler Teenager!

Wo befinde ich mich gerade?
Ich streiche ein Zimmer

Zitat:
"Unschlüssig stand ich vor den riesigen Säcken mit Erde. Gab es die auch in handlicheren Mädchenportionen?"

Fazit nach Tag 15
Es wird so langsam. Bin schon extrem hibbelig auf kommendes Kapitel. Da sind so viele tolle Szenen drin. Hach.

16.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ich habe heute anders geschrieben als jemals zuvor. Für viele Autoren mag das normal sein und sicherlich nichts Neues, aber ich habe das nie so gehandhabt und demnach war das Erfahren dieser Methode für mich sehr interessant.
Damit ich mich selber nicht im Schreibfluss hemme, habe ich mir bei manchen Szenen einen Kommentar erstellt "hier weiterschreiben" und bin zur nächsten Szene gesprungen, auf die ich gerade Lust hatte. Geplant ist alles, es muss eben nur noch geschrieben werden. Gestern habe ich gemerkt, dass es nicht nur ewig dauert, eine Szene zu schreiben, die man gerade nicht fühlt, sondern wie unzufrieden man ist, wenn man sich durchquält. Da ich solche Szenen im Nachhinein eh nochmal schreiben muss, lass ich es lieber und warte, bis mir danach ist.
Normalerweise nehme ich mir dann die Zeit, auf Pinterest zu stöbern, die richtige Musik zu finden oder mir Charakterbögen oder Plotübersichten genauer anzugucken, um mich einzufinden. Da das aber Zeit kostet, die ich jetzt und im NaNo nicht habe, mache ich es so. Lief heute gut :)

Das Projekt
Ich liebe Young Adult. Momentan lese ich es nicht so gern, aber ich liebe es, diese fluffigen "ich bin zum ersten Mal verliebt und alles steht Kopf-"Szenen zu schreiben. Das hält mich jung :D alles ist so unschuldig und süß, ohne diese Probleme, die man in unserem Alter mit manchen Beziehungen (jeglicher Art) hat. Fragen, die beantwortet werden müssen und die man sich als Teenager gar nicht stellt (oder stellen muss). Ich genieße das gerade sehr.
Es hat richtig gut getan, die Chat-Szene zu schreiben, weil sie viel besser geworden ist, als ich sie eigentlich im Kopf hatte.

Wo befinde ich mich gerade?
Ich liege im Bett und chatte mit einer Freundin.

Zitat:
»Hast du Gefühle für ihn?«
»Keine Ahnung.«
»Aber wenn ... wäre es denn so schlimm?«
»Es ist ...« (wird nicht verraten :D)
»Deswegen frag ich ja.«

Fazit nach Tag 16
Irgendwie ist es lustig, so zerhackstückelt zu schreiben :D (hoffentlich verliere ich den Überblick nicht... aber mit Papyrus' super Funktion der Ereigniserstellung (was für'n Wort) dürfte das klappen. :)

17.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute gar nicht. Ich musste ziemlich viel für die Arbeit vorbereiten und hatte ordentlich mit Organisationszeug zu tun, was sich ewig gezogen hat. Danach war mein Kopf erst einmal leer und hab auch ein wenig Kopfschmerzen. Daher habe ich meinen Vorrat angezapft, was eine super blöde Idee ist, aber ich krieg heute nichts mehr zustande. Mir fehlen noch knapp 12.000 Wörter, das wird machbar sein. Wenn ich krass bin, dann sogar noch diese Woche :'D

18.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ich bin irre. Es ist schon Nachmittag, ich hab ne Menge zu tun und mir als Ziel gesetzt, 5.000 Wörter zu schreiben. Ich bin mehr als gespannt, ob ich das wirklich schaffe, haha :D
#19.13 Mir fehlen noch etwas mehr als 2.000 Wörter. Schaff ich. Oder so.
#19.43 1.547 :)
#19.57 Noch 900 Wörter :)

Das Projekt
Ich habe leider so ein wenig das Gefühl, dass die Chemie zwischen meinen Protas nicht stimmt. Daher fällt es mir schwer, Liebesszenen zu schreiben. Deshalb bin ich ein paar Kapitel weiter voraus gesprungen, um Szenen zu schreiben, in denen die beiden bereits zusammen sind. Keine Angst, ich denke, hiermit verrate ich bei Young Adult nicht allzu viel :D da fiel es mir relativ leicht. Also mal gucken, ob nur der Weg das Schwierige daran ist :)

Wo befinde ich mich gerade
Ich bin gerade dabei, mit diesem einen gewissen Typen einen Regenbogenkuchen zu backen.

Zitat
"Entwarnung. Es ist kein Date."
...
"Es war doch ein Date."

Fazit
Joar, mal gucken, wie sich die Dinge so entwickeln.

19.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Total chaotisch xD ich konnte und konnte mich einfach nicht für eine Szene entscheiden. Irgendwie wollte ich dort weitermachen und dann wieder lieber da. Also habe ich mich dem Chaos gefügt und einfach getippt, worauf ich Lust hatte. Es ist ja das erste Mal, dass ich so hin und her springe und ich glaube, dass es gleichermaßen stresst und hilft. Mal schauen, wie das wird.
Jedenfalls hat mir die Buch Berlin viel Motivation und Auftrieb gegeben.

Das Projekt
Hachja. Die Szenen waren echt niedlich. Ich habe eine vorbereitet, von der ich sehr gespannt bin, wie sie schlussendlich wird und eine andere vollständig geschrieben, die ganz gut wurde.
Momentan fließen gerade viele Gedanken in das Projekt, die ich so inhaltlich gar nicht auf dem Schirm habe, aber ich freue mich sehr, dass ich sie auf diese Art loswerden kann.

Wo befinde ich mich gerade
Ich bin in einem Kletterwald und habe Schiss.

Zitat
»Du musst jetzt aber nicht nur wegen meiner Angst den Pipi-Parcours machen, ja?«

20.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Sehr gut. Eigentlich hatte ich mir wieder ein Ziel von 5000 Wörtern gesetzt und wollte nach jeweils 1000 Wörtern etwas anderes machen, um meine Liste für heute abzuarbeiten. Das habe ich dann aber nicht getan, sondern nur die Wörter getippt, die für den NaNo-Gewinn noch fehlten und einen kleinen Puffer für kommendes Wochenende.

Das Projekt
Hui. Ein bisschen ernster geht es gerade zu, aber ich mag es, wie die Gedanken und Themen in dem Projekt verwurstet werden. Hm. Das klang jetzt eklig. :D
Ich bin gespannt, wo es mit der Szene hingehen wird (der grobe Plan ist da, aber es hat ja nie was zu sagen :))

Wo befinde ich mich gerade
Ich verabschiede mich von Freunden.

