Donnerstag, 28. Januar 2016

Persönliches | Tea Time English Reading Challenge von Miss Watson



Hallo ihr Lieben!

Eigentlich ... eigentlich hatte ich mir geschworen, dies Jahr an keiner Challenge teilzunehmen. Das Überarbeiten ist zeitaufwendig genug, da brauche ich nicht noch zusätzlich Druck. Aber dann grätschte mir Lisa Miss Watson dazwischen und schon war es um mich geschehen.

Die Challenge ist so mega cool, dass ich unbedingt mitmachen MUSS.

Die Regeln: Pro englisches Buch kann man sich ein Utensil für eine Tea Time erarbeiten. Hat man sechs davon zusammen, kann die Tea Time losgehen. Ist das nicht super?
(für die ausführlichen Regeln HIER entlang)

Ich werde die Bücher nicht rezensieren, sondern nur auflisten und mit meinem Goodreads-Profil verlinken. 

Da sich Lisa so große Mühe gegeben hat, für jedes einzelne Utensil Banner zu entwerfen, werde ich sie direkt nutzen, um meine Fortschritte zu dokumentieren, auch wenn der Post dann endlos wird.(sofern ich viel lese. Also go, go, go!)

#1 Tea Time













Yeah! Meine erste Tea Time :D

#2 Tea Time














#3 Tea Time























Mittwoch, 27. Januar 2016

ephemeer | Vorstellung


Inhalt

Die Welt in der Zukunft
Menschen am Rande des Abgrunds
Puzzleteile als Metapher der Psyche
Intrigen seitens der Regierung
Verzweiflung, Verlust und Tod



beginn 
2013
aktueller stand
Planung
genre
Dystopie / Science-Fiction / Fantasy
stichworte
dunkelheit - tod - angst  - vergänglichkeit - gegensätze
jenseits - psyche - dekadenz - seele


Kommentar

Bisher besteht dieses Projekt nur aus groben Ideen, die sich noch nicht allzu genau herauskristallisiert haben. Ich weiß aber schon jetzt, dass es das düsterste Projekt wird, was ich je geschrieben habe. Es wird ganz anders, als alles andere bisher und deshalb freue ich mich ganz besonders darauf.



"Und was ist dein Talent?"
"Menschen verlieren und daran kaputt zu gehen."



entstehung

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rund um den roman

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inspiration

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einblicke

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Mittwoch, 20. Januar 2016

Das Schreiben | Notizbücher (1)



Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich mit euch über einen Tick sprechen: meinen Notizbuch-Tick.

Wie wahrscheinlich jeder Autor, horte auch ich eine ordentliche Menge an Notizbüchern. Ich dachte mir, dass ich euch meine Lieblinge in diesem Post vorstelle und allgemein über meine Notizbücher plaudere.

Mir sind Notizbücher am liebsten, die kariert oder liniert sind; blanko mag ich nicht so gern, da ich zum unordentlichen Schreiben neige und es dann schnell sehr unübersichtlich wird.

Außerdem habe ich eine kleine Macke: Jedes Buchprojekt besitzt ein Notizbuch, wo ich entweder erst einmal grob Ideen sammle, Charaktere ausplane oder schon die detailliertere Planung vornehme. Bis ich nicht das perfekte Buch für das jeweilige Projekt gefunden habe, kann und will ich nicht planen. Manchmal beginne ich mit einem Notizbuch, merke aber, dass das mit dem Projekt nicht passt und schwenke dann um. Manchmal kommt es auch so, dass ich mir einen Stapel Blätter schnappe und sie in einen Ordner hefte. Mein Bauchgefühl muss sich wohl fühlen, denn nur so wird das was. Bescheuert, aber ich konnte es bisher nicht ablegen :D

Für diesen Post habe ich eine erste Auswahl getroffen. Irgendwann wird ein weiterer Post dieser Art folgen :)