Zitat
"Wie konnte man noch so jung sein wie ich und um eine Kindheit trauern, die noch immer andauerte?"



Fazit nach Woche 3:
Ich habe den NaNo gewonnen und mir fehlen noch rund 30.000 Wörter, bis das Projekt beendet ist :D whoop whoop!
Daher werde ich trotzdem noch die nächste Woche dokumentieren :)












Freitag, 18. November 2016

Amicitia | Auszüge aus meinem Schreibtagebuch




Hallo ihr Lieben!
Heute möchte ich euch verschiedene Auszüge aus meinem Schreibtagebuch zeigen, die ich während der Entstehung zu Amicitia eingetragen habe. Natürlich sind darin keine Spoiler enthalten und alles, was zu persönlich ist, lasse ich ebenfalls weg :) Aber vielleicht sind die ein oder anderen Einträge für euch interessant oder unterhaltsam.

Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß, meine Notizen von 2011 durchzuschauen.

Viel Spaß mit den wirren Gedanken einer Autorin!




Wenn mittendrin die Batterie der Maus leer geht, ist auch immer wieder schön. Natürlich hat man nie aufgeladene Batterien rumzuliegen und dann artet es in einem Kampf aus. Jedes Mal nehme ich mir, regelmäßig auszutauschen. Funktioniert bisher nur bedingt.
Ich erinnere mich aber noch sehr gut an den Moment und das Drama, das daraufhin folgte. Lustigerweise hatte ich die Maus bis vor kurzem auch noch, aber sie fiel der Hitzewelle zum Opfer und das Gelkissen beim Scrollrädchen lief aus. Daher schmiss ich sie weg. 



Haha, ich erinnere mich noch SO gut an diesen merkwürdig-ekligen Geruch. Verrückt :D

Auch daran erinnere mich noch sehr gut, was echt verrückt ist. Das war ein Abend, wo mir so die Augen gebrannt haben und ich direkt vom Computer aus ins Bett bin, weil ich so fertig war. 
Damals bin ich dem Studium noch gewissenhaft nachgegangen und war demnach oftmals sehr demotiviert und habe mich leider mehr als nötig zum Schreiben zwingen müssen... Ich war im zweiten Semester (boah, wo ist die Zeit hin?!) und noch sehr motiviert, alles gut zu machen. Naja, hat eher wenig funktioniert...

Bwahaha, Erkenntnis 1 habe ich noch heute sehr oft. Dieselbe Tastatur ist es nämlich auch noch. Seit 2005, nebenbei gesagt. Und der Ekel hält noch immer an :D
Ich freue mich gerade riesig, diese Momente des Schreibens festgehalten zu haben, wo es richtig gut gelaufen ist. Denn das sind diese kurzen Momente, für die sich der Rest lohnt. Schreiben ist nämlich oftmals eher Pflicht und Verantwortung anstelle von Muse, Inspiration und alles geht glatt. Da kommen Zweifel auf. An sich selbst und der Qualität des Textes. Daher ist es für mich gerade umso schöner zu sehen, dass es auch die Momente gibt, in denen es sich so sehr lohnt, dass man alles andere aushalten kann. 


Ja, das war es heute von Amicitia. Ich hoffe, euch haben diese kurzen Einblicke samt Kommentaren gefallen. Habt ihr Interesse daran, dass ich so etwas öfter mache? Lasst es mich wissen! :)

Liebe Grüße,


Sonntag, 13. November 2016

Das Schreiben | NaNoWriMo - Woche 2 (07.11.-13.11.2016)




Hallo ihr Lieben!

Kommen wir zur zweiten Woche meines NaNos! In meinem Bericht zur ersten Woche könnt ihr lesen, wie ich den NaNo bisher erlebt habe.
Diese Woche war etwas schleppend - ich habe mich nicht so gesund gefühlt und es stand eine Menge auf dem Plan. Trotzdem hat es ganz gut funktioniert. :)

07.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Puh. Schwierig. Mir ging es heute überhaupt nicht gut, aber auch nicht so schlecht, dass ich mit gutem Gewissen nichts geschrieben hätte. Also hatte ich mir die 1667 Wörter herausgequält und sofort den Laptop ausgemacht und weiter gedöst.

Das Projekt
Ist ja nicht so, dass ich mich total auf die Szene gefreut hatte und nun auch hier das Gefühl habe, sie total verbockt zu haben... macht echt Spaß mit dem Projekt. Läuft alles genau so, wie ich es will. Nicht.

Wo befinde ich mich gerade?
Ich laufe durch einen Wald und genieße die Stille.

Zitat:
"Er verdrehte seinen Arm in einen ekligen Winkel und ich erkannte eine verkrustete Schürfwunde am Ellenbogen. Jungs waren so eklig."

Fazit nach Tag 7:
Ich habe so ein richtig gutes Gefühl, dass ich das Projekt total gegen die Wand fahre :))))

08.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Minimal besser. Heute hatte ich das erste Mal eine Szene, in der ich mich halbwegs zufrieden und wohl gefühlt habe. Vielleicht ist das Projekt ja doch noch nicht verloren...
Oder ich bin mal wieder zu hart mit mir und erwarte in so kurzer Zeit zu viel von mir. Immerhin habe ich drei Jahre nicht geschrieben und stand meinen Werken in dieser Zeit höchst kritisch gegenüber, weil ich überarbeitet habe. Ich habe ja noch nicht mal 100 Seiten geschrieben (argh, das ist ein Drittel und wenn das so mies ist, mimimimimi), vielleicht brauche ich wirklich mehr Zeit bzw mehrere Seiten, um anzukommen. Wir werden sehen.

Das Projekt
Ich bin noch immer sehr überzeugt von der Idee und liebe es, wie gut sich meine Mädels trotz einiger Meinungsverschiedenheiten und Differenzen verstehen. Und möglicherweise bahnt sich langsam der Love Interest an. Hihi :D das schreibe ich sowieso immer gerne und vielleicht trägt das auch dazu bei, dass es besser läuft mit dem Schreiben.

Wo befinde ich mich gerade?
Ich bin im Wald und picknicke.

Zitat:
"Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Vielleicht mit Longboard, sofern ich beim ersten Versuch nicht draufgehe."

Fazit nach Tag 8:
Es lief besser. Ich habe mir heute bewusst etwas mehr Zeit genommen, mich in die Szenen einzufinden. Dadurch hat es lange gebraucht, bis ich die Wortzahl erreicht habe, habe aber das Gefühl, dass ich dadurch inhaltlich und atmosphärisch gewonnen habe. Vielleicht kriege ich langsam den Dreh raus :)

09.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute gar nicht, weil ich mich tierisch schlapp und ko gefühlt habe. Habe mir wohl irgendwas mit dem Magen eingefangen und daher meinen vorgetippten Vorrat von dem Kapitel aus der Lichtmagierin angezapft.

10.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute ging es mir etwas besser. Zurzeit fällt ziemlich viel an, weil ich einige Tage nachholen muss, der November mit Terminen vollgepackt ist und ich irgendwie dabei bin, alles unter einen Hut zu bekommen, aufzudröseln und zu schauen, dass alles klappt. Nicht so einfach. Die Tage haben zu wenig Stunden und wenn man dann noch krankheitsbedingt ausfällt... Naja. Die meisten werden das Problem wohl kennen :)
Außerdem ist meine Motivation momentan lächerlich gering. Am liebsten würde ich heute gar nichts machen und mich einfach nur wieder im Bett verkriechen. Aber es muss ja irgendwie weitergehen.
Bin gerade trotzdem erstaunt, wie gut das Schreiben trotz nicht vorhandener Motivation lief. Vielleicht war es Glück mit der Szene, oder ich bin endlich im Projekt angekommen. :) Das gibt doch etwas Auftrieb.

Das Projekt
Ich glaube, ich habe eine gute Lösung gefunden, wie ich die Protagonistin besser sprechen lassen kann. Scheint so, als würden wir uns langsam kennenlernen und anfreunden.
Ich mag die Longboard-Szene total gern. Sie ist immerhin so gut geworden, wie ich sie schon seit letztem Jahr im Kopf hatte. Sie ist noch nicht ganz fertig, aber ich freue mich schon sehr darauf, morgen daran weiterzuschreiben. (und bereue es, dass ich dieses Jahr keine Zeit gefunden habe, zu fahren...)

Wo befinde ich mich gerade
Ich stehe das erste Mal auf einem Longboard und weiß nicht, ob ich das mag.
(Anmerkung der Autorin: Solltest du aber. Es ist cool!)

Zitat:
»Bereit?«
»Nein.«
»Gut. Dann los.«

Fazit
Man sollte sich wirklich aufraffen, auch wenn man meint, dass es nichts bringt, man nicht will, oder man keinen Bock hat. Ich bin mit dem heute Geschriebenen so zufrieden wie fast noch nie bei dem Projekt und dieses Gefühl hätte ich nicht, wenn ich es einfach gelassen hätte.

11.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute sehr zwischen Tür und Angel. Hatte einige Dinge auf dem Tagesplan, die allesamt länger gedauert haben als gedacht. Daher musste ich mich sehr beeilen und habe daher nur den Mindestwordcount erreicht. Was mich etwas ärgert, da ich gerade so schön im Flow bin und morgen zu nichts komme. Aber das kann ich leider nicht ändern.
Eigentlich wollte ich abends weitermachen, aber dann habe ich mich doch fürs Zocken entschieden. War auch richtig so, denn es hat sehr viel Spaß gemacht und war bitter nötig :D

Das Projekt
Ich habe meine liebste Szene zu Ende geschrieben und ich glaube, sie ist etwas länger geworden als notwendig. Da diese Szene für mich der Aufhänger war, diese Romanidee überhaupt zu entwickeln, ist es irgendwo verständlich. :D Mal schauen, was ich in der Überarbeitung draus mache. Damit stresse ich mich jetzt noch nicht.
Jedenfalls bereite ich gerade die nächste Szene vor und auch auf die freue ich mich schon wie blöd. Hoffentlich kann ich sie etwas in Ruhe schreiben und nicht so zwischen Tür und Angel, wie es die letzten Tage war. Das peile ich mal für Sonntag an.

Wo befinde ich mich gerade
Ich sitze draußen und esse Eis.

Zitat
»Lass mich raten, du spielst Sims?«
Erwischt.
»Manchmal.«

Fazit
Ich glaube, die Geschichte kommt so langsam ins Rollen und das macht mich echt glücklich <3


12.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute wusste ich, dass ich nicht zum Schreiben kommen würde, daher habe ich vorgearbeitet :)

13.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Ich bin leider erst recht spät dazu gekommen, weil noch so viel anderer Kram anstand. Es lief mittel. Ich hatte mich auf meine zweitliebste Szene gefreut und war dann doch etwas enttäuscht, dass ich ich sie nicht so hinbekommen habe, wie ich es mir ausgemalt habe. Ich glaube aber, dass ich weiß, woran es liegt und es leicht beheben kann. Muss mich nur mal umgucken, ob das so funktioniert :) trotzdem war es heute ganz gut, auch wenn ich es momentan zeitlich kaum schaffe, wieder an meine 3.000 Grenze zu kratzen wie zu Beginn des Projekts. Das macht mich etwas traurig, aber ich kriege es momentan einfach nicht anders hin.

Das Projekt
Och, es läuft gut. Ein bisschen doof ist, dass mir zum eigentlichen Ziel wohl noch so um die 50.000 Wörter fehlen, etwa. Das werde ich diesen Monat niemals schaffen, was ziemlich blöd ist. Dadurch schleppe ich wieder ein halbfertiges Projekt mit in den Dezember, wo ich eigentlich gar keine Zeit habe und mich wirklich der Lichtmagierin widmen muss. Mal schauen, wie ich mir das so ausplane, daran werd ich mich wohl mal nächste Woche setzen, wenn ich ein bisschen mehr geschafft habe :)

Wo befinde ich mich gerade
Ich zocke zum ersten Mal "professionell" ein Spiel.

Zitat
»Ich lebe und sterbe mit diesem Hauselfen, also muss da schon was Sinnvolles bei rumkommen.«
»Marcia. Das ist nur ein Name für Pixel.«


Fazit nach Woche 2
Ich bin, gerade nach der anfänglichen Skepsis dieser Woche, echt froh, dass ich anscheinend nun wirklich im Projekt angekommen bin. Da macht das Ganze direkt viel mehr Spaß und ich merke, dass ich wirklich Blut geleckt habe und das Projekt weiter voranbringen möchte.
Jedoch stört mich noch immer dieses "Zwischen Tür und Angel-"Geschreibe. Es kann an meinen Arbeitszeiten liegen, aber es nervt mich ein wenig. Der Fokus liegt natürlich erst darauf, dass man den Tageswordcount erreicht, alles andere ist dann einfach nur Spaß an der Freude. Ich will nicht sagen, dass es mich blockiert, aber es ist da und ich weiß noch immer nicht, ob ich das sooo toll finde. Meistens schreibe ich nämlich schon 1-2 Kapitel am Tag, dafür aber nur an wenigen Tagen in der Woche. Jedoch bin ich dann richtig in der Szene drin.
Hat alles Vor- und Nachteile.


Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg! Fast Halbzeit, Leute. Ob das gut oder schlecht ist, dürft sehr gerne ihr entscheiden :D 










Freitag, 11. November 2016

Das Schreiben | Warum man manchmal einen Schritt zurückgehen muss




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch davon erzählen, dass es manchmal nicht nur nötig ist, einen Schritt zurückzugehen, sondern dass es auch sinnvoll sein kann. 