Dieses Notizbuch liebe ich ganz besonders. Ich hab es vor einigen Jahren bei NaNuNaNa gekauft (meine geheime Quelle!). Es gab noch zwei oder drei andere Motive dieser Art. Ich hatte damals nicht allzu viel Geld (es war kurz vor Weihnachten) und dementsprechend wollte ich mir nicht vier Notizbücher kaufen. Das ist vergleichbar mit Lesern, die einen hohen SuB haben und davor zurückschrecken, sich vor Weihnachten ein Hardcover zu kaufen. Ich mag das Format, den Zeilenabstand und das Motiv ganz besonders. 
Ich habe darin den ersten Teil meiner Jahreszeiten-Reihe geplant. Das Wort "freedom" passt auch perfekt zu der Protagonistin Mona - dazu ein anderes Mal mehr :)

Rechts die Zetteltasche
Eines der Bücher habe ich (mal wieder) von NaNuNaNa, das andere von MäcGeiz. Beide liebe ich ganz besonders und sie sind sehr unterschiedlich, auch wenn es nicht so aussieht. Was ich aber an beiden mag: Die hintere Tasche und das Gummiband. Eines ist kariert, das andere liniert. Eines nutze ich für ephemeer, das andere für New Tomorrow.
Mir wurde bei ephemeer schnell klar, dass ich ein schwarzes Notizbuch brauche, aufgrund der Schwere der Thematik. Da ich sowieso lieber und platzsparender auf kariertem Papier schreiben kann und die Tasche für Notizen aus dem Notizbuch vorher brauchte, fiel die Entscheidung schnell. 

Rechts ein Planungsausschnitt aus "Amicitia - Chaos zu sechst"
An diesem Notizbuch hänge ich auf der einen Seite sehr, auf der anderen Seite auch gar nicht. Ich habe es 2006 gekauft und mit sinnlosen Zeitungssausschnitten beklebt, hinter denen ich nicht mehr stehe. Dann tat sich einige Zeit gar nichts, bis ich es als Ideenkiste verwendete: Habe ich eine Idee für einen Roman, die noch nicht konkret ist, wandert sie dort hinein. In regelmäßigen Abständen stöbere ich durch meine Notizen und schaue, ob sich manche Ideen realisieren lassen, andere nur Gedankenfetzen waren oder sich ein paar Ideen in bestehende Projekte outsourcen lassen. Vieles habe ich seitdem durchgestrichen, anderes umgesetzt, wiederum anderes total verworfen oder geplant. Es stecken einige sehr blöde Ideen drin, was mich immer wieder beim Durchblättern ärgert, wiederum auch tolle Geistesblitze, bei denen ich mich freue.
Das Durchblättern ist manchmal anstrengend und nervig. Auf der einen Seite ist das Ideenbuch sehr chaotisch, weil überall Kreuze, Haken, durchgestrichene Sätze oder Kringel sind und ich mittlerweile nicht immer durchblicke; auf der anderen Seite würde ich mich auf so viele Ideen am liebsten sofort stürzen. Meistens klappe ich das Buch zu und weiß, dass ich niemals alles umsetzen kann. Dazu ist das Leben zu kurz. 

Rechts ein Skizzenausschnitt von Anas und Shainas Haus 
Dieses Notizbuch habe ich vor Jaaaahren gekauft, weil ich zum Roten Teppich vom Echo gegangen bin und ein Autogrammbuch brauchte. Ich habe an dem Tag sogar zwei bekommen, danach blieb das Buch leer. Die Autogramme habe ich dann rausgetrennt und jetzt dient mir das Buch, da es blanko ist, als Skizzenbuch für alle Projekte.
Es gibt manchmal Szenen, bei denen ich mir etwas visualisieren muss, um es besser zu beschreiben; oder generell festhalten muss, wie etwas aussieht. Nicht dass die Küche plötzlich rechts vom Flur ist, obwohl sie letztes Mal links davon abzweigte. 