Was meine ich damit?

Ich gebe euch ein konkretes Beispiel:
Ich hatte mir bis Ende des Jahres vorgenommen, sowohl den zweiten, als auch den dritten Teil der Zeitungswanderer-Trilogie zu überarbeiten.

Bei beiden Projekten stieß ich auf erhebliche Probleme, die mich unruhig, nervös und vor allem unzufrieden machten. Mehrmals fragte ich mich, ob es wirklich Sinn ergibt, weiter vorzupreschen, nur um das Ziel zu erreichen, auch wenn ich mir im Nachhinein damit doppelte Arbeit mache.
Ich war mitten in der Überarbeitung von Die Weltenbewahrerin und das auf etwa Seite 130. Leider ist der Roman zu einer Zeit entstanden, in der es mir wichtiger war, abzuhaken, als wirklich annehmbare Qualität zu produzieren. Demnach sind etliche Seiten gestrichen, Kapitel gelöscht und die Anzahl der Seiten geschrumpt. Logiklöcher machen den Hauptbestandteil des momentanen Manuskripts aus. Ich war wirklich verzweifelt und mir sicher: Das Ding ist unrettbar verloren.

Es ist aber so, dass ich ziemlich stur bin (ich bin ein Stier^^) und es wollte mir so gar nicht in den Kopf, dass die harte Arbeit, die Zeit und alles andere, was ich in den ersten Entwurf investiert habe, für die Katz ist.

Also entschloss ich mich dazu, einen Schritt zurückzugehen.

Ich debattierte innerlich stundenlang mit mir. „Kannst du das wirklich machen? Das kostet dein gesamtes Wochenende! Das heißt, dass du wieder mit der eigentlichen Überarbeitung zurückhinkst und dann kannst du die Deadline nicht einhalten“
„Was bringt mir die Deadline, wenn ich so frustriert mit dem Kram bin, dass ich mir eh nicht so viel Mühe gebe, wie ich es könnte, wenn ich wüsste, es führt zu einem annehmbaren Ziel?“

Die Vernunft siegte.

Quelle: tumblr

Ich las Seite 1-130 noch einmal. Nur um zu schauen, ob mein Gefühl Recht behält und ich den Roman eigentlich noch einmal neu schreiben müsste (bitte, bitte nicht!) oder ob es gar nicht soooooo schlecht ist, wie ich es gerade annehme.

Siehe da: Es war okay. Nicht gut. Nicht schlecht. Aber okay. So, dass ich denke, dass ich in der nächsten Überarbeitungsrunde (-.-) damit etwas anfangen und es vor allem besser machen kann.
Seitdem stagniert die Überarbeitung, aber ich weiß, dass ich aus den ersten 130 Seiten etwas machen kann. Das ist immerhin ein knappes Drittel! Das ist doch cool!

Das Zurückgehen hat mich zwar gleichzeitig zurückgeworfen, aber ich denke, dass der Effekt mir wirklich etwas gebracht hat. Ich finde meinen ersten Entwurf nicht mehr grottig, sondern okay. Ich kann dem Manuskript wohlwollender begegnen und mir demnach mehr Mühe geben und das erleichtert mich in meinem Tun enorm.

Dass sich das allerdings noch einmal für Die Lichtmagierin wiederholt, war mir nicht klar. Momentan verschieben sich alle Deadlines und das nervt mich sehr, aber da ich aus dem Zurückgehen so positive Energie schöpfen konnte, habe ich es direkt noch einmal gemacht.

Die Lichtmagierin war eigentlich so gut wie fertig überarbeitet. Ich habe mir vorgenommen, im Oktober nochmal alles zu lesen und die Kleinigkeiten einzufügen. Leider entdeckte ich dann doch noch so einige größere Dinge, die ich ändern möchte.

Ich vertrete ganz klar den Standpunkt, dass man der Geschichte gerecht werden muss, wenn man Autor ist. Wenn ich als Autor spüre, da ist irgendwas nicht okay, eine Szene bräuchte mehr Raum oder eigentlich möchte der Einzelband doch eine Trilogie werden, dann kann und darf ich das nicht ignorieren. Es gibt so viele Bücher, bei denen man merkt, dass der Autor einen Plan hat, den es einzuhalten gilt, obwohl sich Figuren und Handlung dagegen sperren. Und ich bin mir sehr bewusst, dass Leser kluge Menschen sind und das ebenfalls bemerken werden, wenn auch auf andere Art als der Urheber.

Wenn ich also, auch wenn ich das Ding endlich mal beendet haben will, merke, dass da etwas nicht stimmt, dann muss ich mich eben auch noch das achtundvierzigste Mal hinsetzen und es ändern. Da gibt es bei mir keine Diskussion. Nur Jammer-Nachrichten an Tinka :D

Quelle: stylecaster.com
So war es dann leider: Ich spürte, dass essenzielle Informationen fehlen, die so komplex sind, dass sie eigentlich ein neues Kapitel erfordern. Das heißt es nun zu schreiben. Oder dass eine Szene, die sehr wichtig ist, so, wie sie momentan ist, nicht funktionieren kann. Da braucht nicht erst der Lektor ankommen und sagen „So aber nicht, Sarah“, sondern das kann und muss ich allein tun.

Also bin ich (wieder einmal) einen Schritt zurückgegangen:

Die Lichtmagierin wird jetzt erstmal aufpoliert, Die Weltenbewahrerin liegt brach.
Aber es muss sein und ich weiß, dass es sinnvoller und besser ist. Sowohl für meine Figuren, die Handlung, als auch für mich, weil ich mir keine doppelte Arbeit aufhalse.

Es nervt mich. Ich bin ehrlich. Und ich fluche und schimpfe viel in letzter Zeit. Aber gleichzeitig merke ich, dass so ein klitzekleiner Hauch von Zufriedenheit an die Tür klopft und mir leise ins Ohr flüstert „du bist auf dem richtigen Weg. Sei nicht so ungeduldig und hart mit dir. Es muss sein und im Nachhinein bist du froh drüber.“

Wann auch immer dieses ominöse Nachhinein eintritt – ich arbeite auf diesen Punkt hin.

So viel dazu, warum es gut ist, mal einen Schritt zurückzugehen und dann weiterzulaufen. Irgendwann kommen wir alle an, da bin ich mir sicher.


Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr mit Dingen um, die nach Erledigung schreien und ihr ganz deutlich spürt, dass ihr euch dem widersetzen müsst? 

Liebe Grüße,








Sonntag, 6. November 2016

Das Schreiben | NaNoWriMo - Woche 1 (01.11.-06.11.2016)




Hallo ihr Lieben!

Ich habe mich dazu entschieden, wöchentlich mal von mir hören zu lassen, wie es so läuft :) Zum einen, weil ich es nicht täglich schaffe und zum anderen möchte ich euch nicht zuspamen.

Wer mich als Buddy adden möchte - hier klicken :D

Vorerst zu dem Projekt, an dem ich schreibe:

Ich schreibe den Folgeband der Amicitia-Reihe. Er ist schon vollständig geplottet, die Charakterdaten existieren bereits und sind mir demnach mehr als vertraut. Daher dachte ich, dass das eine gute Idee wäre, um endlich mal wieder zu schreiben und gerade dieses Projekt vielleicht sehr dankbar dafür ist. Ich benötige kein komplexes Worldbuilding, muss mich nicht so höllisch konzentrieren, verschiedene fantastische Fakten glaubhaft wirken zu lassen, sondern kann einfach in eine "Parallel-Realität" eintauchen und machen. Young Adult ist zum Runterschreiben meiner Meinung nach perfekt, denn das Genre verzeiht einem sehr viel.

Worum es geht, verrate ich an dieser Stelle nicht. Wer die Charaktervorstellungen zu Amicitia - Chaos zu sechst gelesen hat, wird wissen, welche Figuren eine Rolle spielen. Wer möchte, kann raten, aus welcher Sicht dieser Band erzählt wird :)
Eine ausführliche Beschreibung folgt irgendwann, so wie ihr es bisher von meinen Romanprojekten-Posts gewohnt seid ;)

01.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Haha xD der erste Tag war so lässig und chillig, dass ich es selbst kaum glauben kann.
Während die gesamte Schreiberling-Welt abgedreht ist und auf 24 Uhr gewartet hat, um endlich loszulegen, habe ich mich am 31.10. um kurz vor elf ins Bett gepackt und geschlafen.
Ein wenig haben mich den gestrigen Tag die Gedanken gequält, wie das mit dem Schreiben werden soll. Immerhin habe ich drei Jahre nur überarbeitet und geplottet und kein Wort geschrieben. Ich fürchtete mich vor einer riesigen Blockade und schob den Gedanken weit von mir.
Direkt nach dem Aufstehen habe ich mich gemütlich an den PC gesetzt. Ich habe einfach angefangen und war total erstaunt, wie gut und locker es lief. Meine Sorgen und Ängste waren unbegründet. Um etwa elf Uhr hatte ich bereits das Tagesziel erreicht. Das hat mich so sehr beflügelt, dass ich direkt am ersten Tag mehr als 3.000 Wörter geschrieben habe. Um mich nicht direkt in die Blockade zu schreiben, habe ich es erst einmal dabei belassen und einen Cut gesetzt, wo ich mich mehr als zuversichtlich fühle, morgen weitermachen zu können.

Ja, und das Projekt?
Ich habe seit Beginn des Schreibens Heißhunger auf Maccaroni mit Käse. Grauenvoll. Die Mädels essen ungesundes Zeug und ich trinke Oolong Tee und lutsche Salbei-Bonbons. Das ist nicht cool. Ich befürchte, dass man merkt, dass zwischen den Bänden einige Jahre ins Land gezogen sind, aber ich hoffe, dass die andere Sichtweise das abfangen kann. Es macht jedenfalls unglaublich viel Spaß, wieder mit den Rabauken unterwegs zu sein und ich bin echt gespannt, wie es sich anfühlen wird, alles zu beschreiben. Ich freue mich SO riesig darauf.

Wo befinde ich mich gerade?
Ich halte einen Sleepover mit den besten Freundinnen der Welt ab, stopfe ungesundes Zeug in mich rein und überlege, was ich mit mir in den Sommerferien anfangen soll.

Zitat:
"Aber dass wir unabhängig voneinander wegfahren müssen, ist echt beschissen!"
"Gott, Sha!", kicherte Lee. "Das klingt so, als müssten wir ins Exil!"

Fazit nach Tag 1:
Krass! Einfach mal über 3.000 Worte mal so eben ausm Handgelenk geschüttelt. Kann das so bleiben, bitte?

02.11.2016

Wie lief das Schreiben?
#08.54 Habe die ersten 100 Wörter getippt. Heute läuft es etwas schleppend. Da sich meine Mädels ihre Zeugnisse vorlesen, stöbere ich gerade in meinen alten Zeugnissen. Echt lustig, was die Lehrer teilweise meinten, über mich zu wissen und einfach mal in so ein offizielles Dokument zu klatschen.
#09.46 So, 1.673 Wörter sind im Kasten. Das ist doch schon mal ein guter Start in den Tag. Jetzt werden einige Dinge für die Arbeit erledigt und dann vielleicht noch einmal genauso viel geschrieben, damit ich ein kleines Polster habe :)
#10.57 Weiter geht's! :) Nochmal knapp 1.600 Wörter wären echt super, dann habe ich meine Tage für den Gebärdensprachkurs raus.
#11.41 Es läuft echt schleppender als gestern, aber das ist okay. So lange ich überhaupt vorankomme. Da ich das eigentliche Ziel erreicht habe, bin ich da auch recht entspannt.

Das Projekt
Der Mädelsabend ist vorbei, jetzt gab es eine eher ernstere Unterhaltung zwischen den Freundinnen. Noch immer zweifle ich daran, dass ich zu dem locker fluffigen Ton des Vorgängers zurückfinde, aber entweder ist das einfach nicht der Stil der Erzählerstimme, oder ich bin der Geschichte für diese Art des Erzählens auch einfach entwachsen. Ob das gut oder schlecht ist, müssen die Leser irgendwann beurteilen. Macht mich das nervös? Ein wenig.

Wo befinde ich mich gerade?
Ich liege im Bett und chatte.

Zitat:
"Es lag wohl in der Natur des Menschen begründet, dass man sich nicht freiwillig Situationen aussetzt, in denen man sich unwohl fühlte."