Das Buch habe ich erst letztes Jahr geschenkt bekommen, zum Nikolaus (einige auf Instagram kennen das schon). Es ist eines der hochwertigsten Notizbücher, die ich je besessen habe. Es hat ein Gummiband mit Marvel-Logo, hinten eine Tasche und die Motive sind ins Leder geprägt. Die Seiten sind blanko, aber das stört mich bei dieser Schönheit kein bisschen.
Da ich vorhabe, ein Buch über Superhelden zu schreiben, passt das perfekt. (konkreter ist die Idee zu diesem Zeitpunkt noch nicht, haha :D)


Dieses Autoren-Survival-Kit habe ich im letzten Jahr als Weihnachtsgeschenk von einer Freundin erhalten. Es ist wunderschön und liebevoll aufgemacht, hat einen Magnetverschluss und im Inneren Textmarker, Büroklammern und Notizzettel samt Post-it. Das braucht wirklich jeder Autor! 

Ansonsten habe ich noch etliche Blöcke, beklebt mit inspirierenden Motiven oder Hefter, die aber nicht weiter erwähnenswert sind.

Habt ihr auch einen Notizbuch-Tick? Wie plant ihr eure Projekte? Sind euch Motive wichtiger oder die Formate? Schreibt ihr lieber auf kariertem Papier oder liniert, oder sogar blanko?

Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen! :) 





Mittwoch, 13. Januar 2016

Amicitia | Charaktervorstellung Lee




Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich im letzten Post damit begonnen habe, euch von der Entstehungsgeschichte von Die Zeitungswanderin zu erzählen, möchte ich euch heute die Protagonistin aus Amicitia - Chaos zu sechst vorstellen.

Lee



Hi!

Ich bin Lee und 14 Jahre alt. Meine Hobbys sind schreiben, lesen und Musik hören. Am liebsten esse ich Schokopudding, Brokkoli kann ich dagegen nicht ausstehen. Mein Lieblingsbuch ist Harry Potter und 

Mh. Das war wohl nichts.

(Sha hat mich dazu verdonnert, einen „kurzen“ Eintrag in unserem Clubbuch über mich zu schreiben, „wie ein Steckbrief“, sagte sie. Eigentlich wollte sie aber, dass ich mich vorstelle UND einen Bericht über unseren ersten gemeinsamen Sommer schreibe. Das alles möglichst kurz, was bei mir noch nie funktioniert hat.)

Hättest du das gleich gesagt, würde das jetzt ordentlicher aussehen.

Egal.

Nochmal. Uuuuuuuuund Action!

Hey! 

Ich bin Lee und 14 Jahre alt. Ich liebe es, Geschichten zu schreiben und zu lesen. Mein Lieblingsbuch ist Harry Potter und Lesen kombiniert mit Schokopudding essen, ist der Himmel auf Erden. (ich hasse Selbstbeschreibungen so sehr….) Ich liebe es, Filmabende mit meinen Freundinnen zu veranstalten, wo wir uns in widerlichster Kombination Süßigkeiten reinstopfen und die halbe Nacht hindurch quatschen. Ich verabscheue Brokkoli, den Geruch von Nagellackentferner und Grüppchenbildungen. Achja, Heavy Metal mag ich auch nicht, da kann ich mir auch das Geräusch eines Maschinengewehrs anhören. Meine Lieblingsorte sind mein Bett und mein Schreibtisch. Mein Lebenstraum ist es, ein selbstgeschriebenes Buch zu veröffentlichen. 

Eigentlich hatte ich vorgehabt, meine Sommerferien in Polen damit zu verbringen: Viel zu schreiben, zu lesen und Musik zu hören. Leider kam dann aber alles ganz anders:

Paps hat eine neue Arbeitsstelle erhalten, weswegen wir umziehen und ich die Schule wechseln musste. Da ich das noch immer total bescheuert finde, habe ich mit meinen Eltern einen Deal ausgehandelt: Sie nehmen meine Freundinnen mit auf unsere Reise und ich probiere eine brave Tochter zu sein, wenn wir wieder zurück sind.

So wurde der Sommer anders als geplant, aber ich hab mich tierisch darauf gefreut. Sha und Marcia sind schon seit vier Jahren meine besten Freundinnen und dass meine Brieffreundin Rike auch noch mitkommt, ist umso cooler. 