Fazit nach Tag 2:
Ziel(e) erreicht. Lief aber eher schleppend. Das Kapitel ist beendet. Mal schauen, wie es mit dem Zweiten läuft :)

03.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Es ist 12.24 Uhr und ich habe noch kein einziges Wort geschrieben. Musste erst einmal einige Dinge für die Arbeit fertigmachen, um mich für die kommenden Tage zu entlasten. Denke nicht, dass ich heute einen ähnlich hohen Wordcount erreiche, aber das ist total okay. Solang ich das heutige Ziel überhaupt erreiche, bin ich zufrieden.
#12.56 Es fehlen noch knapp 1.000 Wörter, dann ist das heutige Ziel erreicht. Momentan stockt es sehr, was an dem Inhalt der Handlung liegt. Hm. Schlecht geplottet, Frau Force!
#13.10 Ich habe das Gefühl, ich schreibe nur Müll.
#13.38 Fertig. 1.711 Wörter. Ich probiere jetzt den Schwung noch ein wenig auszunutzen und weiter zu schreiben. Mal schauen, wie weit ich dabei komme :/
#14.14 *seufz*
#14.35 Ich habe jetzt doch noch weiter geschrieben, einfach um aus dem vorherigen Kapitel raus zu sein und morgen mit einem Neuen starten zu können, wo es hoffentlich besser laufen wird. Jedenfalls mag ich die Stichpunkte schon jetzt sehr gerne und freue mich auf etliche Szenen, die ich so im Kopf habe. Das sieht doch positiv aus :)

Das Projekt
Passiert ist nicht viel. Meine Protagonistin hat Dinge erledigt und ich habe einige Chats und Briefe geschrieben. Damit bin ich mäßig glücklich. Denn irgendwie wiederholt sich alles permanent. Mal schauen, wie das mit einigem Abstand beim erneuten Durchlesen auf mich wirkt...

Wo befinde ich mich gerade?
Ich sitze am Schreibtisch und schreibe einen Brief.

Zitat:
"bevor du zu einem ferien-skelett verkommst, sagst du mir bescheid und ich kidnappe dich zu mir nach spanien, okay?!"

Fazit nach Tag 2:
Bin tierisch unglücklich mit meinem aktuell Geschriebenen. Brauche ich mehr Zeit? Brauche ich mehr Feeling? Oder einen anderen Plot? Argh.

04.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Bis um kurz vor sechs gar nicht -.- es ist einfach zu viel los heute und da morgen ungeplant ein kompletter Tag wegfällt, womit ich gar nicht gerechnet habe, wird mein angeschriebener Puffer direkt mal angezapft. So habe ich mir das nicht vorgestellt und daher bin ich gerade tierisch genervt und unzufrieden.
Ich würde gern nochmal knapp 3.000 Wörter schaffen, aber dazu fällt noch zu viel an. Kann froh sein, wenn ich ohne Nachtschicht aus dem heutigen Tag gehe... Mein Tag zur angestrebten Überarbeitung fällt also auch flach. Naja. Sei's drum.
#18.12 Gut, dass es überhaupt nicht zäh läuft. Wundert mich aber nicht. Habe ständig im Hinterkopf, wie viel ich erledigen muss und dass ich morgen zu nichts kommen werde.
#18.33 Ich habe mein Projekt-Theme gefunden. Hach. Passt wie die Faust aufs Auge.
#18.49 Mehr schlecht als recht fertig. Ich wünschte, ich könnte mich endlich mal so richtig fallen lassen.

Das Projekt
Bisher gefällt es mir überhaupt nicht mehr. Finde die Protagonistin viel zu nachdenklich, habe das Gefühl, nur zu wiederholen und mich ständig in Gedankenschleifen zu verlieren. Hm. Ob sich das noch gibt? Ich habe auch nicht Bock, die knapp 60 Seiten total in die Tonne zu hauen. Grrrr.

Wo befinde ich mich gerade
Ich bin in einem Möbelhaus und suche nach Inspiration für das Makeover eines Raums.

Zitat:
»Wenn du als Abenteuerexperte nicht mehr zu bieten hast als ein Möbelhaus, bin ich wohl aufgeschmissen.«

Fazit
Rebecca Lavelle wird wohl mein Soundtrack für dieses Projekt. Habe diese talentierte Sängerin schon viel zu lange nicht mehr gehört <3

05.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Heute musste es insgesamt sehr schnell gehen. Ich hatte nur sehr wenig Zeit und musste demnach gucken, dass ich es überhaupt zu irgendetwas komme. Das war ziemlich ärgerlich, aber immerhin habe ich das Tagessoll erfüllt. Mehr schlecht als recht, aber immerhin.
Nachts habe ich mich dann noch an den Laptop gesetzt und das habe ich sehr genossen. Zwischen halb zwölf und halb eins habe ich noch ein paar Wörtchen getippt (~ 1.500), die ich jedoch VORERST nicht mitzähle, da sie für ein Zusatzkapitel der Lichtmagierin sind. Sollte ich wirklich Probleme mit dem ersten Projekt bekommen, oder es in Gefahr sehen, dass ich mein "alle 30 Tage Update"-Badge nicht bekomme, kloppe ich die Wörter dazu. ;)
Jedenfalls war das Schreiben echt schön. Alles total ruhig und dunkel und ich konnte mich vollkommen auf meine Gedanken fokussieren. Leider war ich ziemlich müde und daher "nur" so wenig Wörter.

Das Projekt
Ich finde und finde einfach nicht in mein eigentliches NaNo-Projekt hinein. Allein, dass ich dann wieder bei 0 Worten stehe, hält mich davon ab, alles zu löschen. Zumal ich mir einrede, dass es vielleicht gar  nicht so schlimm ist, wenn ich mit einigem Abstand rauf schaue. Aber man merkt, dass ich in einer eher ernsteren Grundschreibstimmung war, die letzten Jahre...

Wo befinde ich mich gerade
Ich stehe vor den Türen einer Wohnung in Hongkong (Die Lichtmagierin)

Zitat
"Du hast meine Entschuldigung keinesfalls wohlwollend entgegen genommen. Erstens trachtest du mir nach dem Leben und zweitens habe ich mich niemals entschuldigt."

Fazit
Es ist nicht so leicht, zwei Projekte gleichzeitig schreiben, bzw. überarbeiten zu wollen. Grml.

06.11.2016

Wie lief das Schreiben?
Schwierig. Ich habe das Zusatzkapitel für die Lichtmagierin fertig geschrieben. Das erfordert immer vollste Konzentration, teilweise hier und da eine Nachplanung und nochmaliges, detaillierteres Aufschrieben bestimmter Szenenabfolgen. Daher war es ein Mix aus (Nach-) Plotten und Schreiben.

Das Projekt
Ich bin froh, dass ich endlich dazu komme, dieses Kapitel zu schreiben. Ich werde es die kommenden Tage überarbeiten und dann ENDLICH ENDLICH ENDLICH die wirklich allerletzte Korrektur zur Lichtmagierin einläuten. Ich möchte die Überarbeitung dieses Jahr unbedingt noch abschließen. Und wenn die Welt untergeht, das ist mir echt egal. Es reicht, dass ich Band 3 mit ins kommende Jahr schleppe...

Wo befinde ich mich gerade
Ich sitze vor dem Fernseher und schaue eine Pressekonferenz.