Aber zurück zum Thema: Denn bei der Reise gab es einen weiteren Haken. 

Kurz vor meinem letzten Schultag habe ich Blitzmerker festgestellt, dass ich mich in einen Klassenkameraden verliebt habe, Elias. Das Ganze ist etwas komplizierter, aber da ich sowieso schon mehr schreibe als ich laut Sha soll, muss reichen, dass das Timing für diese Erkenntnis absolut verkehrt war.

Da Sha das außergewöhnliche Talent besitzt, ihre Freundinnen immer wieder in peinliche Situationen zu manövrieren, sah der Sommer so aus, dass ich mit Sha, Marcia, Rike und auch Elias und seinem besten Kumpel Danny (mein Erzfeind!) campen gefahren bin. Campen! Ich! Und Elias! Ahrg!

Sagen wir’s so: Die Ferien waren chaotisch. Mehr als chaotisch. Ihr könnt euch das ja vorstellen: Vier Mädels auf einem Haufen, eine schwerverliebt, die anderen verrückt und voller Tatendrang. Dazu zwei Jungs, die ständig mit dem Kopf schütteln. Und ich  mit meinem Herzklopfen mittendrin. Wenn ich doch nur schon viel früher gewusst hätte, dass ich auf Elias stehe, wäre das alles nicht so furchtbar krampfig geworden. Und ich hätte mir auch so einige peinliche Situationen ersparen können… (ich erinnere mich nur allzu deutlich daran, dass ich Elias zu Füßen lag, weil ich zuvor über eine Wurzel gestolpert bin und ihn fragte, ob er mir die Zecke aus dem Oberschenkel entfernen könnte…)

Es ist so schwer, mit dem Jungen, in den man verknallt ist und ihn nach dem Schulwechsel nie wieder sehen wird, jeden einzelnen Tag zusammen zu sein. Und nicht zu wissen, wie man ihm sagen soll, dass er der wichtigste Mensch in diesem Universum ist, ist die reinste Folter. Allein wenn ich jetzt dran denke, wie ich am Rumstottern war und in was für peinliche Situationen ich (dank Sha) reingeraten bin… (da war das gemeinsame Paddeln noch harmlos gegen)

Trotzdem war es auch schön. Ich habe Elias von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Eine Seite, die ich in der Schule nie gesehen habe, weil man da immer drauf achten muss, wie man auf die anderen wirkt. Schließlich darf man sein Gesicht nicht verlieren. Ich bin sehr froh um diese Erfahrungen und werde noch sehr oft daran zurückdenken. Das war der beste und gleichzeitig traurigste Sommer, den ich bisher erlebt habe.

Was ihn aber, abgesehen von Elias, perfekt gemacht hat, waren meinen Freundinnen. Ich glaube, dass sich jeder im Leben nach dieser einen Freundschaft sehnt; genau wie man sich nach dem Richtigen sehnt. Freunde, die wissen, wann sie vorbeikommen müssen, um mit Schokoeis den Liebeskummer zu verdrängen; Freunde, die wissen, wann sie was sagen sollen und Freunde, mit denen man man selbst sein kann, in aller Konsequenz. 

Ich habe das Glück, dass ich gleich drei Freundinnen dieser Sorte habe und auch wenn ich vor den Sommerferien daran gezweifelt habe, ob wir stark genug sind und trotz Umzug weiterhin befreundet sein werden, weiß ich es jetzt ganz sicher. Wir können und werden alles schaffen, egal was passiert.

So. Du musst damit klarkommen, dass der Text jetzt so lang ist, Sha.

Hab euch lieb, Mädels!

Lee








Donnerstag, 7. Januar 2016

Die Zeitungswanderin | Inspiration zum Roman




Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch erzählen, wie mir die Idee zu meinem Roman Die Zeitungswanderin kam.

Es ist schon lange her, dass ich die Inspiration zu dieser Idee bekommen habe. Damals war ich etwa 13 oder 14 Jahre jung und hatte keine ernstzunehmenden Projekte geschrieben.