Zitat
Gibt es heute wegen zu hoher Spoilergefahr nicht ;)

Fazit
Bisher stehe ich dem NaNo zwiegespalten gegenüber.
Auf der einen Seite finde ich es positiv, dass man wirklich etwas tut. Und auch gezwungen wird, den inneren Kritiker auszuschalten und nicht einfach alles Geschriebene löscht. Es ist ja immerhin etwas. Besser als nichts. Ich finde es auch gut, dass man gezwungen wird, das Schreiben in den Alltag zu integrieren. Egal, wie gut oder nicht gut einem das gelingt.
Was mich nervt, ist, dass ich doch sehr durchrushe. Ich nehme mir normalerweise mehr Zeit, um mich in Szenen und Situationen einzufinden. Die Personen besser kennenzulernen, bevor ich etwas schreibe. Aber dann muss man noch einige Dinge erledigen, zur Arbeit gehen, die Arbeit nachbereiten und dann wieder vorbereiten und ständig auf die Uhr gucken, wann man diese 1.667 Wörter erreicht hat. Da bleibt mir keine Zeit, "atmosphärisch" zu schreiben. Ich habe dadurch so ein wenig das Gefühl, dass das, was ich eigentlich so sehr am Schreiben liebe, also das Suhlen in bestimmten Szenen, gar nicht zustandekommen kann. Sonst würde ich niemals so viele Wörter am Tag schaffen, mit meinem Brotjob nebenher. Das ist schade. 

Wie läuft der NaNo bei euch? Kommt ihr gut klar, oder hapert es bei euch an irgendetwas? Habt ihr vielleicht Tipps für mich? :) 

Jedenfalls wünsche ich allen NaNo-Teilnehmern da draußen viel Erfolg!!! 










Freitag, 4. November 2016

Die Zeitungswanderin | Tour durch die Gärten der Welt




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch von meiner Tour durch die "Gärten der Welt" in Berlin Marzahn berichten. Zum einen war es für mich interessant, im Rahmen von Die Zeitungswanderin zu recherchieren, zum anderen wollte ich mir den Park schon immer mal anschauen. Also ist der Post auch für diejenigen interessant, die einen Trip nach Berlin planen ;) wobei der Besuch wohl bis Frühling, Sommer warten muss :(

Die "Gärten der Welt" ist ein riesiges Gelände, in dem verschiedenen Themengärten existieren: China, Japan, Korea,  Orient, Irrgarten, Labyrinth, Staudengarten, Christlicher Garten, Bali-Tropenhalle (im Umbau), Renaissance (derzeit geschlossen), England (im Bau). Also sollte für jeden etwas dabei sein. Man schafft es gut, sich von jedem Garten an einem Nachmittag einen Überblick zu verschaffen. Wenn man länger verweilen möchte, sollte man sich einen Tag Zeit nehmen. Der Eintritt kostet 5€ und besitzt man eine Jahreskarte, die für andere Gärten in Berlin ebenfalls gültig sind, kann man diese auch hier nutzen.

Weitere Infos könnt ihr euch auf der Homepage zu Gemüte führen. Bilder zeige ich euch noch zuhauf ;)


Ich kann euch den Besuch wirklich empfehlen. Es hat etwas von einer floralen Weltreise und Entspannung pur! Und für jeden Kreativen eine unglaubliche Inspiration!

Ich war sehr beeindruckt, wie liebevoll, sauber und detailreich der Park angelegt war. Ich hatte viel weniger erwartet und so viel mehr bekommen.

Da ich damals (2013) auf dem Trip war, mehr über Shaina und ihre Verbundenheit zur Natur und den Pflanzen zu lernen, ging ich in denBotanischen Garten, vorwiegend, um mir den Heilgarten anzuschauen. Da ich dann den restlichen Nachmittag frei hatte und irgendwie nicht genug kriegen konnte, beschloss ich kurzerhand vom Botanischen Garten quer durch Berlin nach Marzahn zu fahren. Nein, Cindy habe ich dort nicht gefunden :D

Schnell noch ein Buch in Steglitz gekauft und los ging es.

Ich betrat den Park und stürzte mich sogleich ins Gewühl und startete meine Weltreise. Der erste Garten war der Balinesische Garten. Irgendwie ist es gerade richtig lustig die Bilder anzuschauen und die Architektur der Statuen als vertraut zu empfinden und nicht mehr als etwas Exotisches, Neues, weil man in der Zwischenzeit bereits da war. Also mit anderen Worten: Sehr originalgetreue Darstellung!

Vielleicht kommt euch das ja bekannt vor? :D
Hier konnte man viele Orchideen und regenwaldähnliche Pflanzen bestaunen. Die Tropenhallen bzw eher -hällchen waren recht klein, vor allem wenn man direkt aus dem Botanischen Garten kommt. Dafür aber sehr liebevoll angelegt und trotzdem interessant und wirklich schön. 




Hier wuchs mein Wunsch, dass ich unbedingt mal nach Bali reisen möchte stärker an und gleichzeitig werde ich die Ideen rückblickend für meine Bali-Romanidee nutzen.

Danach bin ich in den Koreanischen und Japanischen Garten gegangen. Dort gab es super viele Infotafeln zu den einzelnen Gebäuden, die dort aufgebaut waren. Ich habe mir nicht alle durchgelesen, weil ich eher Lust hatte, die Natur zu genießen, außerdem war es dort recht voll. Ich fand die Atmosphäre dort wunderschön. So typisch zenmäßig, ruhig, mit einem Bach, alles fließt und alles ist entspannt und toll. Ich habe mich dann auch dort ein paar Minuten hingesetzt und den Flussverlauf beobachtet. Geschaut, wie das Sonnenlicht im Wasser funkelt und das getan, was man halt so tut, wenn man in so einer Umgebung ist: achtsam sein. 




Da ich irgendwann mal einen Roman in diesem Setting schreiben möchte, war es eine gute Anregung, diese Atmosphäre selber zu spüren, da ich nicht wirklich scharf darauf bin, nach China oder Japan zu reisen. Wobei es sicherlich tolle Länder sind!

Ich schaute mir den Formalen Garten an, was ich tierisch witzig fand, weil es eine typisch angelegte Parkanlage war, mit Blumenbeeten, Wegen und Teich.


Danach ging es in den Christlichen Garten. Von dem war ich wirklich sehr beeindruckt. Das ist ein viereckiges Gebiet, das von einer Holzkonstruktion überdacht ist. Aber nicht als Schuppen oder Hütte, sondern das Holz besteht aus Worten aus der Bibel. 


Man geht also durch die Bibel hindurch quasi, kann die Wörter lesen oder wie auch immer man das nennen möchte. Ich fand die Erfahrung, das Wort, gerade auch im Zusammenhang mit Religion, so zu erleben, unglaublich bereichernd. Ich blieb oft stehen, um die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen, die Worte aufzusaugen, sie zu ERLEBEN und sie zu erfahren. 