Damals war ich ein riesiger Anastacia-Fan. 
(Da sie als Sängerin und als Mensch für mich in meiner Entwicklung, aber auch für einige Projekte einen wichtigen Meilenstein darstellt, wird zu ihr ein eigener Post folgen. Das würde sonst an dieser Stelle den Rahmen sprengen)

Mit Sick and tired war es um mich geschehen. Ich glaube, dass ich kein Lied öfter gehört habe als dieses. Eigentlich lief es ständig. Da es mir so gut gefiel, begann ich mich mehr mit Anastacia zu beschäftigen, hörte ihre alten Alben durch, googelte Songtexte und kaufte mir irgendwann die DVD, auf der alle ihre bis dahin erschienenen Musikvideos enthalten waren. 



Ein Video fesselte mich sofort, mehr als alle anderen, und löste etwas in mir aus; und zwar war es das Video zu ihrer Single Why’d you lie to me. In diesem Musikvideo läuft Anastacia durch einen Laden und schaut sich Zeitungen an. Die Kamera zoomt in die Zeitungen hinein und man entdeckt dort unterschiedliche Szenarien, in denen Anastacia auch immer mal wieder vorkommt. 

Leider hat das Einbetten des Videos nicht funktioniert... falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch das Video HIER anschauen.

Mich faszinierte der Gedanke, was passiert, wenn man die Möglichkeit hätte, in verschiedene Zeitungen zu reisen. Was würden sich dort für Welten auftun? Sind sie alle so wie unsere oder doch ganz anders? Wer regiert in den Zeitungen, nach welchen Regeln leben die Menschen? Gibt es überhaupt Menschen in ihnen?

Lange, sehr lange grübelte ich über diese Idee. Die Frage nach dem „Zeitungsspringen und Welten entdecken“ ließ mich über lange Zeit nicht mehr los. Immer wieder schaute ich das Video und wurde darin bestätigt, dass die Idee spannend und interessant ist.

Wie man es als junger Mensch nicht besser weiß, plante ich nicht groß. Die Figuren sollten alle möglichst Namen aus Anastacias „Welt“ haben: Deshalb heißt Ana Ana, ihre Mutter Shaina, weil das die abgewandelte Form von Shawn ist (der erste Name ihrer Schwester). Deshalb hat Ana keinen Vater, weil auch Anastacia ohne Vater aufgewachsen ist. Blicke ich heute, mehr als zehn Jahre später darauf zurück, kommt mir das teilweise ziemlich schräg vor. Aber so ist es und ich leugne es nicht :D
 
Hatte ich das abgehakt, konnte es an die weitere „Planung“ gehen: Was ist, wenn nicht alle durch die Zeitungen reisen können, sondern diese besondere Fähigkeit nur einer Person zuteil wird? Könnten daraus nicht spannende Konflikte entstehen? Was ist, wenn die Figur, Ana, genau deshalb gemieden wird und einen schweren Stand in ihrem Dorf hat? Und was passiert, wenn die einzige Freundin, die sie hat, wegen ihrer Gabe entführt wird?


Das waren die groben Eckpfeiler, die ich damals im Kopf hatte. Ich hatte mir so gar keine Gedanken über den Weltenentwurf gemacht, Spannungsbogen, Drei-Akte-Struktur, etc.; sprich: Das gesamte Repertoire, das ein Autor auffahren sollte, damit aus einer Idee ein Roman wird. 

Der Titel hieß zu diesem Zeitpunkt Die Gestaltswandlerin, weil Ana die Gestaltswandlerin ist, also diejenige mit der Gabe, die Zeitungen zu wechseln. Deshalb ist bis heute, auch wenn der Titel mittlerweile ein anderer ist, das Kürzel für das Projekt „GSW“. Auch wenn es mit dem heutigen Titel nicht mehr klappt, benutze ich es immer noch. Es hat sich über all die Jahre so ins Hirn gebrannt, dass ich mich auch schlichtweg weigere, ein anderes Kürzel zu benutzen :D (und letztendlich seh nur ich diese Notizen und weiß, was gemeint ist)
Warum sich dieser Titel zu Die Zeitungswanderin änderte, dazu komme ich in einem anderen Post.

"Bäh, der Vater ist doof" - Ohne Worte :D
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass Ana besonders ist und keinen leichten Stand in ihrem Dorf hat, weiterhin, dass ihre Freundin vom fiesen Antagonisten entführt wird und Ana sie retten muss. Das ist bis heute der Hauptplot. Danach wusste ich nur, dass Ana durch verschiedene Zeitungen reisen sollte, um nach ihrer Freundin zu suchen. Diese waren durch einige Bücher und Filme inspiriert, aber im Grunde genommen keine eigenständigen Ideen, die aus meinem Kopf kamen. Genau das hatte mich nach einigen Jahren auch so sehr gestört, dass ich keine Lust mehr auf das Projekt hatte, weil es schlichtweg Fan-Fiction war.

Links: Skizze von Anas und Shainas Haus
Rechts unten: Planung von Kapitel acht, was jetzt Kapitel 6 ist

Ich hatte keinerlei Planung der einzelnen Zeitungen im Kopf, sondern packte in jedes Kapitel eine Zeitung, mit ein, zwei Stichpunkten und das war es dann. „Irgendwie wird das schon von selber kommen“, dachte ich mir damals.

Tja, weit gefehlt.

Warum und wieso, davon möchte ich euch gerne im nächsten Teil des Entstehungsprozesses erzählen.



Freitag, 1. Januar 2016

Willkommen auf Cretoria!


Und herzlich willkommen in 2016. Ich hoffe, ihr habt alle gut ins neue Jahr gefunden. Jedenfalls wünsche ich euch, dass alles in Erfüllung geht, was ihr euch wünscht, vornehmt oder hofft.

Gleich am ersten Tag möchte ich euch dazu einladen, mit mir auf die Reise dieses Blogs zu gehen und würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere sich dazu entschließt, dabei zu sein.

Warum habe ich diesen Blog gestartet? Was wird euch hier erwarten?

Eine großartige Schriftstellerin sagte einmal "No story lives, unless someone wants to listen" (Joanne K. Rowling). Gerade im letzten Jahr musste ich erkennen, dass dieser Satz mehr als wahr ist. Ich kann noch so viel schreiben und Spaß daran haben, aber es wird immer etwas fehlen. Deshalb habe ich diesen Blog ins Leben gerufen und möchte mit euch das teilen, was ich am meisten liebe: Das Schreiben. 

Um es kurz zu machen: Dieser Blog beschäftigt sich hauptsächlich mit meinen Romanideen und Projekten, aber ich werde auch über das Schreiben an sich reden und euch am Entstehungsprozess etlicher Ideen teilhaben lassen.

Vielleicht wird es aber auch mal Posts anderer Art geben, über das, was mich momentan interessiert, begeistert oder beschäftigt; ich möchte keine Grenzen ziehen, denn hier soll für alles Platz sein, was ich bin.

Noch ein paar Sätze zur Orientierung: Im Menü werdet ihr die Projekte verlinkt finden, mit denen ich mich hauptsächlich beschäftige (momentan sind das "Die Zeitungswanderin" und "Amicitia"). Die anderen Projekte, an denen ich nur nebenher plane oder schreibe, findet ihr unter "Übersicht meiner Projekte", wenn es mehr dazu zu berichten gibt, findet ihr dort die Links unter "Mehr Informationen". Ansonsten findet ihr noch den Punkt "Das Schreiben", bei dem ich allgemein über das Schreiben spreche und euch Einblicke in meine Arbeitsweise zeige.

Ganz rechts findet ihr meine Social Media-Seiten. Dort dürft ihr mich natürlich auch nach bestem Gewissen stalken :D

Ansonsten bleibt mir nur noch, euch viel Spaß zu wünschen und ich hoffe, dass ich euch bald wieder hier begrüßen kann.



 
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