Von der Erfahrung und dem Gefühl her gefiel mir dieser Garten am meisten. Nicht, weil ich so super religiös bin, sondern weil ich Sprache und Worte mag und die Erfahrung, so von Worten umgeben zu sein und sie auf diese Weise zu erleben, sehr eindrücklich fand. Ich würde mich sehr dafür interessieren, wie ihr das empfunden habt / empfindet, solltet ihr mal dort sein!

Danach ging es nach China. Auf diesen Garten war ich sehr gespannt. Da einige Szenen in Die Lichtmagierin in China spielen, war ich gespannt auf das Gefühl, in einer chinesisch-artigen Atmosphäre zu sein. Leider empfand ich den Garten als enttäuschend. Er liegt direkt am See, hier und da ein wenig Chinazeug und dann ein Restaurant. Da hätte ich mir sehr viel mehr gewünscht, vor allem weil Korea und Japan so viel liebevoller angelegt waren. Und auch sehr so waren, wie ich es mir vorgestellt hatte. Schade.



Und danach begann mein persönlicher Horrottrip, über den ich heute einfach nur noch lachen muss.
In New Tomorrow und auch Amicitia kommen Labyrinthe vor und ich dachte so bei mir "Yay! Voll geil! Dann geh mal in das Labyrinth und spüre nach, wie es sich für die Figuren anfühlen muss, da drin zu sein!"

Da ich erst nachmittags gekommen war, musste ich ein wenig auf die Zeit achten, um alles zu schaffen.

Ich schaute mir den Plan an, ah, okay, kleines Labyrinth, super und marschierte los. ICH VERBRACHTE EINFACH MAL ZWEI STUNDEN IN DIESEM KLEINEN MISTDING! Ungelogen! Ich hab mich so hammerhart darin verlaufen, das ist wirklich nicht mehr witzig. Ich kann das heut noch immer nicht fassen. Wie planlos muss man sein?! ZWEI STUNDEN!


Irgendwann fand ich den Weg raus, fotografierte mir den Plan ab und ging wieder rein. Ich wollte UNBEDINGT zu der furzigen Aussichtsplattform. Stolz und so. Das konnte ich ja nicht auf mir sitzen lassen. Selbst mit Plan hatte ich mich nochmal verlaufen. Ich erreichte dann aber die Plattform (man glaubt es kaum), machte ein Bild und dann wuselte ich wieder zurück.
Also mit anderen Worten: Meine Protas in New Tomorrow tun mir jetzt schon leid, denn das Labyrinth wird härter und schwerer.
(Ende vom Lied: Am nächsten Tag hatte ich den grausamsten Sonnenbrand, den man sich vorstellen kann.)

Völlig fertig, immerhin herrschten so knapp 30 Grad, ging ich zum Renaissance-Garten. Da der am Ende des Parks liegt, war es dort wunderbar leer. Renaissance ist ja immer sehr überladen, kitschig und an der Grenze des Erträglichen. Fand ich wieder so, hat mich aber nicht gestört. Ich fühlte mich an meine Klassenfahrt nach Rom erinnert und genoss das sehr. Ich habe dort kurz Pause gemacht, etwas gegessen und bin dann triumphierend am Labyrinth vorbei (mit innerlich hoch gehaltenem Stinkefinger).



Denn langsam musste ich zurück zum Eingang, da der Park bald schließen würde.
Zum Abschluss schaute ich mir den orientalischen Garten an, der sehr schön angelegt war, aber mir wurde von den vielen Mosaikmustern echt schwindlig. 




Ich genoss die frische Luft an den Springbrunnen und tobte mich mit Bildern aus und dann setzte ich mich für die letzten Minuten, in denen der Park geöffnet war, in den Staudengarten und las mein Buch zu Ende. Das war eine so tolle und ruhige Atmosphäre, der Duft der Blumen, gedämpfte Gespräche, die Brunnen, hach. 

Es war wirklich ein perfekter Abschluss eines zwar anstrengenden Tages, der aber voller Inspiration und Eindrücken war. Anders, als ich es gedacht hatte, aber dafür sehr bereichernd und generell inspirierend.


Ich hoffe, euch haben Text und Fotos gefallen :) und vielleicht konnte ich den einen oder anderen ja dazu anregen, bei einem Besuch in Berlin in den "Gärten der Welt" vorbeizuschauen.


Liebe Grüße,



Dienstag, 1. November 2016

Das Schreiben | Mein erster NaNo! Bin ich wahnsinnig? JA!




Hallo ihr Lieben!

Wie ihr unschwer an dem dezenten Banner und der überhaupt nicht aufgeregten Überschrift erkennen könnt, werde ich ganz spontan beim diesjährigen NaNo mitmachen.

Ehrlich gesagt ist der Entschluss nicht wirklich überlegt. Ich habe mir geschworen, dass ich das so richtig zelebriere, sollte ich zum ersten Mal mitmachen. Mit selbstgemachtem Scrapbook, alles richtig gut und sorgfältig geplant und möglichst wenig Termine nebenher, Absprache mit dem Umfeld und enorm viel Süßigkeiten.

Aber irgendwie kam es dann doch ganz anders. Eigentlich hätte die Überarbeitung der Lichtmagierin Vorrang. Und eigentlich habe ich im November ne Menge vor. Und ganz eigentlich passt mir das gar nicht in den Kram.

Ist mir aber egal!

Ich habe einen fertigen Plot, den es eigentlich nur runterzuschreiben gilt. Dürfte doch dann wohl drin sein, oder?!

Als ich das realisierte, wuchs die Idee, beim NaNo mitzumachen proportional zum Wahnsinn, es wirklich zu tun.

Irgendwie will ich es dies Jahr erleben und mir nicht Gedanken ums Scheitern machen. Ich möchte einfach nur dabei sein und gucken, wie weit ich komme. Vielleicht ist der NaNo auch gar nichts für mich. Aber dann weiß ich das. Und vielleicht wird es auch besser als ich dachte.

Mir geht es nicht ums Gewinnen, den Kampf oder das Ganze auf Teufel komm raus durchzuziehen. Es sei denn, ich lecke Blut. Dann schon :D

Und an dieser Stelle danke ich Julia und Tinka, die mir gesagt haben "Mach das!"

Also: Wen von euch darf ich beim NaNo adden? Wer möchte mir dabei zusehen, wie ich mich völlig planlos ins Getümmel stürze? Dann bitte einmal hier klicken und mich adden :D

Ich habe absolut keinen Plan, inwieweit ich das hier auf dem Blog dokumentieren werde, oder ob ich mir vielleicht dafür mal die Instastories zu Gemüte führe. Oder ob ich überhaupt die erste Woche überlebe. Das ist alles wie gesagt sehr spontan, eigentlich gar nicht meiner Natur entsprechend :D und daher kann ich euch noch nichts versprechen.

Let's do this!!!




 
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